WTA-Tour 2021


Jerry

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Hamburg macht alles richtig. Ich kann mich an keine andere Trophäe auf der Tour erinnern (Ausnahme Grand Slams). So ist man immerhin was besonderes und man redet drüber. ;)
 

Jerry

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Gerade das erste Mal die 19 jährige Xinyu Wang spielen sehen, die jetzt im Halbfinale in Prag steht. Erinnert mich an die "junge" Ostapenko. Geht unheimlich oft auf Winner und entwickelt eine unheimliche Power.
Bin mal gespannt wohin ihr weg führt. Sehe da eine kommende GS Siegerin.

Was sagt der Experte @Next :D
 

Kaesetraud

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Gerade das erste Mal die 19 jährige Xinyu Wang spielen sehen, die jetzt im Halbfinale in Prag steht. Erinnert mich an die "junge" Ostapenko. Geht unheimlich oft auf Winner und entwickelt eine unheimliche Power.
Bin mal gespannt wohin ihr weg führt. Sehe da eine kommende GS Siegerin.

Was sagt der Experte @Next :D
Hoffentlich orientiert sie sich nicht an penki , die immer angst vor dem zweiten aufschlag haben muss
 

Jerry

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Schaue gerade das Halbfinale in Ungarn Kalinina gegen Collins - nicht wirklich hochklassig bislang , aber muss einfach mal Kalinina loben. Wenn die ihren ersten Aufschlag zu lang macht und die Returnspielerin ihn zurück spielt, nimmt sie diesen Ball und macht ihren zweiten Aufschlag damit.:eek: Was ein Segen!

Nach 5:1 Start für Kalinina steht es übrigens 5:5. Wenn Collins das Ding gewinnen sollte, dann gibt es etwas (gefühlt) sehr seltenes bei den Damen. Collins an Nummer 2 gesetzt würde auf die Nummer 1 (Putinseva) treffen. Schade, dass @Hans Meyer sich für die Damen nicht so interessiert, sonst könnte er sicher sagen, wann es das letzte Mal der Fall war.
Wahrscheinlich sowieso erst 3 Wochen oder so her. :D

EDIT: Collins hat übrigens den Supervisor verlangt, der aber nicht direkt kam, sondern die haben erst noch den TIe-Break gespielt, den Collins verloren hat.
Grund für ihren Ärger: Es stand 6:5 für Collins und Kalinina hatte eine 40:30 Führung. Dann hat Collins einen Schlag gemacht, der zum Netzroller wurde. Nachdem der Ball das Netz berührte, wollte das Ballmädchen schon zum Ball rennen (hat zwei Schritte vor gemacht, aber war lange nicht am Ball und auch nicht auf dem Spielfeld). Den Netzroller erreichte dann Kalinina nicht mehr und hätte diesen im Leben nicht mehr erreicht. Der Schiedsrichter ließ dann aber wirklich den Punkt wiederholen und Collins ist seitdem schon ein wenig angepisst...
 
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Jerry

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Krjecikova mit ihrem extrem variablen, intelligenten Spiel könnte sich da oben wirklich festsetzen. Klar, kein hochklassiges Turnier in Prag, aber gegen Siniakova im Viertelfinale 6-3 6-0 und gegen Xinyu Wang 6-1 6-2 durchgesetzt. Im Finale wartet Martincova, das könnte durchaus ähnlich ablaufen.
 

Ace-fa

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Krjecikova mit ihrem extrem variablen, intelligenten Spiel könnte sich da oben wirklich festsetzen. Klar, kein hochklassiges Turnier in Prag, aber gegen Siniakova im Viertelfinale 6-3 6-0 und gegen Xinyu Wang 6-1 6-2 durchgesetzt. Im Finale wartet Martincova, das könnte durchaus ähnlich ablaufen.
Mit Krejcikova ist seit dem Turnier von Straßburg irgend etwas passiert. Keine Ahnung, vielleicht in einen Zaubertrank gefallen? ;) Nein ganz so krass ist es nicht, aber sie ist seitdem eine völlig andere Spielerin. 19 zu 1 ist ihre Bilanz nach Straßburg! Und die eine niederlage war im Achtelfinale von Wimbledon gegen die spätere Turniersiegerin Ash Barty! Dann also ein rein tschechisches Finale in Prag. Gegen Martincova wird sich Krejcikova wohl den Titel holen. P. Kvitova hat doch sehr überraschend in der 1. Runde gegen Sramkova verloren.

