Laut „L’Équipe“ sendete Chelsea zuerst das falsche Dokument, dann den richtigen Vertrag ohne Unterschrift, beim dritten Versuch eine zweite Version des Kontrakts aber wiederum ohne diesen unterschrieben zu haben. Bei der letzten Sendung sei die Deadline verpasst worden, dem Vernehmen nach nur um wenige Minuten.
„The Athletic“ berichtete in England noch etwas detaillierter: Um kurz vor elf Uhr mitteleuropäischer Zeit sei die endgültige Einigung über alle Details erfolgt, PSG habe Chelsea daraufhin alle erforderlichen Unterlagen zukommen lassen. Dieses Dokument hätte unterschrieben zurückgeschickt und dann an die LFP weitergeleitet werden müssen. Die Blues hätten sich daraufhin aber erst einmal nicht mehr gemeldet. Es habe mehrere Versuche gegeben, telefonisch Kontakt herzustellen – die Londoner seien aber nicht zu erreichen gewesen.
Kurz vor Mitternacht in Frankreich sei ein Dokument eingetroffen, das weder das richtige, noch unterschrieben gewesen sei. PSG habe daraufhin den Leihvertrag noch einmal nach London gesendet, aber wieder eine falsche und nicht unterschriebene Version zurückbekommen. Drei Minuten nach Schließen des Transferfensters in Frankreich habe Chelsea den korrekten Vertrag übermittelt – zu spät.