KRAFT&HERZ
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Schön formuliert, gute Gedanken!
@WalkTheLine
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"A realistic estimate puts Usyk’s guaranteed purse between $25 million and $40 million, with total earnings potentially rising to $35 million to $50 million if he receives pay-per-view revenue, sponsorship money, and event bonuses. Verhoeven is likely to earn between $4 million and $8 million guaranteed, with a possible final total between $6 million and $12 million if backend money is included."Ich verstehe nicht wieso Usyk überhaupt den Kampf gegen Rico (der dazu ja noch komplett in die Buxe ging) gemacht hat und nicht direkt gegen Agit.
Agit's Co Manager Spencer Brown sprach gestern nach dem Kampf, von einem Stadionfight im August bzw. September. Das klingt auch realistisch, wenn man die offizielle Anordnung der WBC zur Titelverteidigung gegen Agit mit einbezieht. Team Usyk hat von heute an 90 Tage Zeit, den Kampf zu realisieren.Der Kampf gestern hätte gegen Agit sein können. Sollte der Kampf überhaupt kommen, wird es vermutlich erst Dezember diesen Jahres
Mittlerweile ist Usyk über eine halbe Milliarde Dollar schwer und hat das HW seiner Generation gecleared. Er muss eigenlich gar nichts mehr tun was mit dem Beruf als Boxer zutun hat. Weder für die Legacy noch für das Bankkonto. Imo steht Usyk nur nich aus purer Raffgier im Ring. Gestern wurde eins überdeutlich. Usyk ist past Prime und scheint auch nicht mehr den ganz großen Drang zu verspüren mit Leib und Seele Boxer sein zu wolllen und die nötigen Entbehrungen für dieses Leben in Kauf zu nehmen.Dann soll er doch bitte mit erhobenen Hauptes abtreten wenn er selbst spürt nicht mehr in der nötigen prime zu sein weil ihn die "anstehende" Generation besiegen könnte
Frei nach Mario Adorf?Bin ja kein Fachmann aber dem einen oder anderen wird es schwerfallen sone Kampfbörse von 20,30 oder 40 Millionen abzulehnen. Man könnte meinen ein Usyk hat das nicht mehr nötig, aber das ist dann soviel Geld das du manche Tatsachen (Alter,Gesundheit) verdrängst.
Wie sehr schmerzt eine Niederlage in der Lagacy wenn du dafür nochmal mit soviel Geld zugeschmissen wirst?
Mal gespannt wo Boxrec ihn morgen listet
Der Ringrichter streckt seinen Arm genau zum selben Zeitpunkt aus, als die Glocke zu hören ist. Beide Aktionen haben sich überschnitten. Unglücklich für Rico.Trotzdem halte ich die Entscheidung den Kampf in dem Moment zu stoppen für inkompetent, wenn nicht sogar gekauft.Hier bringt es Ringlife auf den Punkt. Und im dem Video hört man auch den Gong und der Kampf ging trotzdem weiter.
Ich verstehe nicht wieso Usyk überhaupt den Kampf gegen Rico (der dazu ja noch komplett in die Buxe ging) gemacht hat und nicht direkt gegen Agit. Er hat ja nun schon wieder über ein Jahr verloren, gemessen an seinem letzten Kampf gegen Dubois im Juli 2025. Der Kampf gestern hätte gegen Agit sein können. Sollte der Kampf überhaupt kommen, wird es vermutlich erst Dezember diesen Jahres.. die Zeit läuft doch klar gegen Usyk, sich dann solche "Spielereien" wie gegen Rico zu erlauben ist für mich sehr unverständlich. Dann soll er doch bitte mit erhobenen Hauptes abtreten wenn er selbst spürt nicht mehr in der nötigen prime zu sein weil ihn die "anstehende" Generation besiegen könnte
Möglich, aber glaube nicht, dass mangelndes Videomaterial der Hauptgrund ist. Hängt eher mit der eigenen Art des Boxens und dem Gegner zusammen.Beide Teams sind eben auch einfach sehr gewöhnt, unzählig viel Videomaterial vom Gegner zu sehen. Und nun treffen sie auf jemanden, von dem es halt nichts in der Sportart gibt. Das ist schon richtig schwer dann im Ring.
Hört sich für mich als Laien menschlich, psychologisch und auch inhaltlich ziemlich nachvollziehbar an. Danke für den fachlichen input.Möglich, aber glaube nicht, dass mangelndes Videomaterial der Hauptgrund ist. Hängt eher mit der eigenen Art des Boxens und dem Gegner zusammen.
Zwar natürlich nicht auf diesem Wettkampflevel, aber aus der Trainingspraxis beschrieben: vor allem technisch agierende Boxer, die nicht so sehr auf Schlagkraft setzen, tun sich meist schwer gegen konditionsstarke Kampfsportler, die eine starke Physis haben, diese auch einsetzen können und Boxen auch mal trainiert und in Ansätzen gelernt haben.
Als Boxer bist du da erst einmal beschäftigt, dich vor dem unorthodoxen, für einen selbst unsauberen Kampfstil und den damit verbundenen möglichen Folgen zu schützen z.B. Cuts durch den tiefen Kopf oder Unterarmschläge, Schulterstösse, Innenhände usw. zu vermeiden.
Und auch, wenn es komisch klingt: als technisch versierter Boxer kann es da schnell passieren, dass man den Kampf durch Schläge vermeiden, Beinarbeit, Ausweichen, Distanzgefühl, Sicherheitsverhalten für sich gefühlsmässig zwar unter Kontrolle hat,, dabei aber vom Gegnerstil "genervt" wird und tatsächlich vergisst, dass in der Aussenwirkung Schläge, Workrate, Treffer als Punkte zählen (können). So kassiert man als Boxer dann unnötige Treffer, weil man eben dazu neigt zu reagieren statt zu agieren und weniger zu machen als üblich.
Auch nicht zu unterschätzen: der Crossover-Kämpfer hat einen mentalen Vorteil. Er möchte mehr beweisen, ist motivierter, während der "Boxer" mindestens unbewusst durch die Favoritenrolle unter Druck und in Zugzwang ist, was dazu führt, dass er verkrampft, zu lange mit kassierten Treffern hadert, zuviel von sich selbst erwartet oder es besonders gut/elegant lösen will.
Nicht unwahrscheinlich, dass z.B. ein schlagstarker Boxer wie Dubois, der selbst gern auf Angriff geht, mit Rico relativ wenig Probleme hätte und ihn schnell wegknockt. Sog. "Techniker" müssen aber mehr auf Geduld setzen und ihre Treffer "herausboxen", was aber problematisch ist, wenn der Kampfsportler nicht "müde" wird, seine Stärken gut einsetzt. Da kann sich die unrealistische, übertriebene Erwartungshaltung eines Laienpublikums schnell auf die eigene übertragen und ansteckend wirken. Nach dem Motto: muss doch echt schneller gehen, dass ein AJ einen Paul wegbombt, ein Fury einen Ngannou oder Usyk den Rico.