đŸ‡©đŸ‡Ș DSV-Adler


Im Prinzip kennen alle die Normalschanze. Das ist in etwa so, als wĂŒrdest du Primoz Roglic noch mal erklĂ€ren, wie Skispringen funtkioniert. Da wird kaum einer der Athleten nur deshalb nach Rasnov fahren wollen, weil dort von der Normalschanze gesprungen wird. Es mag zwar den einen oder anderen geben, der damit eher Probleme hat, als andere. Aber das Ă€ndert sich dann meißtens auch nicht mehr.

Letztendlich ist es auch immer eine individuelle Geschichte, die von vielen Faktoren abhÀngt, ob eine Athlet eine Pause macht oder nicht.
 
Es ist ja auch die Frage, ob es bei diversen Großschanzen ĂŒberhaupt Trainingsmöglichkeiten gibt. Die Österreicher, die im Dezember trainieren konnten, waren oft in Seefeld, weil es gar nicht so viele andere Optionen gab (jedenfalls in IBK und in Bischofshofen konnten sie nicht springen). Aber auch andere werden generell genug NormalschanzensprĂŒnge in den Beinen haben.
 
Also Primoz Roglic sollte - wenn er sich nochmal auf eine Sprungschanze wagt - wohl eher noch unterhalb der Normalschanz anfangen zu trainieren.

Aus Sicht des Nachwuchses wĂ€re Rasnov ja nicht das ideale Wochenende zum Auslassen - denn ausgerechnet an dem Termin finden neben dem Weltcup auch noch Alpencups, FIS-Cups und COCs statt. Aber gut, falls man es fĂŒr die WM sinnvoll findet, kann man es natĂŒrlich trotzdem an dem Termin machen.

Der Vorteil, wenn man stattdessen auf Zakopane oder Lahti verzichten wĂŒrde, wĂ€re eben der, dass man da dann wirklich fast zwei Wochen am StĂŒck hat, in denen man nochmal trainieren kann. Nach Rasnov geht es ja direkt zur WM weiter.
 
Ich denke es wird mal Zeit, die DSV-Diskussion auch mal hierher zu lagern.

Ich habe jetzt keinen Hehl daraus gemacht, dass ich von der Tournee aus deutscher Sicht enttĂ€uscht bin. Allerdings gilt es dabei zu berĂŒcksichtigen, dass es EnttĂ€uschung auf mehreren Ebenen gibt.

So sind es auch nicht immer unbedingt die Springer von denen ich enttĂ€uscht bin. So macht es zum Beispiel traurig, wenn man sieht wie Siegel, Wellinger und mit Abstrichen auch Freund nach ihren Verletzungen hinterherhinken. Ich habe großen Respekt, wie sie alles dafĂŒr tuen um wieder zurĂŒck zu kommen, es ist aber halt einfach bitter mitanzusehen. Das ist aber kein Vorwurf an die Springer, sondern eher die Situation, enttĂ€uschend ist.
Gewissermaßen ist das schwĂ€chere mannschaftliche Abschneiden natĂŒrlich der Tatsache geschuldet, dass Leyhe ausfĂ€llt und die eben genannten lange verletzt waren.

Dann gibt es diejenigen, von denen ich schon von den Leistungen enttĂ€uscht bin, weil sie es zuvor einfach besser gemacht haben, so wie Paschke oder Schmid. An denen wĂ€re es nĂ€mlich gelegen, die Breite in den Ergebnissen herzustellen. Das Können haben sie dafĂŒr definitiv, aber sie konnten es nicht abrufen. SelbstverstĂ€ndlich sind auch die keine Maschinen, die immer liefern, aber in den 10 Tagen war das halt leider schwach.
Richard Freitag ist irgendwo zwischen der Riege Freund, Wellinger etc. und Schmid, Paschke einzuordnen. Eigentlich gibt es nicht wirklich so den einen Grund, warum es bei ihm nicht laufen sollte. Bei ihm ist es aber mehr eine EnttÀuschung wie er sich die letzten zwei Jahre prÀsentiert, als eine wirkliche Tournee-EnttÀuschung.

