Zuffa Boxing Promotion - Dana und Turky wollen den Boxsport revolutionieren. Oder vielleicht doch nicht?


Was haltet ihr von der Idee, den Boxsport mit einer Promotion ähnlich der UFC anzugleichen?

  • Finde ich gut.

    Stimmen: 2 11,8%
  • Finde ich nicht gut.

    Stimmen: 11 64,7%
  • Keine Ahnung was ich davon halten soll.

    Stimmen: 4 23,5%
  • Der Boxsport geht mit am Allerwertesten vorbei.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    17

Lord Krachah

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Ich fand übrigens, dass die Nummer von der IBF hier ne ziemliche Pleite war. Opetaia hat hier die Gebühren bezahlt, Glanton ist gerankt, Opetaia hat den Titel überall mit hingenommen. Da kann man ihm nicht einfach den Titel abnehmen, weil einem der Promoter nicht passt. Und IBO, WBF Titel und wie sie alle heißen, kann man auch nebenher tragen, ohne dass es die IBF interessiert. Das war ein ziemliches Eigentor imo. Und White kann sich - ****** drauf, was er vorher gesagt hat - als Fighter First Mann darstellen, weil er eben flexibel war, um Opetaias Wünschen entgegenzukommen.
 

KRAFT&HERZ

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Ich fand übrigens, dass die Nummer von der IBF hier ne ziemliche Pleite war. Opetaia hat hier die Gebühren bezahlt, Glanton ist gerankt, Opetaia hat den Titel überall mit hingenommen. Da kann man ihm nicht einfach den Titel abnehmen, weil einem der Promoter nicht passt. Und IBO, WBF Titel und wie sie alle heißen, kann man auch nebenher tragen, ohne dass es die IBF interessiert. Das war ein ziemliches Eigentor imo. Und White kann sich - ****** drauf, was er vorher gesagt hat - als Fighter First Mann darstellen, weil er eben flexibel war, um Opetaias Wünschen entgegenzukommen.
Finde, dass das Zeitintervall zwischen: OK und nicht OK einfach zu kurz war, wer soll nachdem es eine Zusage gab und alles geplant und verkauft war dann das alles rückgängig machen?
Opetaia ganz gewiß nicht.

Die IBF-Eitelkeit ist eine Todsünde, die von Hearn, Warren und White aber ebenso.
 

Gladio

Mesmerising Measures
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Alles beginnt mit den arroganten Ansagen von Trump Buddy Dana White. Einem bekennenden MAGA Bindestrich White Supremacy Unterstützer. Er war es der respektlos behauptet hat das kein WM Gürtel im Boxsport mehr eine Bedeutung hat, bis auf den Ring Magazin Belt und dem kommenden Zuffa Belt. Er ist es der glaubt das er dank seines Freundes Trump, den Ali Act zu seinen Gunsten abändern lassen kann. Dana White ist es der den gesamten professionellen Boxsport durch den Dreck zieht. Einiges von seinem Gebrabel hat sogar sehr große Berechtigung. Nur liegt es nicht an ihm sich darüber Lustig zu machen, während dessen jeder weiß das er seine Fighter bei der UFC komplett über den Tisch zieht.

Und jetzt kommt das große Aber zum Boxsportpromoter Dana White. Im Grunde genommen macht er selbt nichts besser als alle anderen. Zuffa hat bisher vier Shows in ihrer UFC Turnhalle geliefert und die waren allesamt overall richtig mies. Miese A-Side lastige Fights, abgehalten in einer miesen Turnhalle und das mieseste von allen ist die schreckliche Atmosphäre in der Turnhalle, vor leeren Rängen. Selbst Opetaia vs Glanton fand vor einer halb leeren Kullisse statt.