Collins ist mir irgendwie total unsympathisch, hauptsächlich wegen ihres Verhaltens auf dem Platz. Sie schreit so oft lauf "Come on" und ballt die Faust bei leichten Fehlern der Gegnerin und sie ist so extrem übermotiviert und zickt schnell herum.
Und wo wir gerade beim Thema sind...das gleiche gilt für die Finalistin in Budapest...Y. Putintseva. Die spielt tolles Tennis, ein variantenreiches Spiel und kann gut mixen und trotz ihrer Körpergröße (1,63m) hält sie oft mit der Weltspitze mit. Aber ihr Verhalten ist oft sehr grenzwertig.
 

Jerry

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Collins ist mir irgendwie total unsympathisch, hauptsächlich wegen ihres Verhaltens auf dem Platz. Sie schreit so oft lauf "Come on" und ballt die Faust bei leichten Fehlern der Gegnerin und sie ist so extrem übermotiviert und zickt schnell herum.
Collins hatte ich noch nie vorher spielen sehen, glaube ich. In Prag war sie eigentlich relativ ruhig und hat sich nur wirklich verständlich über diese Szene aufgeregt. Sie hat aber eine sehr kühle Ausstrahlung. Bei Männern würde man wohl von zielstrebig sprechen bei Frauen schnell von zickig. Aber in dem Match kam auf jeden Fall die Seite von ihr nicht so krass zum Vorschein, sie musste dann am Ende auch aufgeben.

Und wo wir gerade beim Thema sind...das gleiche gilt für die Finalistin in Budapest...Y. Putintseva. Die spielt tolles Tennis, ein variantenreiches Spiel und kann gut mixen und trotz ihrer Körpergröße (1,63m) hält sie oft mit der Weltspitze mit. Aber ihr Verhalten ist oft sehr grenzwertig.
Putinseva habe ich zuletzt öfter spielen sehen und so unterschiedlich kann es sein, ich mag irgendwie ihre Attitüde. Ja, es ist grenzwertig, es kommt aber auch nicht gefaket rüber, sondern die braucht das einfach um sich zu pushen. Es wirkt auf mich authentisch. Als Gegnerin kann es dir sicher auf die Nerven gehen, aber ist mir tausend mal lieber als übertriebenes Gestöhne.

Ist zwar ATP, aber habe letztens Wimbledon Quali geschaut und was Hugo Dellien da macht, ist einfach nur...die Kommentatoren konnten sich dann auch nicht zurückhalten und haben es in der Szene erwähnt und auch später noch paar mal...Ton und Bild sind nicht synchron bei dem Video also nicht wundern.

 

Jerry

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Krjecikova mit ihrem extrem variablen, intelligenten Spiel könnte sich da oben wirklich festsetzen. Klar, kein hochklassiges Turnier in Prag, aber gegen Siniakova im Viertelfinale 6-3 6-0 und gegen Xinyu Wang 6-1 6-2 durchgesetzt. Im Finale wartet Martincova, das könnte durchaus ähnlich ablaufen.
Jo, exakt so war es dann. 6-2 6-0 im Finale. In den letzten drei Spielen immer maximal drei Games abgegeben. Mit der Form natürlich klare Medaillenkandidatin in Tokio.
 

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Zidansek gewinnt schlussendlich die regnerische Chaos-Woche von Lausanne. Im dritten Anlauf hat es nun gegen Burel mit dem ersten Finalsieg geklappt (nach Nürnberg 2019 gg. Putintseva und Bogota dieses Jahr gegen Osorio Serrano). Wird wohl nicht der letzte Titel für die Slowenin gewesen sein, aber ich bezweifle, dass es mehr als ein 250er (ehem. International) wird. Leider habe ich so ziemlich gar nichts in dieser Woche gesehen: immer wenn ich Zeit hatte, hat es in der Romandie geregnet. :clowns:

Burel finde ich insofern interessant, da ich sie aus dem starken 00/01er-Jahrgang die etwas schwächere Französin fand. Ich persönlich habe Parry etwas stärker eingeschätzt, aber die hatte nun längere Zeit mit Verletzungen zu kämpfen und ist seither noch nicht so ganz auf Touren gekommen. Burel hat ihr - auch aufgrund dessen - etwas den Rang abgelaufen und steht nun nächste Woche erstmals unter den ersten 100 (wenn auch nur knapp als 99.).