Dann wĂ€re da noch die junge Riege um BĂ€r, Roth, MĂ€rkl und all diejenigen, die den Sprung jetzt nicht zur Tournee geschafft haben. Da enttĂ€uscht mich einfach, dass vom Nachwuchs definitiv zu wenig kommt...und ja, ich frage mich schon, ob da gut genug gearbeitet wird, um einigermaßen positiv in die Zukunft schauen zu können. Ob es jetzt an der Einstellung/ dem Talent der Athleten liegt oder von Trainerseite schlecht gearbeitet wird, kann ich nicht einschĂ€tzen. Klar ist aber, dass wir da ein Problem haben, dass man nun angehen muss.

Diesen drei "Gruppen" ist es zuzuschreiben, dass es mannschaftlich nicht so toll lief.

Mal ein paar statistische Fakten:

Wir hatten einen Springer, der alle acht SprĂŒnge machen durfte

Wir hatten lediglich zwei Springer mit Top-10-Resultaten und insgesamt 6 Top-10 PlÀtze (2020: 7, 2019: 8, 2018: 11, 2017: 6, 2016: 9, 2015:6, 2014: 6 2013: 6, 2012: 7, 2011:7

Wir hatten drei Springer mit Top-15 PlÀtzen und insgesamt 8 Top-15 PlÀtze (2020: 11, 2019: 12, 2018: 15, 2017: 14, 2016: 16, 2015: 12, 2014: 12, 2013: 14, 2012: 9, 2011: 10)

Daraus ist eigentlich klar zu erkennen, dass es was die breite betrifft die schlechteste Tournee der letzten 10 Jahre war. Was Top-10 PlĂ€tze angeht ist es gar nicht so dramatisch (da hatten wir hĂ€ufiger 6), bei den Top-15-Resultaten hĂ€ngen wir dann noch mehr zurĂŒck. Wenn man das ganze auf die Top 30 ausweiten wĂŒrde, kĂ€men wir auch auf eklatante Unterschiede. Ich habe ja vor Tagen schon ausgerechnet, dass in GaP und Oberstdorf im Schnitt 6,45 DSV-Adler ins Finale gekommen sind und das Minimum dabei fĂŒnf war. In Oberstdorf haben wir das mit drei unterboten und auch spĂ€ter sind wir nie auf mehr als 5 gekommen.
 
Man könnte bei deinem Post meinen, das deutsche Skispringen stehe kurz vor dem Abgrund....

Die Verletzten und ehemals verletzten können fĂŒr Ihre Situation nichts. Dementsprechend ist es auch keine EnttĂ€uschung, sondern wenn dann nur schade, dass wir zuletzt hier mit viel Pech zu tun hatten. Wenn man sich mal wieder die MĂŒhe macht sich die einzelnen Athleten anzuschauen, aus welchen Situationen heraus sie kommen und welche Entwicklungen noch folgen könnten, dann ist das alles ziemlich relativ. Das beginnt schon damit, dass Freund eher am Ende seiner Karriere steht, anstatt am Anfang. Er wird möglicherweise niemals mehr ein Sieg oder Podest-Springer werden, auch wenn ich ihm das absolute Gegenteil wĂŒnsche. Aber was er schon alles mitmachen musste, und wie oft er passen musste, so ĂŒberrascht das alles nicht, und man muss sich leider ĂŒber kleine Schritte freuen, in der Hoffnung auf mehr, weil die stirbt bekanntlich zuletzt.

Bei Wellinger sieht es Àhnlich aus. Auch er hat schon einen ziemlich langen Weg hinter sich, und musste schon viel einstecken. Bei ihm kann man aber deutlich optmistischer sein als bei Freund, was die absolute Spitze betrifft. Skispringen ist so viel Kopfsache. Es könnte sein, dass er sich schwer damit tut, nicht mehr die allereste Wahl zu sein. David Siegel wiederum ist noch sehr jung, und kann noch viel erreichen. Er steht einfach noch wieder ganz am Anfang. Meine Erwartungshaltung an Ihn waren also mehr oder weniger = 0 vor dieser Saison.