Es gab eine kleinere Diskussion im Nachgang zum Fight von Palma vs. Rubio. Ich sah Palma gewinnen. Die anderen Scorer, sahen Rubio vorne. Soweit so gut. Das passiert und ist nichts ungewöhnliches. Die live Kommentare zum Fight waren grausam einseitig. Das sind sie bei Zuffa generell nochmal massiver als bei allen anderen Shows, die z.B. bei DAZN laufen. Und die sind schon echt gewöhnungsbedürftig. Zurück zum Fight. Die Kommentatoren tun so als ob Palma überhaupt nicht stattfinden würde. Stattdessen wurde das Wunder von Rubio angepriesen. Zuerst erlitt er eine schwere Verletzung, mit anschließender langer Pause. Dann die Hochzeit inklusive einem Baby. Zu guter letzt, wurde sein großer Erfolg als Businessman und inhaber eines Fitness- und Boxgyms thematisiert.

Die Härte aber war das jede Flurrie in die Deckung von Palma als ein absolutes Meisterwerk gefeiert wurde. Die von Zuffa bereitgestellten post Fight Stats, gaben sage und schreibe 130 Kopftreffer mehr für Rubio an, als für Palma. Er war angeblich in jeder Kategorie gravierend vorne, bis auf die Powershots zum Körper. Diese Stats ließen mich an meiner Beobachtungsgabe und meinem Sachverstand zweifeln. Man kann Rubio vorne sehen. Das tut man bei Katie Taylor auch. Aber nicht so absolut. Dabei war dieser Fight, als einer von zwei auf der Card, richtig spaßig.

Das krasse und mit ein Punkt der Diskussion im Nachgang war, Rubio sah brutal zusammen geschlagen aus. Alles war grün und blau in seinem Gesicht. Beide Augen waren fast zu und sein Körper war nur so von roten Stellen übersät. Während Palma so aussah als hätte er sich gerade erst angeschwitzt.

Ich hoffe es wird verstanden worauf ich hinaus will. Zuffa und Dana White sind kein Stück besser als die anderen Typen und Promotion im Boxsport. Die gehen genauso kriminell vor. Und ihre Standardshows sind genauso großer, wenn nicht sogar noch größerer abf@ck.

Jai tut mit unheimlich Leid. Er kann am wenigsten dafür, dass sein neuer Promoter ein Slime Slurper ist. Er wurde hier zum Spielball von übergeordneten Mächten. Leider gibt seine Situation die aktuelle Lage in der Welt genauestens wieder.

Hier Dana White's post Fight Selbstbeweihräucherung, die er von der UFC mitübernommen hat. Der Typ ist für mich einfach unerträglich

 
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Lord Krachah

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ist das so? ich würde ja eher sagen das Dana Whites gebahren und seine intention die weltverbände plattzumachen die todsünden sind, aber jeder sieht das wohl anders.
Man kann als unabhängiger Weltverband aber nicht Boxer dafür bestrafen bei welchem Promoter sie unterschreiben. Hier hat sich die IBF schlichtweg ins Unrecht gesetzt, weil Zuffa alle objektiven Voraussetzungen dafür erfüllt hat, dass es hier eben auch um den IBF Titel geht. Inklusive Supervisor, Nachwiegen, überwiesene Gebühren, und, und, und... Dann muss man entweder vorher irgendeine Unvereinbarkeitsklausel mit dem Zuffa Titel irgendwo reinschreiben (was auch reichlich unsouverän gewirkt hätte) oder eben Augen zu und durch. Die IBF (der einzige Verband, den ich ansonsten eigentlich ganz ok finde) hat es hier verkackt.
 

