Zuletzt gesehene Filme - der Sammelthread!


M-shock

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The Creator
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Gareth Edwards ist für mich nach Godzilla und Rogue One jemand auf den ich immer gespannt bin, und auch hier liefert er wieder ab.

Der Film hat mich insgesamt gut abgeholt. Klar, wie heute üblich etwas lang und die vielen Rückblenden haben für mich immer wieder den Flow etwas rausgenommen, aber das sind meine einzigen leichten Kritikpunkte.

Die Effekte sind überragend. Die Roboterdesigns, gerade diese menschlichen Gesichter, sind richtig stark. Visuell gehört das für mich mit zum Besten, was ich seit langem gesehen habe.

John David Washington macht nichts falsch, aber irgendwie fehlt ihm dieses gewisse etwas.
Das Charisma seines Vaters fehlt ihm einfach. Aber vielleicht kommt das mit dem Alter noch.
Madeleine Yuna Voyles und Ken Watanabe widerum sind überragend.
Watanabe hat einfach diese unglaubliche Ausstrahlung. Er hat nur wenig Screentime, nimmt dabei aber jede Szene für sich ein.
Und das die kleine Madeleine Yuna Voyles beim Dreh erst 7 Jahre alt war ist Wahnsinn.

Am Ende ein richtig guter Sci-Fi-Film, mit guter Story und überragenden Effekten.

8/10
 

M-shock

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Mini's First time
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Der Film hat mich mit seinem bösen, schwarzen Humor gut unterhalten.

Alec Baldwin spielt sich im Prinzip selbst: laut, cholerisch, unangenehm. Da musste er sich auf die Rolle wohl nicht groß vorbereiten.
Die Hauptdarstellerin fand ich okay, auch wenn ich generell kein riesiger Fan von ihr bin.
Was mich allerdings ein bisschen gestört hat, war die Hauptfigur an sich. Ihre Motivation bleibt für mich komplett unklar. Sie macht echt extreme Sachen, aber man erfährt nie so richtig, warum sie eigentlich so ist.
Für mich wirkt das einfach: sie ist halt so...fertig. Da hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht.

Fazit: Ein unterhaltsamer Film mit ein paar guten, fiesen Momenten, der aber bei der Hauptfigur Potenzial liegen lässt.

6,5-7/10
 

M-shock

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U are the Universe
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Ein Astronaut alleine auf einer Raumstation.
Der Film dreht sich im Grunde fast die komplette Laufzeit nur über ihn, die KI der Raumstation und die Kommunikation nach außen.
Und ich war echt positiv überrascht. Dafür dass eigentlich nicht viel passiert, schafft es der Film trotzdem die ganze Zeit Spannung und Atmosphäre aufrechtzuerhalten.

Was mir besonders gefallen hat ist die Entwicklung zwischen dem Astronaut und der KI. Da steckt mehr drin als man am Anfang denkt und das Ganze bekommt eine ziemlich unangenehme Note.

Ein ruhiger, starker Science-Fiction Film, der aus wenig sehr viel macht.

8/10
 

Martel

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King Kong vs. Godzilla
The New Empire

Liebe Japaner, macht euch keine Gedanken. Die können sich auf den Kopf stellen, die Filme aus dem MonsterVerse (USA) werden an Gojira nie rankommen.😁

Bildgewaltig war es, keine Frage, und man kann sich das auch anschauen. Den Charme der Filme aus Japan werden die Filme aus den USA für mich nicht erreichen.

Minus One hat bestens gezeigt, dass das Original mit der japanischen Kultur verwurzelt ist und das soll noch viele Filme so bleiben.

Der Film K vs G Nummer 2 bekommt

Story 2 von 10
Action 8 von 10

Der Ritt von dem Skar King auf Shimo war das Beknackteste, was ich lange nicht gesehen habe. Abgesehen davon, war die ganze Story absurd.
Hey, wir gehen mal in die Hohlwelt und treffen ein paar Ureinwohner. War so, als hätten die schon in der Grundschule zusammen geraucht.
Dann noch einen Transformerarm für Kong vom Zahnarzt.
Und so weiter, und so fort.
 