Und auch Richard Freitag steht eher am Ende seiner Karriere als am Anfang. Mit Ende 20 wird auch er sich immer wieder ĂŒberlegen, welche Schritte er noch gehen möchte im Leistungssport. Es wĂŒrde mich freuen, ihn noch lĂ€nger und wieder besser zu sehen. Aber es wird schwer fĂŒr ihn bleiben.

Was das Thema Nachwuchs betrifft, so ist entscheidend, was am Ende bei heraus kommt. Nicht jeder wird den Durchbruch schaffen, manche werden auch höchsten nur ein mittelmĂ€ĂŸiger Weltcup-Springer werden, der dann aber ĂŒber die großen Mannschaftswettbewerbe Chancen auf Titel haben könnte. Nicht jeder Athlet wird zu einem Überflieger a la Schlierenzauer, Morgenstern oder Stoch. Aber die Anzahl derer, die in den letzten Jahren in die Weltspitze vordringen konnten, und auch Titel holen konnten, sind nicht gerade wenige. Und man sollte niemals im Skispringen irgendwen abschreiben.

Die Zeit ist immer so kurzlebig aber dafĂŒr komplexer geworden, dass Prognosen sowieso immer schwieriger werden.
 
Man könnte bei deinem Post meinen, das deutsche Skispringen stehe kurz vor dem Abgrund....

Die Verletzten und ehemals verletzten können fĂŒr Ihre Situation nichts. Dementsprechend ist es auch keine EnttĂ€uschung, sondern wenn dann nur schade, dass wir zuletzt hier mit viel Pech zu tun hatten. Wenn man sich mal wieder die MĂŒhe macht sich die einzelnen Athleten anzuschauen, aus welchen Situationen heraus sie kommen und welche Entwicklungen noch folgen könnten, dann ist das alles ziemlich relativ. Das beginnt schon damit, dass Freund eher am Ende seiner Karriere steht, anstatt am Anfang. Er wird möglicherweise niemals mehr ein Sieg oder Podest-Springer werden, auch wenn ich ihm das absolute Gegenteil wĂŒnsche. Aber was er schon alles mitmachen musste, und wie oft er passen musste, so ĂŒberrascht das alles nicht, und man muss sich leider ĂŒber kleine Schritte freuen, in der Hoffnung auf mehr, weil die stirbt bekanntlich zuletzt.

Bei Wellinger sieht es Àhnlich aus. Auch er hat schon einen ziemlich langen Weg hinter sich, und musste schon viel einstecken. Bei ihm kann man aber deutlich optmistischer sein als bei Freund, was die absolute Spitze betrifft. Skispringen ist so viel Kopfsache. Es könnte sein, dass er sich schwer damit tut, nicht mehr die allereste Wahl zu sein. David Siegel wiederum ist noch sehr jung, und kann noch viel erreichen. Er steht einfach noch wieder ganz am Anfang. Meine Erwartungshaltung an Ihn waren also mehr oder weniger = 0 vor dieser Saison.

Und auch Richard Freitag steht eher am Ende seiner Karriere als am Anfang. Mit Ende 20 wird auch er sich immer wieder ĂŒberlegen, welche Schritte er noch gehen möchte im Leistungssport. Es wĂŒrde mich freuen, ihn noch lĂ€nger und wieder besser zu sehen. Aber es wird schwer fĂŒr ihn bleiben.

Was das Thema Nachwuchs betrifft, so ist entscheidend, was am Ende bei heraus kommt. Nicht jeder wird den Durchbruch schaffen, manche werden auch höchsten nur ein mittelmĂ€ĂŸiger Weltcup-Springer werden, der dann aber ĂŒber die großen Mannschaftswettbewerbe Chancen auf Titel haben könnte. Nicht jeder Athlet wird zu einem Überflieger a la Schlierenzauer, Morgenstern oder Stoch. Aber die Anzahl derer, die in den letzten Jahren in die Weltspitze vordringen konnten, und auch Titel holen konnten, sind nicht gerade wenige. Und man sollte niemals im Skispringen irgendwen abschreiben.