timeout4u

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Die IBF hat zwar auch ihre Schattenseiten und hätte den Kampf von Anfang an nicht sanktionieren sollen, weil im Grunde klar ist, dass Zuffa eigene sportpolitische Motive verfolgt, das stimmt.
Umgekehrt kann man aber dann auch fragen: wenn der IBF Gürtel dem Team Opataja und Zuffa soooo wichtig ist/war, dass man die Gebühren bezahlt hat usw., dann hätte man es doch mit dem Ring-Gürtel genauso gut lassen können, wenn man merkt die IBF will das nicht? Wozu dann also weiter das Präsentieren und Bewerben eines angeblichen Nur-Ehrenpreises? Wenns nur eine untergeordnete "Trophy" sein soll wie scheinbar angemeldet, dann braucht man diese Ehrung im Vorfeld nicht in den Vordergrund rücken, sondern spricht dann eben einfach von einer "IBF"-WM. Reichte Zuffa & Co. aber nicht und man wollte "Ring/Zuffa"-Champion trotzdem als Machtgehabe, Sturheit und PR-Masche beibehalten. In diesem Sinn hat Zuffa auch nicht alle objektiven Voraussetzungen tatsächlich den Richtlinien entsprechend erfüllt. Aber gut: Ziel in Form von Spalterei wurde erreicht, was man jetzt an den ganzen Klein/Klein-Diskussionen über Schuld, Respekt usw. erkennen kann.
 

KRAFT&HERZ

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ist das so? ich würde ja eher sagen das Dana Whites gebahren und seine intention die weltverbände plattzumachen die todsünden sind, aber jeder sieht das wohl anders.
...oh, hab Dana White in meiner Liste unterschlagen.

Der Typ soll Miss House heiraten und nen Doppelnamen annehmen. ;)
 

Lord Krachah

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Und jetzt kommt das große Aber zum Boxsportpromoter Dana White. Im Grunde genommen macht er selbt nichts besser als alle anderen. Zuffa hat bisher vier Shows in ihrer UFC Turnhalle geliefert und die waren allesamt overall richtig mies. Miese A-Side lastige Fights, abgehalten in einer miesen Turnhalle und das mieseste von allen ist die schreckliche Atmosphäre in der Turnhalle, vor leeren Rängen. Selbst Opetaia vs Glanton fand vor einer halb leeren Kullisse statt.
Ich bin jetzt auch mit der Veranstaltung durch. Ich werde wohl kein Zuffa-Fan mehr. Ich finde die ganze Berichterstattung und das Matchmaking einfach sehr unangenehm: Sie haben klare A-Seiten und eine Agenda und dann muss das ganze Team so tun, als sehe man eine neutrale Boxliga, und gleichzeitig die A-Seiten extrem pushen, ohne dass es der Zuschauer merkt. Das fühlt sich extrem manipulativ an. Das sieht man schon am "neutralen" Kommentator-Scoring, das immer in Richtung A-Seite geht oder am Matchmaking, das genauso gewählt ist, um die A-Seiten zu verschleiern. Die Kämpfe sind so gematcht, dass sie eng aussehen, aber die B-Seite eigentlich doch keine Chance hat: Nehmen wir mal den Opener zwischen:
Alvarado vs. Rosado
Rosado konnte ja boxen und hat Alvarez stellenweise ausgeboxt, aber natürlich wussten die Matchmaker, dass Rosado nicht die Power hat, um Alvarado auch nur im Ansatz zu gefährden.
Opetaia vs. Glanton war auch so eine Ansetzung. Hinter Opetaias Kondition stehen ja durchaus auch noch einige Fragezeichen, aber was mir immer auffällt: Er nimmt in jedem Kampf klare Bomben von Boxern ohne One-Punch-Power. Da ist seine Reaktion meiner Meinung nach nicht gut genug und ein Glanton kann zwar durch seinen Stil die Kondition testen, aber er ist kein richtiger Slugger mit One-Punch-Power, er kommt über das Volumen und nicht über den einen Schlag. Ich kann mich täuschen, aber ich denke, dass Opetaia im Schwergewicht komplett untergehen wird und die Kommentatoren ordnen da überhaupt nichts ein, sondern pushen einfach unreflektiert das Schwergewichtsnarrativ. Er wird einmal von einer harten Schlag getroffen werden und dann sind die Lichter aus. Er ist bis jetzt einfach nur extrem gut gematcht worden.

Ach ja: Wie das Team Ajagba zu dem Schwergewichtsmann machen möchte, den es zu schlagen gilt, ist auch echt oberpenetrant.

