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O-Scoring: Oleksandr Usyk vs Rico Verhoeven + Undercard


Gladio

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Ich verstehe nicht wieso Usyk überhaupt den Kampf gegen Rico (der dazu ja noch komplett in die Buxe ging) gemacht hat und nicht direkt gegen Agit.
"A realistic estimate puts Usyk’s guaranteed purse between $25 million and $40 million, with total earnings potentially rising to $35 million to $50 million if he receives pay-per-view revenue, sponsorship money, and event bonuses. Verhoeven is likely to earn between $4 million and $8 million guaranteed, with a possible final total between $6 million and $12 million if backend money is included."

Diese Zahlen sprechen für sich, wenn man bedenkt das weder Matchroom noch Queensberry bereit waren Usyk 15 mio für eventuell anstehende gegen wen auch immer Fights zu bezahlen.

Der Kampf gestern hätte gegen Agit sein können. Sollte der Kampf überhaupt kommen, wird es vermutlich erst Dezember diesen Jahres
Agit's Co Manager Spencer Brown sprach gestern nach dem Kampf, von einem Stadionfight im August bzw. September. Das klingt auch realistisch, wenn man die offizielle Anordnung der WBC zur Titelverteidigung gegen Agit mit einbezieht. Team Usyk hat von heute an 90 Tage Zeit, den Kampf zu realisieren.

Dann soll er doch bitte mit erhobenen Hauptes abtreten wenn er selbst spürt nicht mehr in der nötigen prime zu sein weil ihn die "anstehende" Generation besiegen könnte
Mittlerweile ist Usyk über eine halbe Milliarde Dollar schwer und hat das HW seiner Generation gecleared. Er muss eigenlich gar nichts mehr tun was mit dem Beruf als Boxer zutun hat. Weder für die Legacy noch für das Bankkonto. Imo steht Usyk nur nich aus purer Raffgier im Ring. Gestern wurde eins überdeutlich. Usyk ist past Prime und scheint auch nicht mehr den ganz großen Drang zu verspüren mit Leib und Seele Boxer sein zu wolllen und die nötigen Entbehrungen für dieses Leben in Kauf zu nehmen.
 

Roneem10

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Bin ja kein Fachmann aber dem einen oder anderen wird es schwerfallen sone Kampfbörse von 20,30 oder 40 Millionen abzulehnen. Man könnte meinen ein Usyk hat das nicht mehr nötig, aber das ist dann soviel Geld das du manche Tatsachen (Alter,Gesundheit) verdrängst.

Wie sehr schmerzt eine Niederlage in der Lagacy wenn du dafür nochmal mit soviel Geld zugeschmissen wirst?
 

KRAFT&HERZ

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Bin ja kein Fachmann aber dem einen oder anderen wird es schwerfallen sone Kampfbörse von 20,30 oder 40 Millionen abzulehnen. Man könnte meinen ein Usyk hat das nicht mehr nötig, aber das ist dann soviel Geld das du manche Tatsachen (Alter,Gesundheit) verdrängst.

Wie sehr schmerzt eine Niederlage in der Lagacy wenn du dafür nochmal mit soviel Geld zugeschmissen wirst?
Frei nach Mario Adorf? 😂
 

desl

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Mal gespannt wo Boxrec ihn morgen listet

Na ziemlich weit hinten.
Bei BoxRec zählt nur das Endergebnis und wenn ein Kampf vorzeitig verloren wird, dann bekommt man dort keine "Gnadenpunkte" oder ähnliches für die Scorecards bis zu dem Zeitpunkt.

Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass bei vielen Kämpfen die vorzeitig enden, die Scores zum Zeitpunkt des Abbruchs garnicht bekannt gegeben werden.

Umgekehrt büßt Usyk auch keine Punkte ein, was z.B. sonst bei einem MD oder SD-Sieg der Fall hätte sein können.

0-2 Ngannou würde - wäre er noch als aktiv gelistet - dementsprechend auch vor 1-1 Verhoeven stehen.