Die Zeit ist immer so kurzlebig aber dafĂŒr komplexer geworden, dass Prognosen sowieso immer schwieriger werden.

och awas...wo schreibe ich den von einem Abgrund?

Im Endeffekt wiederholst du bei Wellinger, Freund etc. doch genau das was ich soeben gesagt habe. Ich gebe ihnen nicht die Schuld an ihren Verletzungen Leistungen etc, bin aber ĂŒber die Situation frustriert / enttĂ€uscht / was auch immer, dass diese Verletzungen nun mal stattgefunden haben. Diese Verletzungen sind mit der Hauptgrund warum es nicht so rosig aussieht derzeit. Wahrscheinlich wĂ€ren alle drei (mit Leyhe 4) in den Top-20 und höher zu finden, wenn die Verletzungen nicht gewesen wĂ€ren. Das Problem: Wir können das nicht umkehren und derzeit ist alles andere als gewisse, wer es auf dem Weg nach oben nochmal packt. Deswegen kann man da meiner Meinung nach jetzt auch nicht mega optimistisch in die Zukunft schauen. Das ist wie wenn du mit einem Spaceshuttle zum Mond fliegst und dann einige elementare Teile auf der Reise kaputt gehen. Da kannste auch nicht sagen, ob du sicher wieder zur Erde zurĂŒckkehrst (sorry fĂŒr den allzu dramatischem Vergleich, aber genauso ist es doch).

Bei den Nachwuchsleuten sehe ich das schon so, dass man auch mit 20, 21 einen gewissen Leistungsstand brauchst. Klar, ein Paschke, Leyhe, Freund, Eisenbichler waren jetzt in ihrer COC Zeit auch keine riesigen Heilsbringer, aber sie haben schon ein gewisses Niveau mitgebracht und sind öfter mal vorne reingesprungen. Dies gelingt derzeit aber leider ĂŒberhaupt gar nicht. Da kann man froh sein, wenn die den zweiten Durchgang packen. Es ist nĂ€mlich schon so, dass mit zunehmendem Alter immer mehr Springer irgendwann verschwinden. Der Teil, der die Kurve bekommt, ist eher klein. In den letzten Jahren hatten wir immer wieder Leute im COC, die in die Top 10 gesprungen sind oder sogar besser waren. Da denke ich zum Beispiel an einen Felix Hoffmann, der schon viel weiter war, oder ein Moritz BĂ€r. Da wĂ€re es jetzt nun bei den 20-21-JĂ€hrigen an der Zeit sich RIchtung Top 10 zu entwickeln. Raimund und Roth waren da schon absolut dran, aber der Abstand ist wieder grĂ¶ĂŸer geworden. Auch ein Kilian MĂ€rkl scheint da leider nicht nĂ€her zu kommen. FĂŒr mich sind diese Jungs leider aktuell zu weit weg. Im Fis Cup schaut es halt auch nicht so prickelnd aus. Lediglich Claudio Haas ist da derzeit ab und an gut dabei.

NatĂŒrlich ist das immer alles eine Momentaufnahme und keiner weiß, was die Zukunft bringt, aber letztendlich kann man nur die Momentaufnahme bewerten und die Augen in Richtung Zukunft offen halten.
Ja, beim Nachwuchs ist entscheidend was am Ende rauskommt, aber auch da muss man den Weg evaluieren und schauen, ob man da aktuell wirklich den Anschluss behÀlt. Wenn man irgendeine Entwicklung verpasst, kann sich das Jahre spÀter rÀchen. WÀre beim DSV ja nicht das erste Mal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man darf ĂŒbrigens nicht vergessen, dass Erfolge auch in Zyklen kommen und gehen. Und die Erfolgs-Zyklen dauern möglichst lange an.

2014 wurde Deutschland OIympia-Sieger im Team. Da waren Karle und Eisei nicht daran beteiligt. Das sind fĂŒr mich wichtige Faktoren, wie lange so ein Zyklus andauert. Ist es ĂŒber Jahre hinweg immer das selbe Team, was die Preise holen muss, oder haben damit auch andere was zu tun. Und diese Aussage trifft auf den DSV jetzt schon so lange zu. Ich empfinde das als puren Luxus.