Was ich als Schweizer nicht unerwähnt lassen will: unerwarteter Doppeltitel für Simona Waltert und Susan Bandecchi. (y) Da war vor allem zu Beginn auch etwas Glück dabei. Eigentlich traf man in der ersten Runde auf das topgesetzte Duo Blinkova/Friedsam, welche aber noch zurückzogen. Gegen die Alternates Bogdan/Dulgheru verlor man den ersten Satz, ehe man von einer Aufgabe der Rumäninnen profitierte. Der weitere Weg war danach auch nicht unglaublich schwer (man traf auf kein gesetztes Paar), aber das muss man auch erst einmal so nutzen. Beide machen damit natürlich einen gewaltigen Sprung in der Weltrangliste: Waltert von 429 auf 207 und Bandecchi sogar von 519 auf 227.

Hier ist sie noch dabei.
Das russische Team ist auch erst heute abgereist und die Schweizerinnen sind, sofern mir ist, auch noch nicht los. Krejcikova dürfte damit eigentlich auch im Fahrplan sein.
 

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Gdansk hat - wie soll ich es sagen - schon ein ziemlich besch… eidenes Tableau beisammen. Vor allem, da nun mit Putintseva, Zidansek und Martincova noch die Nummer 1, 2 und 4 des Tableaus abgesagt haben.

Vereinzelte interessante Namen wie Kalinina oder Gracheva sind zwar dabei (und eine handvoll Namen, die wohl nur ich interessant finde :clowns:), aber halt auch viele, die sonst nie ein Hauptfeld sehen würden. Das ist für einige eine grosse Chance auf wertvolle Punkte.

Mit Kateryna Bondarenko, Anna Karolina Schmiedlova und Irina Begu sind auch nur drei Spielerinnen dabei, die bereits einen Titel gewonnen haben. Da stehen die Chancen auf eine Debütsiegerin auch nicht all zu schlecht.

DACH: Korpatsch spielt gegen die an Nummer 11 gesetzte Govortsova.

Palermo ist da doch einiges besser besetzt: Collins, Samsonova (die hat übrigens einige Zeit unter italienischer Flagge gespielt), Teichmann, Zhang, Dodin, Danilovic, um mal einige zu nennen.
DACH: Gerlach (Quali überstanden, nun gg. Collins), Küng (gg. Vikhlyantseva), die erwähnte Teichmann (gg. Bassols)
 

Jerry

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Vereinzelte interessante Namen wie Kalinina oder Gracheva sind zwar dabei (und eine handvoll Namen, die wohl nur ich interessant finde :clowns:),
Mein Tipp wäre Parrisaz Díaz auf den Sieg. Wahrscheinlich scheitert sie gleich an Frech. Sasnovich dürfte eigentlich der größte Bame sein...

Ansonsten füge
 

TobiKo

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letzte woche haben also die nummer 1, 1 und 2 der setzlisten die jeweiligen turniere gewonnen. das war dann doch etwas wta-untypisch. ;) mal sehen was krejcikova bei den olympischen spielen so zeigt. sicher eine medaillenkandidatin, aber ihre jüngst großen erfolge hatte sie auf sand und in tokio wird ja auf hartplatz gespielt.
 

Marius

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Petkovic steht also beim WTA-Turnier im rumänischen Cluj-Napoca im Finale und hat nach 6 Jahren wieder die Chance auf einen Turniersieg. Das freut mich sehr für sie :) ...überhaupt, dass sie mit ihren 33 Jahren noch mit Freude auf der Tour dabei ist. Sie hat ja schon öfters in letzter Zeit gesagt, dass der Rücktritt nahe ist, sie aber noch sehr viel Freude am Spielen hat und solange das der Fall ist, wird sie auch noch spielen. Ende 2015 hatte sie ja eine depressive Verstimmung, Motivationsprobleme und die Freude am Spiel verloren. Ihre Ergebnisse auf Sand zuletzt waren ordentlich, auch wenn sie dafür keine Topspielerinnen schlagen musste. Finale in Hamburg, HF in Belgrad und nun eben das Finale. Um 16 Uhr ist das Finale gegen Mayar Sherif aus Ägypten.
 
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