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M-shock

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Poor Things
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Bin aufgrund der vielen Oscar-Nominierungen auf den Film aufmerksam geworden.
Hab ihn mir dann ohne Vorkenntnisse über die Story angeschaut und war ehrlich überrascht, wie zugänglich der Film ist. Die Filme des Regisseurs Yorgos Lanthimos sind ja schon sehr...eigen.
Klar, wieder über 2 Stunden und stellenweise sehr abstrakt (in manchen Szenen dachte ich ich schaue grade einen Wes Anderson Film) aber insgesamt echt gut guckbar.

Emma Stone macht das stark, keine Frage. Diese spezielle Art die Rolle zu spielen zieht sie komplett durch den ganzen Film.
Mark Ruffalo hat aber jede Szene an sich gerissen. Herrlich drüber, teilweise richtig witzig, er hat die unterhaltsamsten Szenen bekommen.

Fazit: Der Film selbst ist irgendwie anders...aber gut. Wahrscheinlich nicht für jeden, aber eine Chance sollte man ihm auf jeden Fall geben.

7–7,5/10
 

Mahoney_jr

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Country House
Auch Alan Sepinwall liebt Project Hail Mary. Eins der schönsten Kinoerlebnisse aller Zeiten für mich, weil ich einen völlig begeisterten Zehnjährigen dabei hatte, der sowas noch nie erlebt hat. PHM ist einfach noch etwas anders als z.B. ein Pixar Film, Star Wars oder Harry Potter. Ein Mensch ohne Superkräfte muss ein unlösbares Problem lösen. Das hat schon beim Marsianer sehr gut funktioniert, aber den konnte ich nicht mit Kindern im Kino sehen ;) Und.. meine Meinung: PHM toppt den Marsianer als Film (den Hauptgrund dafür werde ich nicht spoilern).

Der Film funktioniert komplett, als Erwachsener und auch für Kinder (wobei ich natürlich jedem raten würde, das selbst für seine/ihre Kinder einzuschätzen, ob man es macht - eigentlich ist der Film FSK12).

Was der Film hinbekommt: Eine richtig echt wirkende Geschichte, ohne viel CGI, sondern sehr gutem filmerischen Handwerk, aber mit so epochalem Thema auf eine letztendlich sehr kleine Art und Weise zu erzählen. Da ist ganz viel Kammerspiel. Emotion und Spaß. Aber vor allem Optimismus und Selbstlosigkeit. Der Film ist vor allem deswegen so groß, weil er nicht versucht, besonders groß zu sein (die "Fishing"-Szene ist trotzdem gewaltig, der Soundtrack auch).

Hier der Abschluss des Reviews von Sepinwall:
But a movie is not a book, and vice versa, and fidelity to the source material mattters much less to me than whether the story works in the medium in which it's currently appearing. This one absolutely does.

Project Hail Mary was a real joy to watch. I have two books to finish writing, a whole site to run, and a never-ending virtual screener pile to dig out from under, on top of having a personal life, taking care of loved ones, etc. Yet I kind of want to sneak out this morning to see it again?
 

M-shock

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The Iron Claw
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Als Wrestling Fan der 80er und 90er war der Film für mich natürlich Pflicht, gerade wegen Kerry Von Erich, dem Texas Tornado.

Was Zac Efron körperlich (mit einigen Wachstumshormonen) aufgefahren hat ist schon krass. Schauspielerisch fand ich ihn okay, aber seine Mimik war mir über weite Strecken zu gleich, gefühlt guckt er die Hälfte des Films einfach nur gequält.
Generell sind die Darsteller alle solide, aber keiner sticht für mich wirklich heraus.

Der Film ist für Wrestling Fans definitiv interessant, keine Frage. Ob jemand ohne Bezug zum Wrestling da genauso reinkommt, bin ich mir nicht ganz sicher.

Fazit: guter Film, kann man sich anschauen, aber kein Must-See.

7/10
 
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