Nur mit einem Tournee-Sieg klappt es leider weiterhin nicht. Aber die Tournee kommt so verlÀsslich wieder, wie Silvester am 31.12. Von daher alles eine Frage der Zeit....

Was den Nachwuchs betrifft, so wĂ€re es natĂŒrlich ein gutes Zeichen, wenn die Ergebnisse in COC und darunter besser ausfallen wĂŒrden. Das bestreitet keiner. Aber der DSV war im Vergleich zu den anderen Nationen dort eher in der Geschlossenheit nie so dicke unterwegs. Das hat aber dem Erfolg keinen Abbruch getan. Im Gegenteil, vielleicht ist es sogar besser eher unter dem Radar zu agieren. Vielleicht wĂ€re es auch taktisch mal klug, die NG zumindest einmal nicht bei der Tournee zu bringen. Dann ist auch gleich weniger Ufftata....
 
Die Deutschen werden bis zur WM ĂŒberings alles durchspringen. Nur den Weltcup in Rasnov lassen möglicherweise einzelne Springer aus, so Horngacher bei Eurosport.

Na, ob dass der richtige Weg ist ...
 
Wellinger und Siegel scheinen ĂŒbrigens in Szczyrk zu sein, um dort zu trainieren. Gleichzeitig wohl Teilnahme am FIS-Cup.

Quelle: FB-Posts von Siegel und Wellinger
 
Weiß nicht was ich davon halten soll.. hab so ein bisschen das GefĂŒhl, dass man das Erfolgserlebnis erzwingen will. Aber auch im FIS-Cup ist man nicht vorne dabei wenn man sein Zeug nicht beisammen hat.
Mit so einem Negativ-Erlebnis wie Innsbruck im RĂŒcken trainieren zu gehen, ist natĂŒrlich auch nicht gerade toll. Negativ-Erlebnisse können sich aber auch potenzieren...in gewisser Weise passiert das ja schon seit Wochen.
 
Ich sehe da eher den Trainings-Charakter hinter. Das mit dem FIS-Cup ist eher eine Gelgenheit. Es spricht ĂŒbrigens aus meiner Sicht ein wenig dafĂŒr, dass die in Polen sind, weil es tatsĂ€chlich in Deutschland gerade schwieriger sein könnte, auf der Schanze zu trainieren. Da hat Horngacher auch möglicherweise seine Kontakte spielen lassen.
 
Alle andere trainiert aber in Oberstdorf und Oberhof, kann sicher die aus A-kader auch. Finde es schade das die jĂŒngere dieses Saison kaum WettkĂ€mpfe bekommen weil 3 A-kader Leute (und außer ein sind die rest auch normalerweise feste Coc Springer) deren PlĂ€tze in FIS-Cup wegnimmt. Die haben kaum WettkĂ€mpfe und jetzt wird die wenige die gibt fĂŒr A-kader benutzt.
 
Die Bock in Hinterzarten ist zwar noch nicht fertig, aber gesprungen wird schon wieder :D



Ach ja ein Leyhe des Vorjahres wĂŒrde uns mit seiner konstanz auf hohem Level grade echt gut tun...
 
Stimmt. Ohne die Kreuzbandrisse von Siegel, Wellinger, Leyhe sĂ€he es natĂŒrlich mannschaftlich auch viel besser aus. So viele Leute aus dem A-Team hat kein anderes Team verloren in den letzten Jahren. Das muss man bei aller Kritik einfach mit sehen.

Dass nichts von unten nachkommt ist leider aber auch Fakt.
 
Stimmt. Ohne die Kreuzbandrisse von Siegel, Wellinger, Leyhe sĂ€he es natĂŒrlich mannschaftlich auch viel besser aus. So viele Leute aus dem A-Team hat kein anderes Team verloren in den letzten Jahren. Das muss man bei aller Kritik einfach mit sehen.

