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Wett-Mafia: 1,2 Millionen bei HSV-Spiel abkassiert
Stecken auch Spieler mit drin?
Der Bundesliga-Skandal um Schiri Robert Hoyzer (25) – es wird immer mysteriöser und gefährlicher! Es geht um organisiertes Verbrechen und Wettbetrug in Millionen-Höhe.
Die heiße Spur zur Wett-Mafia hat BILD bereits in der Dienstag-Ausgabe aufgedeckt. BILD erhielt auch den ersten Hinweis auf das Cafe King (Berlin-Charlottenburg). In dem Kroaten-Treff ist Skandal-Schiri Hoyzer öfter gesehen worden. DFB-Pressechef Stenger erklärte jetzt: „Es sollen Kontakte in die kroatische Szene in Berlin bestanden haben.“
Bedrohung Wett-Mafia! Mit jedem Tag weitet sich der Kriminalfall aus. Staatsanwalt Joachim Geyer (Braunschweig) sagte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Man müsse in Betracht ziehen, „daß auch andere Personen bis hin zu Spielern an der Sache beteiligt sind. Alles andere wäre blauäuig.“
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat den Fall (und die Akten aus der Vorermittlung) an die Kollegen in Berlin übergeben, weil dort die Fäden zusammenlaufen.
Tatort Berlin. Offensichtlich Hauptquartier der kroatischen Wett-Mafia. Darauf deuten schon die hohen Wetten in Berlin auf das Skandal-Pokalspiel Paderborn gegen HSV (4:2) mit Schiri Hoyzer hin. Bei Oddset wurden an verschiedenen Lotto-Annahmestellen 100 000 Euro auf dieses Spiel gewettet. Ein Kroate soll 500 000 Euro abgezockt haben. Bei privaten Anbietern waren Einsatz und Gewinn sogar noch etwas höher. Insgesamt lag der Wettgewinn der Mafia bei 1,2 Millionen – nur bei einem Spiel!
Stecken auch Fußball-Profis mit drin?
Der Manipulations-Verdacht beim Zweitliga-Spiel Aue gegen Oberhausausen (2:0) mit zwei höchst seltsamen Treffern (Eigentor und Elfer nach Trikot-Reißer) kocht wieder hoch. Staatsanwalt Klaus Schwitzke (Duisburg) hält eine erneute Spieler-Berfragung jedoch für wenig sinnvoll: „Wenn da irgendwas faul gewesen sein sollte, werden sie es mir bestimmt nicht auf die Nase binden.“ Denn überall geht die Angst vor der Wett-Mafia um. Schwitzke vielsagend: „Man kann auch in Form von Drohungen, bis hin zu Morddrohungen, manipulieren.“
Stecken Spieler mit drin? Es wäre nicht das erste Mal.
Der Bundesliga-Profi Vlado Kasalo sorgte 1991 mit zwei Eigentoren für zwei Niederlagen seines Klubs Nürnberg. Er war mit Spielschulden in die Fänge der damaligen Jugo-Mafia geraten...
Wenn man sich die Umstände des Falls Aue - Oberhausen nochmal genauer betrachtet, so MUSS da auch was faul sein. Warum sonst wurden Millionenbeträge auf so ein unbedeutendes und schwer vorhersagbares Spiel gesetzt

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