Lese gerade Schwertgewitter und zumindest in dem Buch ist eher andersrum.
Die POVS von Jaime, Catelyn (Robb) und Tyrion finde ich wesentlich interessanter als Jon, Arya und Sam.
Liegt vermutlich auch daran, dass ich Stadtkulissen beim Lesen einfach deutlich harmonischer finde als Roadtripschilderungen.
In der Serie stört es mich eigentlich eher weniger aber abundzu finde ich es teilweise ziemlich anstrengend wenn man aus dem Herzen von Kings Landing direkt hinter die Mauer verfrachtet wird, anschließend nach Riverrun und von da wieder über Dragonstone nach Essos. Teilweise findet man die Handlung gerade hochspannend und muss sich dann wieder mit einem Lagerfeuer iwo in der Pampa auseinander setzen.
Was ich sehr interessant finde, sind die ganzen Geschichtsstunden über die jüngere Geschichte der sieben Königreiche, da gefallen mir speziell die Storys über die Machtergreifung Roberts sehr gut, zumal sie sowohl bei Jaime als auch bei Dany jeweils aus anderen Blickwinkeln erzählt werden. Das finde ich in Mehrteilern sowieso extrem gut, Martin zeichnet mit der Zeit einfach ein unglaublich umfassendes Bild von Westeros, zumal er die einzelnen Königreiche nach und nach einführt. Diese Rückschauen waren für mich auch die Highlights der Harry Potter Bände.