Na mal schauen, wie's weiter geht.
Aus "Es gibt nichts mehr für ihn zu gewinnen"-Usyk wird eine Beinahe-Blamage für die P4P-Rabglisten des Boxsports.

Fury und Usyk folgen den Späßen eines Mayweather, gegen einen Kollegen aus einer anderen Disziplin zu boxen ... sehen dabei aber deutlich schlechter aus (Mayweather wirde dafür bei den PKs von McGregor bedient)

Verhoeven kann sich nun zurück lehnen.
Entweder kriegt er den Rückkampf oder Usyk boxt gegen Kabayel.
Dann könnte er immernoch auf einen Rückkampf hoffen/warten oder schauen, ob ihn jemand von der britische Insel ordentlich Geld zuwirft.
 

MMA_Boxer

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Hier bringt es Ringlife auf den Punkt. Und im dem Video hört man auch den Gong und der Kampf ging trotzdem weiter.

Der Ringrichter streckt seinen Arm genau zum selben Zeitpunkt aus, als die Glocke zu hören ist. Beide Aktionen haben sich überschnitten. Unglücklich für Rico.Trotzdem halte ich die Entscheidung den Kampf in dem Moment zu stoppen für inkompetent, wenn nicht sogar gekauft.

Usyk wird nicht aufhören. Ich denke zuerst Agit dann Rico.
 

Deontay

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Ich verstehe nicht wieso Usyk überhaupt den Kampf gegen Rico (der dazu ja noch komplett in die Buxe ging) gemacht hat und nicht direkt gegen Agit. Er hat ja nun schon wieder über ein Jahr verloren, gemessen an seinem letzten Kampf gegen Dubois im Juli 2025. Der Kampf gestern hätte gegen Agit sein können. Sollte der Kampf überhaupt kommen, wird es vermutlich erst Dezember diesen Jahres.. die Zeit läuft doch klar gegen Usyk, sich dann solche "Spielereien" wie gegen Rico zu erlauben ist für mich sehr unverständlich. Dann soll er doch bitte mit erhobenen Hauptes abtreten wenn er selbst spürt nicht mehr in der nötigen prime zu sein weil ihn die "anstehende" Generation besiegen könnte

Weil er mit dem Kampf in Ägypten viel mehr Geld gemacht hat. Kabayel ist für Usyk halt nichts Besonderes, der Kampf wird nur deshalb gefordert, weil Kabayel der Pflichtherausforderer ist.
 
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Snipes

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Ich sehe da aktuell eher einen direkten Rückkampf gg Rico als den Fight gg Agit. Ich denke der Hype ist da und man wird die Kuh weiter melken. Der Kampfverlauf war denkbar schlecht für Agit... man sieht leider auch wie abhängig man sich von dee Riyad Season macht.
 

Lord Krachah

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Usyk vs. Verhoeven

9:10 Verhoeven sehr unorthodox, verbraucht dabei auch extrem viel Energie. Usyk guckt sich das entspannt an.
10:9 Usyk macht weniger, ist aber viel präziser.
9:10 Verhoeven macht es nicht schlecht, geht viel zum Körper, sehr physisch.
10:9 Verhoeven wackelt leicht.
10:9 Usyk übernimmt langsam.
10:9 Verhoeven ist sehr hektisch.
9:10 Coppinger hat nur eine Runde bei Usyk. Ich weiß nicht.
9:10 starke Runde von Verhoeven.
9:10 Usyk frisst auch zu oft die Schlaghand.
9:10 Usyk reagiert irgendwie gar nicht. Der Schlussspurt alleine reicht nicht.
WKO Ohha. Verhoeven muss am Ende runter. Spuckt den Mundschutz aus. Usyk springt drauf und der Ref nimmt Verhoeven einfach raus. Das ist ein Skandal. Bitter für Kabayel, aber das muss ein Rematch geben. Usyk wirkte phasenweise alt. Und Verhoeven war sehr unorthodox, aber erfolgreich. Top Leistung.
 