Da habe ich echt lieber ein Promoter-Team als klare A-Seite mit Fans im Hintergrund, wo es klar ist, wer gewinnen soll und man auf ein überraschendes Upset hoffen kann. Das ist dann leider doch einfach transparenter und ich fühle mich nicht so verschaukelt.
Ich schiebe mal die Antwort auf @Sakaro hier rüber, weil es ja eher auch um eine allgemeine Einschätzung zu Zuffa geht. Und ich würde da schon auch @Gladio widersprechen. Gerade das Matchmaking auf der Undercard ist schon die große Stärke von Zuffa. Wenn man das mal vergleicht mit allen anderen Promotern derzeit ist das - vielleicht außerhalb von PPV Cards - schon weitestgehend auf einem anderen Level. Man kann da die Bemühungen ausgeglichener zu matchen, schon deutlich rauslesen. Da würde ich Euch also entsprechend recht klar widersprechen. Schaut Euch doch die anderen großen Promoter mal an, da folgt einfach nur Aufbaukampf auf Aufbaukampf. Ich glaube übrigens auch nicht, dass da echte A- und B-Seiten existieren. Das ist Zuffa doch Jacke wie Hose wer von den weitestgehend namenlosen Kämpfern die Kämpfe gewinnt.

Ich sehe im Wesentlichen zwei große Probleme. So gut das Matchmaking auf der Undercard funktioniert, so wenig funktioniert es im Main Event. Valenzuelas Gegner ging noch, aber mit Ajagba und Opetaia hat man halt einfach irgendwelche chancenlosen leidlich großen Namen als Gegner aufgestellt. Das waren dann auch im Ring die erwarteten Mismatches. Genauso wie man es von anderen Promotern kennt und nicht liebt.

Und jetzt kommt das Hauptproblem, das ganze wird einfach verstärkt durch das unerträgliche Kommentatorenteam. Das ist wirklich das Niveau vom ZDF. Und, da geb ich Euch ausdrücklich Recht, nimmt einfach gegen den Promoter ein und macht Mismatches viel schwerer zu ertragen. Da wird dann Ajagba zum P4P Puncher hochgejazzt, Opetaia müsste eigentlich in den P4P Rängen stehen und sei irgendwie schon undisputed. Gleichzeitig wird z.B. behauptet, Glanton noch nie so gut gesehen zu haben (was natürlich den Sieg von Opetaia aufwerten soll) oder Martin irgendwas zugeschrieben, was er nie hatte. Das ist alles extrem peinlich und reißt irgendwie mit dem Hintern ein, was man vorne aufgebaut hat. Und gerade weil man weiß, dass Kellerman ja echt Ahnung hat, weiß man eben auch, dass der einen bewusst anlügt. Ich hab Kellerman früher bei HBO durchaus geschätzt, deswegen bin ich da auch enttäuscht, wie krass der sich für Zuffa prostituiert.
 

Sakaro

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Ich schiebe mal die Antwort auf @Sakaro hier rüber, weil es ja eher auch um eine allgemeine Einschätzung zu Zuffa geht. Und ich würde da schon auch @Gladio widersprechen. Gerade das Matchmaking auf der Undercard ist schon die große Stärke von Zuffa. Wenn man das mal vergleicht mit allen anderen Promotern derzeit ist das - vielleicht außerhalb von PPV Cards - schon weitestgehend auf einem anderen Level. Man kann da die Bemühungen ausgeglichener zu matchen, schon deutlich rauslesen. Da würde ich Euch also entsprechend recht klar widersprechen. Schaut Euch doch die anderen großen Promoter mal an, da folgt einfach nur Aufbaukampf auf Aufbaukampf. Ich glaube übrigens auch nicht, dass da echte A- und B-Seiten existieren. Das ist Zuffa doch Jacke wie Hose wer von den weitestgehend namenlosen Kämpfern die Kämpfe gewinnt.

