Buster D schrieb:
Die erste interessante Etappe könnte die 8. werden. Einige giftige Anstiege zu Beginn und kurz vor dem Ziel ein recht langer Anstieg der 2. Kategorie (16,8 Km, 4,4% Steigung).
Da könnte man vielleicht schon mal was probieren, zumal der erste Ruhetag dann bald kommt. Warum aufs Hochgebirge warten, wenn eh zu befürchten ist, dass Ullrich und Vino an den ganz steilen Stellen Armstrong unterlegen sind?
Und wenn man ihm nur ein paar Sekündchen abnimmt, es wäre zumindest gut für die Moral.
Da könntest du recht haben, zumal man ja eh nichts zu verlieren hat. Eh, wenn man später angreift, wenn es fast shcon vorbei ist. So wie Jan letztes Jahr auf der letzten Bergetappe und am Ende doch wieder eingeholt wurde.
Allein stören tut mich, daß Lance dann ausgeruhter ist, um besser in den hohen Bergen anzugreifen. Da könnte sich dieser Angriff auf der erste wirklich halbwegs Bergetappe rächen.
Buster D schrieb:
Entschieden dürfte die Tour frühenstens nach den Pyrenäen sein (die 15. Etappe ist in meinen Augen die Königsetappe), wenn Ullrich gut in Form ist erst nach dem EZF.
Das sehe ich nicht so. Der Königsetappe ist schon mit dem Madelaine und Galibier (auf diese Etappe freue ich mich jedes Jahr, auch wenn sie nicht jedes Jahr gefahren wird.

). Schade daß keine Alpenankuft dabei ist, such as Les deux Alpes oder L'Alpe d'Huez.
Die 15. von dir angeprochene Etappe hat zwar viele kleinere oder längere nicht so steile oder eben kürzere steilere Anstiege, aber in der Summe nicht so schwer, wie die Monsteranstiege am Galibier und Madelaine.
Zumal man zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich ausgepowert sein dürfte.
Aber ich gebe dir recht, daß es zu der entscheidenden Etappe werden könnte. Denn hier zeigt sich, wer noch Kraftreserven hat, nach den anstrengenden Alpenetappen und den vorigen Pyrenäen-Pässen.
So gesehen, kann man im Nachhinein vielleicht von einer Königsetappe der Siegeraspiranten sprechen.