Lord Krachah

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Nochmal ein kurzer Nachtrag. Ich finde schon, dass man ne gewisse Parallel zu Usyk und Fury ziehen kann. Beide Teams sind eben auch einfach sehr gewöhnt, unzählig viel Videomaterial vom Gegner zu sehen. Und nun treffen sie auf jemanden, von dem es halt nichts in der Sportart gibt. Das ist schon richtig schwer dann im Ring. Insbesondere, wenn der Gegner wie hier Verhoeven so unorthodox boxt. Das ist ein gewaltiger Pluspunkt von Seiteneinsteigern, soweit sie so gute Athleten/Kampfsportler sind wie die beiden. Habe ich vorher bei beiden unterschätzt. Kann mir also gut vorstellen, dass Verhoeven im nächsten Kampf, wo er dieses Plus nicht mehr hat, kein Land sieht. So wie Ngannou. Immer noch ein bisschen schade, dass der danach abgetaucht ist. Ein wenig hätte es mich schon interessiert, wie der so gegen die zweite Reihe ausgesehen hätte.
 

Alive and Kicking

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Wie wär es mit Ngannou vs Verhoeven. Das Duell der Favoritenschrecks. Würde sich bestimmt auch ganz gut verkaufen lassen. Zwar nicht an mich, aber es würde sich bestimmt ein Publikum finden lassen. Am besten noch als Eliminator :)
 

Bronx Bull

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Das war eine knappe Kiste für Usyk. Hätte nicht gedacht, dass er knapp elf Runden braucht, um Rico zu entschlüsseln. Der war aber auch perfekt vorbereitet, eingestellt und hat den Überraschungseffekt super ausgenutzt. Usyk hingegen wirkte nicht topfit auf mich. Ich hatte Rico mit 96-94 nach zehn Runden vorne, durch den Knockdown wäre es demnach bei mir mit 104-104 in die letzte Runde gegangen. Die letzte Runde hätte sich Rico auch verdient, der Abbruch war sehr grenzwertig. Ich glaube zwar nicht, dass er den Schlussgong gehört hätte, aber die Chance hätte man ihm nicht nehmen dürfen. Auch für Usyk ist der Abbruch im Endeffekt Mist, weil so hat man auch ihm der Möglichkeit beraubt, den Kampf anständig zu Ende zu bringen. So ist das für alle Parteien ein sehr unbefriedigendes Ende.

Als nächstes sollte Kabayel seine Chance auf den Titel bekommen. Gegen den Usyk von Samstag stünden seine Chancen sicher nicht ganz so schlecht, aber als Favorit würde ich ihn trotzdem nicht sehen. Ich gehe aber davon aus, dass wir Usyk gegen Agit wieder deutlich fitter, stärker sehen werden. Natürlich spielt auch das Alter eine Rolle, der Stil von Rico, aber ich glaube nicht, dass Usyk so schnell so sehr abgebaut hat. Da ist noch mehr im Tank. Trotzdem sollte Usyk meiner Meinung nach nur noch zwei Kämpfe machen, bevor er sich in den Ruhestand verabschiedet: gegen Agit und ein Rematch gegen Rico. Wenn's schnell geht und nicht zu viel Zeit zwischen den Kämpfen vergeht, dann sehe ich ihn beide Kämpfe vorzeitig gewinnen. Besonders gegen Rico dürfte es beim zweiten Mal leichter für Usyk werden, weil er jetzt genau weiß, was ihn erwartet und sich wesentlich besser und ernsthafter darauf vorbereiten kann bzw. wird.
 

