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Sellapass bin ich mal an der Straße runtergewandert, weil da kein Wanderweg langführte. Dann über eine Abkürzung hinauf zum Pordoipass und schließlich mit der Seilbahn hoch zur Sellagruppe und auf ca. 2900m in der Hütte gepennt. War saugeil
Heute ging der Riderman mit dem EZF los. 4 Minuten langsamer als Cancellara. Passt schon irgendwie ... ich mit meinem normalen Straßenrad mit Zeitfahr-Attrappe auf dem Lenker.
Habe damals nach einer Sprunggelenksverletzung auch etwas mit dem Rennradfahren angefangen. Da tat mir nach den ersten Ausfahrten >50 KM trotz Radlerhose auch der Sattelaufsatz wochenlang weh. Irgendwann gewöhnt sich der Körper dran.
Was sagt ihr denn zur neuen Paywall von strava?
Ich nutze die App gelegentlich und finde es eine schöne Spielerei. Finde sie auch besser als die mir bekannte und von mir genutze Konkurrenz.
Den Abopreis von 60 € p.a. empfinde ich dann aber für das kleine bißchen mehr an Funktionen als ordentlichen Sprung.
Stravas Pay-Features haben für mich keinen Mehrwert. Das Social Networking ist eine nette Idee und bleibt ja wohl kostenlos, aber die trainingstechnischen Features sind unnütze, wenn man sich mit Golden Cheetah einigermaßen auskennt. Bei GC hat man ja all das, was Strava hat, und noch viel mehr - und alles kostenlos. Zuletzt hat mir GC einen hoffnungsvollen Leistungsfortschritt bestätigt, aber mich auch wegen eines zu sehr zunehmenden Erschöpfungsgrad gewarnt.
Die Transparenz der Segmentbestenlisten und die Routenplanung sind wohl die Kernelemente die nun kostenpflichtig geworden sind. Dazu einige Analysetools.
Die Segmente sind ja das Kernelement, dass Strava von anderen Training Apps unterscheidet. Ich empfinde diese immer als nette Zusatzmotivation und schau mir darüber auch gerne damit mal Leistungen und Routen anderer Hobbiesportler an.
Den Rest können die Basismessgeräte (Garmin, Polar etc.) mit ihren Apps meist selbst.
Was auch hilft: Ein Garmin-Gerät, entweder Sportarmbanduhr oder einen Velocomputer, dort gibt es auch Segmente, ausser dem Gerätekauf gibt es (bisher) keine weiteren Kosten. Zu Beginn waren es im Vergleich zu Strava sehr wenige, inzwischen gibt es wirklich viele und das Erstellen von eigenen Segmenten dauert kaum eine Minute.
Da ich aus einer radsportbegeisterten Familie, die sogar einen doch ziemlich erfolgreichen Profifahrer hervorgebracht hat, stamme, war ich als Kind und Jugendlicher natürlich auch in einem Radsportverein. Habe aber bereits als in der frühen Adoleszenz aufgehört und mich auf eine andere Sportart, die eine sehr unterschiedliche Physis erfordert, konzentriert.
Ich saß schon seit Jahren nicht mehr auf einem Rad.
Das eine Mal Spinning, als mich ein befreundeter Fitnesstrainer zwang überredete, kurzfristig an seinem Spinningkurs teilzunehmen und ich natürlich keine Radhose dabei hatte, hat mir den Anreiz so ziemlich genommen, mich zeitnah nochmal auf ein Fahrrad oder Fahrradähnlichem zu setzen.
Dennoch bin nach wie vor sehr radsportbegeistert, aber nicht mehr als Fahrer. Jetzt wird nur noch fett, mit Pringels und Schoki am Fließentisch sitzend, Eurosport geschaut.
Ich rocke mittlerweile einige Segmente in meiner Gewichtsklasse in Hamburg. Hier handelt es sich um einen 800 Meter geraden Deichabschnitt, den ich mit 38,6 kmh gefahren bin. Wenn man schon nicht der schnellste überhaupt ist, dann wenigstens teilweise in kleinen Abschnitten.
hab grad echt richtig Bock auf Profiradsport und hab nun auch wieder angefangen intensiver abends eigene runden zu drehen.
Strava hab ich auch entdeckt. Das macht die Runden schon noch deutlich interessanter.