Ich sehe im Wesentlichen zwei große Probleme. So gut das Matchmaking auf der Undercard funktioniert, so wenig funktioniert es im Main Event. Valenzuelas Gegner ging noch, aber mit Ajagba und Opetaia hat man halt einfach irgendwelche chancenlosen leidlich großen Namen als Gegner aufgestellt. Das waren dann auch im Ring die erwarteten Mismatches. Genauso wie man es von anderen Promotern kennt und nicht liebt.

Und jetzt kommt das Hauptproblem, das ganze wird einfach verstärkt durch das unerträgliche Kommentatorenteam. Das ist wirklich das Niveau vom ZDF. Und, da geb ich Euch ausdrücklich Recht, nimmt einfach gegen den Promoter ein und macht Mismatches viel schwerer zu ertragen. Da wird dann Ajagba zum P4P Puncher hochgejazzt, Opetaia müsste eigentlich in den P4P Rängen stehen und sei irgendwie schon undisputed. Gleichzeitig wird z.B. behauptet, Glanton noch nie so gut gesehen zu haben (was natürlich den Sieg von Opetaia aufwerten soll) oder Martin irgendwas zugeschrieben, was er nie hatte. Das ist alles extrem peinlich und reißt irgendwie mit dem Hintern ein, was man vorne aufgebaut hat. Und gerade weil man weiß, dass Kellerman ja echt Ahnung hat, weiß man eben auch, dass der einen bewusst anlügt. Ich hab Kellerman früher bei HBO durchaus geschätzt, deswegen bin ich da auch enttäuscht, wie krass der sich für Zuffa prostituiert.
Auch in Bezug auf @Deontay
Ich glaube, was mir sauer aufstößt, ist, dass Zuffa ziemlich offensichtlich eine alternative Realität aufbauen möchte. Es stimmt natürlich, dass es bei anderen Promotern oft üblere Mismatches gibt, aber insgesamt sind die Veranstaltungen in der jetzigen Boxrealität eingebettet. Bei Zuffa versuchen sie, diese Boxrealität umzuschreiben und zu monopolisieren. Andere Promoter haben natürlich in engen Kämpfen auch gern beide Boxer unter Vertrag. Besonders Top Rank war da mit den WM-Titeln in der Vergangenheit auch wirklich verwerflich, aber bei Zuffa wird die Realität komplett ausgeblendet. Da kommt dann so etwas: Das Schwergewicht muss sich in Acht nehmen. Wenn mal Boxer als Vergleich angesprochen werden, sind sie entweder bei Zuffa oder inaktiv. Wen müsste Ajagba den schlagen, um die Nr. 1 zu werden? Laut Zuffa niemanden, weil er die Nr. 1 im Zuffa-Universum ist. Was müsste ein Vlad Panin erreichen? Mal schauen, wer bei Zuffa unterschrieben hat...
Deswegen ist Zuffa eben nicht wie jede andere Promotion.
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Es gibt Veranstalter mit ausgeglichenen Kämpfen, die dann aber oft nicht in der ersten Reihe mitspielen, weil es einfacher ist, Boxer außerhalb der ersten und zweiten Reihe gut zu matchen.
Es gibt auch Promoter, die Mismatches aufstellen, in der Hoffnung, die eigenen Boxer so zu platzieren, dass sie auch mal an die großen Töpfe kommen, um die sich viele unterschiedliche Promoter streiten.
Aber bei allem ist immer eins gegeben: Niemand ist so mächtig, dass er die Realität bestimmen kann.

Zuffa versucht aber genau das: Sie versuchen ein System aufzubauen, bei dem kein anderer Promoter auf dem Planeten mehr Zugriff auf einen Titel hat. Der P4P-Boxer ist dann der, den Zuffa bestimmt: Wenn Dana es so will, ist Ajagba dann der Ruler, weil die Zuffa-Liga die einzig finanziell relevante Liga ist und Dana entscheiden kann, wer an die Spitze kommt und wer nicht. Dann hat man am Ende "Top-Kämpfe", die so viel besser sind als alles, was es vorher gab, weil die PPV so gematcht werden, dass die Kämpfe liefern, unabhängig davon, wie gut die Boxer in Echt sind: Klassisches Reality TV.
 
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