timeout4u

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Beide Teams sind eben auch einfach sehr gewöhnt, unzählig viel Videomaterial vom Gegner zu sehen. Und nun treffen sie auf jemanden, von dem es halt nichts in der Sportart gibt. Das ist schon richtig schwer dann im Ring.
Möglich, aber glaube nicht, dass mangelndes Videomaterial der Hauptgrund ist. Hängt eher mit der eigenen Art des Boxens und dem Gegner zusammen.
Zwar natürlich nicht auf diesem Wettkampflevel, aber aus der Trainingspraxis beschrieben: vor allem technisch agierende Boxer, die nicht so sehr auf Schlagkraft setzen, tun sich meist schwer gegen konditionsstarke Kampfsportler, die eine starke Physis haben, diese auch einsetzen können und Boxen auch mal trainiert und in Ansätzen gelernt haben.
Als Boxer bist du da erst einmal beschäftigt, dich vor dem unorthodoxen, für einen selbst unsauberen Kampfstil und den damit verbundenen möglichen Folgen zu schützen z.B. Cuts durch den tiefen Kopf oder Unterarmschläge, Schulterstösse, Innenhände usw. zu vermeiden.
Und auch, wenn es komisch klingt: als technisch versierter Boxer kann es da schnell passieren, dass man den Kampf durch Schläge vermeiden, Beinarbeit, Ausweichen, Distanzgefühl, Sicherheitsverhalten für sich gefühlsmässig zwar unter Kontrolle hat,, dabei aber vom Gegnerstil "genervt" wird und tatsächlich vergisst, dass in der Aussenwirkung Schläge, Workrate, Treffer als Punkte zählen (können). So kassiert man als Boxer dann unnötige Treffer, weil man eben dazu neigt zu reagieren statt zu agieren und weniger zu machen als üblich.
Auch nicht zu unterschätzen: der Crossover-Kämpfer hat einen mentalen Vorteil. Er möchte mehr beweisen, ist motivierter, während der "Boxer" mindestens unbewusst durch die Favoritenrolle unter Druck und in Zugzwang ist, was dazu führt, dass er verkrampft, zu lange mit kassierten Treffern hadert, zuviel von sich selbst erwartet oder es besonders gut/elegant lösen will.
Nicht unwahrscheinlich, dass z.B. ein schlagstarker Boxer wie Dubois, der selbst gern auf Angriff geht, mit Rico relativ wenig Probleme hätte und ihn schnell wegknockt. Sog. "Techniker" müssen aber mehr auf Geduld setzen und ihre Treffer "herausboxen", was aber problematisch ist, wenn der Kampfsportler nicht "müde" wird, seine Stärken gut einsetzt. Da kann sich die unrealistische, übertriebene Erwartungshaltung eines Laienpublikums schnell auf die eigene übertragen und ansteckend wirken. Nach dem Motto: muss doch echt schneller gehen, dass ein AJ einen Paul wegbombt, ein Fury einen Ngannou oder Usyk den Rico.
 

Savi

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Möglich, aber glaube nicht, dass mangelndes Videomaterial der Hauptgrund ist. Hängt eher mit der eigenen Art des Boxens und dem Gegner zusammen.
Zwar natürlich nicht auf diesem Wettkampflevel, aber aus der Trainingspraxis beschrieben: vor allem technisch agierende Boxer, die nicht so sehr auf Schlagkraft setzen, tun sich meist schwer gegen konditionsstarke Kampfsportler, die eine starke Physis haben, diese auch einsetzen können und Boxen auch mal trainiert und in Ansätzen gelernt haben.
Als Boxer bist du da erst einmal beschäftigt, dich vor dem unorthodoxen, für einen selbst unsauberen Kampfstil und den damit verbundenen möglichen Folgen zu schützen z.B. Cuts durch den tiefen Kopf oder Unterarmschläge, Schulterstösse, Innenhände usw. zu vermeiden.
Und auch, wenn es komisch klingt: als technisch versierter Boxer kann es da schnell passieren, dass man den Kampf durch Schläge vermeiden, Beinarbeit, Ausweichen, Distanzgefühl, Sicherheitsverhalten für sich gefühlsmässig zwar unter Kontrolle hat,, dabei aber vom Gegnerstil "genervt" wird und tatsächlich vergisst, dass in der Aussenwirkung Schläge, Workrate, Treffer als Punkte zählen (können). So kassiert man als Boxer dann unnötige Treffer, weil man eben dazu neigt zu reagieren statt zu agieren und weniger zu machen als üblich.
Auch nicht zu unterschätzen: der Crossover-Kämpfer hat einen mentalen Vorteil. Er möchte mehr beweisen, ist motivierter, während der "Boxer" mindestens unbewusst durch die Favoritenrolle unter Druck und in Zugzwang ist, was dazu führt, dass er verkrampft, zu lange mit kassierten Treffern hadert, zuviel von sich selbst erwartet oder es besonders gut/elegant lösen will.
Nicht unwahrscheinlich, dass z.B. ein schlagstarker Boxer wie Dubois, der selbst gern auf Angriff geht, mit Rico relativ wenig Probleme hätte und ihn schnell wegknockt. Sog. "Techniker" müssen aber mehr auf Geduld setzen und ihre Treffer "herausboxen", was aber problematisch ist, wenn der Kampfsportler nicht "müde" wird, seine Stärken gut einsetzt. Da kann sich die unrealistische, übertriebene Erwartungshaltung eines Laienpublikums schnell auf die eigene übertragen und ansteckend wirken. Nach dem Motto: muss doch echt schneller gehen, dass ein AJ einen Paul wegbombt, ein Fury einen Ngannou oder Usyk den Rico.
Hört sich für mich als Laien menschlich, psychologisch und auch inhaltlich ziemlich nachvollziehbar an. Danke für den fachlichen input.
 