Dass nichts von unten nachkommt ist leider aber auch Fakt.
Ich erinnere mich genau als bei den Norges Jacobsen, Bardal aufgehört haben und Velta nach seinem WM Sieg quasi auch fertig war...und schon kamen Tande, Forfang und Gangnes und haben das mit Links aufgefangen.
Die Verletzungen dĂŒrfen nicht darĂŒber hinweg tĂ€uschen, dass Leute wie Schmid, Freitag, Roth, Hoffmann, đŸ» und paar andere ihre Leistungen nicht bringen
 
Ich erinnere mich genau als bei den Norges Jacobsen, Bardal aufgehört haben und Velta nach seinem WM Sieg quasi auch fertig war...und schon kamen Tande, Forfang und Gangnes und haben das mit Links aufgefangen.
Wobei ich finde, dass das den deutschen Springern zunÀchst eigentlich sehr gut gelungen ist. Wenn ich da zum Beispiel an Olympia 2014 denke; damals gewann unser Team Gold mit Freund, Wellinger, Wank und Kraus.
Freund verletzte sich, Kraus rutschte ins Formtief (er war aber meines Wissens nach ebenfalls verletzt), Wank beendete seine Karriere. Die Silbermedaille vier Jahre spÀter holten dann Wellinger, Freitag, Geiger und Leyhe. Und als dann im Jahr darauf Wellinger in die Formkrise rutschte, sprang Eisenbichler ein und wurde zum erfolgreichsten Springer der WM in Seefeld. Zwei Jahre spÀter bei der Skiflug-WM waren dann mit Paschke und Schmid schon wieder zwei Neue im Silber-Team, die den verletzten Leyhe und den formkriselnden Freitag ersetzten.
 
Wobei ich finde, dass das den deutschen Springern zunÀchst eigentlich sehr gut gelungen ist. Wenn ich da zum Beispiel an Olympia 2014 denke; damals gewann unser Team Gold mit Freund, Wellinger, Wank und Kraus.
Freund verletzte sich, Kraus rutschte ins Formtief (er war aber meines Wissens nach ebenfalls verletzt), Wank beendete seine Karriere. Die Silbermedaille vier Jahre spÀter holten dann Wellinger, Freitag, Geiger und Leyhe. Und als dann im Jahr darauf Wellinger in die Formkrise rutschte, sprang Eisenbichler ein und wurde zum erfolgreichsten Springer der WM in Seefeld. Zwei Jahre spÀter bei der Skiflug-WM waren dann mit Paschke und Schmid schon wieder zwei Neue im Silber-Team, die den verletzten Leyhe und den formkriselnden Freitag ersetzten.
Das ist bei jedem Team ein kommen und gehen...von den anderen Top-Teams ist auch meist max noch einer dabei
 
MĂŒsste man jetzt genauer untersuchen, aber ich denke, so viel gewechselt wird meit nicht. Mel exemplarisch fĂŒr Sotschi und Pyeongchang:

đŸ‡©đŸ‡Ș Deutschland (1 => 2)

Wank => Geiger
Kraus => Leyhe
Wellinger
Freund => Freitag

🇩đŸ‡č Österreich (2 => 4)

Hayböck

Morgenstern => Kraft
Diethart => Fettner
Schlierenzauer

đŸ‡ŻđŸ‡” Japan (3 => 6)

Shimizu => R. Kobayashi
Takeuchi
Ito
Kasai


đŸ‡”đŸ‡± Polen (4 => 3)

Kot

Zyla => Hula
Ziobro => Kubacki
Stoch

🇾🇼 Slowenien (5 => 5)

Tepes => Semenic
Kranjec => Bartol
Damjan
P. Prevc


🇳🇮 Norwegen (6 => 1)

Bardal => Tande
Fannemel => Stjernen
Jacobsen => Forfang
Velta => Johansson


Abgesehen von den Norwegern, die tatsĂ€chlich alle vier Springer ausgetauscht haben, haben die anderen Top-6-Nationen mindestens zwei Springer von Sotschi nach Pyeongchang behalten. Und Deutschland hat als einziges Land bei den beiden letzten Spielen eine Teammedaille gewonnen. Ich finde schon, dass da in der Vergangenheit einiges richtig gemacht worden ist, wenn es darum ging, verletzte oder außer Form geratene Springer zu ersetzen.
 
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