Zur Frage, ob man Spradley vorzeitig nach dem Tübingenspiel entlassen wird:
Nein, warum auch? Das Auftaktprogramm war eben nicht ohne, gegen Bamberg war ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. Betrachtet man also nur diese Saison alleine, ist zwar nicht alles optimal gelaufen, aber das kann -siehe Tendenz was Intensität im Bambergspiel angeht- also durchaus noch werden. Vorausgesetzt, man erkennt die selbe Einstellung auch in Tübingen. Es ist gerade mal der 5. Spieltag.
Das Einzige, was den Schritt rechtfertigen bzw. begründbar machen würde, ist der Einbezug der letzten Rückrunde. Halte ich aber für problematisch. Erstens war das eine andere Saison, in der man nicht umsonst dennoch insgesamt 8. wurde und das damalige Saisonziel war für die Rückrunde wirklich alles andere als hilfreich. Die Hinrunde lief ja fast optimal.
Zudem, wer soll Spradley so frühzeitig entlassen? Liebler wird es nicht tun und derartigen Druck erwarte ich aktuell auch nicht von Freier. Ganz einfach, da ich ihn eher als geizig einschätze und er absolut keine Lust haben wird, das Gehalt von Spradley von nun praktisch 2 kompletten Saisons abzufedern.
Ob man das Frankfurtspiel zu einem Schicksalsspiel macht:
Das kommt darauf an, wie es in Tübingen läuft. Sollte man da wieder demotiviert auftreten und das Spiel abschenken, könnte vielleicht etwas in der Richtung passieren. Spätestens dann nach einer weiteren Niederlage gegen Frankfurt.
Ob Spradley am 34. Spieltag noch Trainer sein wird:
Aktuell ist das totale Kaffeesatzleserei. Aber mein Gefühl sagt gerade ja, mit am Ende knappen verpassen der Playoffs. Man wird sich eher durchwurschteln, anstatt Spradley zu entlassen.