LeZ

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Wobei zwischen einem Paul und einem Verhoeven mehrere Planeten liegen. Die Geschwindigkeit würde auch einem Dubois zusetzen, der ja nun auch nicht über Technik und Präzision kommt. Technisch war das auch recht stark vom Verhoeven, da hätte man von außen ohne Kenntnis der Backgrounds nicht gedacht "das ist kein Boxer".

Verhoeven müsste man dann mal in einem zweiten Kampf gegen irgendjemand anderen aus der Top-10 sehen, um das einschätzen zu können. Ich würde aber nur Kämpfe machen, in denen er richtig gut bezahlt wird. Für Verschleißkämpfe ist er zu alt und die Gesundheit zu wertvoll.

Eins noch: Verhoeven sollte daran arbeiten, ökonomischer zu boxen. Er verbrennt da zu viel unnötige Energie.
 

KRAFT&HERZ

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Der Referee hat die Glocke nicht gehört.

Quelle: Peter Fury


Verhoeven:

"Ich habe den Schiedsrichter angeschaut wie ‚warum stoppst du, wir sind fast da‘. Es hat für mich überhaupt keinen Sinn ergeben. Das ist etwas, wovon er wissen sollte. Natürlich können Fehler passieren, aber der Schiedsrichter sollte seinen Fehler zugeben. Es sich nochmal anschauen und sagen, es ist entweder ein No Contest, oder wir gehen zu den Wertungskarten. Und wenn wir zu den Scorecards gehen, war ich vorn.“
 
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Gladio

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Ich bleibe dabei. Man kann sich die past Prime Leistung von Usyk auch schön reden/trinken. Das er hüftsteif, unbeweglich und eine für ihn unterirdische Workrate hatte, wird wohl kaum an Rico gelegen haben. Das Usyk ein außerordentliches Distanzgefühl und Timing hat, ließ ihn besser aussehen als er tatsächlich war.

Ich kann mich an Scorings einiger unserer Edelscorer erinnern, bei denen Aggression und front foot, wichtiger waren als präzise Einzelhände. Siehe Josh Taylor oder O'Shaqui Foster ;)

Mich hat auch lange gewurmt warum mir Rico's Technik so bekannt vorkam. Weil ich generell nicht fand das er einen unorthodoxen Stil gezeigt hat, sondern eher einen alten Boxstil. Was lange währt, währt gut. Plötzlich ist es mir erschienen wie der Heilige Geist.

Rocky "The Brockton Blockbuster" Marciano. Peter hat Rico in der kurzen Zeit eine Kopie von Maciano's Stil beigebracht.

 
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