Na ja, es geht mir hier um die Verhältnismäßigkeit. Ich brauche dafür im Zweifel auch nicht zu wissen, weiviel dem einzelnen Profi hier durch die Lappen geht, denn seine (Privatwirtschaftliche-) Existenz wird hier sicherlich nicht tangiert. Gemessen daran sind 20%, vor allem wenn man sich dafür auch noch auf Schulter klopfen lässt, ein blanker Hohn für die Menschen, die aktuell und sehr wahrscheinlich auch für längere Zeit nur sehr schwer in den Schlaf finden werden. Das gleiche gilt auch für die Spieler aus den unteren Ligen die in Kurzarbeit gehen werden müssen, damit ihr Verein nicht komplett die Segel streichen muss.
Es geht mir darum, dass Profifußballer auch verstehen welche Rolle sie aktuell in Ihrem System spielen (sollten). Überall wird von Zäsur, Insolvenzwelle und der unheimlichen BElastung für den Profifußball gesprochen. Es wird Vereine geben, die diese Krise sehr wahrscheinlich nicht überleben werden. Die Blase in der sie leben droht gerade zu platzen. Das Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen sollte doch zumindest soweit reichen um das zu verstehen.