@Spree Wobei man bei den Rockets wenigstens noch Westbrook hat, der 4591/Game (Eyetest-Zählung) spektakulär auf den Korb zieht
Na, da lässt sich vortrefflich fachsimpeln. Die Suns der Nullerjahre unter D'Antoni waren ja schon ein Vorgeschmack auf den heutigen NBA-Ball, was ja auch nur eine viel schnellere Adaption des europäischen Stils war (er lernte sein Coaching-Handwerk in Italien). Ohne die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter wäre vermutlich damals schon ein Titel rausgesprungen.
Im dysfunktionalen NY sprang immerhin ne Playoff-Teilnahme raus, zumindest wurde es seitdem nicht viel besser bei den Knicks. Er fiel wegen Erfolglosigkeit schon etwas in Ungnade (war nur noch Assistenz-Trainer), hatte aber eben auch nie so ein ganz rundes Spielerpaket für seinen Style. Vergessen wurde in der NBA der Dreierlastige Spielstil ja indes auch nie. Bspw die Carlisle-Mavericks, Jackson-Warriors und dann definitiv durchgesetzt dank der Kerr-Warriors mit Splash Brothers und Draymond Green als Smallball-Center hatten Erfolg. D'Antonis Style wurde dadurch - leicht abgewandelt - zur Norm, gleichwohl er (und Rockets-Manager Morey) das Ganze weiter "radikalisiert" mit seinen aktuellen Mini-Aufstellungen.
D'Antoni hat unzählige Mängel in seinem Coaching, aber er darf schon als einer der Gründerväter des aktuellen Spielstils gelten, wie ich finde. Aber den eigentlich Trend gestartet haben für mich eher die Warriors.