Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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Chip84

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Kommt sogar öfter vor als ich ursprünglich gedacht hätte.
Djokovic alleine 6 GS Titel geholt, ohne einen Spieler aus der Top10 geschlagen zu haben.
 

zick

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Kommt sogar öfter vor als ich ursprünglich gedacht hätte.
Djokovic alleine 6 GS Titel geholt, ohne einen Spieler aus der Top10 geschlagen zu haben.
6 von 24, das sind 25 Prozent. Das hätte nicht gedacht. Ich hätte mit 2 bis 3 getippt, wenn ich hätte tippen müssen.
Und 11 von 102 Titeln wurden insgesamt gewonnen, ohne einen Top 10 Spieler schlagen zu müssen.
 
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Hans Meyer

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Kommt sogar öfter vor als ich ursprünglich gedacht hätte.
Djokovic alleine 6 GS Titel geholt, ohne einen Spieler aus der Top10 geschlagen zu haben.

Ich würde dir empfehlen auf Gemini und Co zu verzichten wenn es um Sportergebnisse geht, die machen eigentlich in jeder Statistik Fehler

Djokovic gewann 2011 gegen Nadal und 2014 nur hauchdünn gegen Federer

Djokovic gewann nur Wimbledon 2022 ohne Top 10 Sieg, an Wimbledon 2019 kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern

Also 1 von 24 Titeln waren ohne Top 10 Gegner, klingt anders als 1 von 1
Überhaupt Djokovic war die längste Zeit seiner Karriere der Topfavorit auf diese Titel, da macht es weniger einen Unterschied
Djokovic holte 22 seiner 24 Titel mit einem Top 10 Finalgegner, nur Tsonga (2008) und Kyrgios (2022) waren außerhalb, 2008 gewann er aber im HF gegen den Rekord-Federer (18 von 19 GS Finals in dem Zeitraum)

Edit: Federer besiegte 2006 im VF die Nummer 5 der Welt Davydenko mit 6-4 3-6 7-6(7) 7-6(5), Ivanisevic besiegte 2001 die Nummer 3 Safin im VF und Johannson und Nadal mussten am Ende keine Top 10 Gegner bespielen. Nadal hatte 2017 keinen Top 20 Gegner, Johannson gewann im Finale gegen die 11 Safin

Spielerei: Safins CH zum AO Finale 2002 war Platz 1, del Potros CH zu den USO 2017 war Platz 5 (später war er auch mal die 3)
 
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LeZ

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Zverev ist am Ende der zweit- oder drittbeste deutsche Spieler der Tennisgeschichte und einer der besten Spieler der Welt, irgendwo in der Top-30 All-Time und Top-5 heute. Der Beste seiner Zeit war er nicht und konnte er auch nicht so werden, wie sich das entwickelt hat.

Er hat im Prinzip zwei Probleme: einerseits seine Diabetes, das war ja sehr offensichtlich im Verlauf des Spiels als er plötzlich eine Salzkruste auf dem Hemd entwickelt hat und mental irgendwo im Nirvana unterwegs war. Da kann er auch nichts dran ändern, das wird immer für ein Auf und Ab während langer Matches sorgen.

Der entscheidende Faktor ist dann aber Zweitens: er hatte durch seine Größe und Peak-Athletik Waffen, die es ihm erlaubt haben, Spiele zu gewinnen ohne technische und taktisch-strategische Meisterleistungen vollbringen zu müssen. Sich seinen Gegner zurecht legen, arythmisch und clever in Fallen locken und mit technischen Sonderschlägen den gesamten Platz ausnutzen, wie das Spieler machen müssen die keine großen Powerspieler sind. Gestern hat er zeitweise solche starken Aktionen ausgepackt, die Anlagen dazu wurden ihm aber nicht schon in der Jugend antrainiert. Er kann das inzwischen, aber spielt das nicht intuitiv immer so weil früh gelernt. Hätte er früher mit solchen Spielern bzw. deren Trainern trainiert, würde er heute wohl anders dastehen und Sinner und Alcaraz auf Augenhöhe begegnen. Kann das noch kommen? Vielleicht. Aber körperlich wird er Ü30 schneller abbauen als andere. Ich würde es auch nicht übertreiben.
 

Fenomedal_22

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Gibt es am Ende wirklich Titel erster und zweiter Klasse?
So gesehen ja! Es gab Zeiten, wo du innerhalb eines Turniers die Big3 hintereinander schlagen musstest, um GS Sieger werden zu können. Das war quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Nach hartem Kampf und mit etwas Glück hast du vielleicht mal einen besiegen können, aber beim nächsten war dann Endstation. Berdych hätte dieses Kunststück gelingen müssen, um 2010 in WIM gewinnen zu können. 2/3 schaffte er, aber bei Nummer 3 war dann Schluss. Das ist etwas anderes als wenn dort Gegner außerhalb der Top 20 ohne nennenswerte Erfahrung auf höchstem Niveau warten.

Wie bereits geschrieben, dafür kann Zverev natürlich nichts. Aber objektiv ist klar: Dieser GS war einfacher zu gewinnen als viele zuvor.
 

gentleman

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Das Final war auch bei den TV-Quoten ein absoluter Hit, auf Eurosport wurden in der Spitze sogar die höchsten French Open Quoten jemals erzielt:
Starke Zahlen: Den Zverev-Sieg in Paris sahen bei Eurosport_DE
Im Schnitt 2,087 Millionen Zuschauer im Free-TV. Marktanteil: 14,2 Prozent. Spitzenwert der Live-Übertragung: 2,8 Millionen. Der Tagesmarktanteil von 6,9 Prozent ist der höchste Wert in der Eurosport-Geschichte
 

player333

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Alexander Zverev ist bei den Herren der vierte Spieler, der mindestens ein Grand-Slam-Turnier, ein Masters, die ATP Finals und olympisches Gold im Einzel gewonnen hat.

Andre Agassi, Andy Murray, Novak Djokovic, Alexander Zverev
 

Hans Meyer

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Alexander Zverev ist bei den Herren der vierte Spieler, der mindestens ein Grand-Slam-Turnier, ein Masters, die ATP Finals und olympisches Gold im Einzel gewonnen hat.

Andre Agassi, Andy Murray, Novak Djokovic, Alexander Zverev

In der moderne gab es aber auch nur 9 Olympische Spiele mit Tennis, 1984 gab es sogar auch einen Tenniswettbewerb den Edberg gewann, aber es war nur eine Demonstrationssportart, deshalb fehlt er auch in deiner Liste, gewonnen hat Edberg 1984 dennoch. es waren aber nur U21 Spieler erlaubt
 

player333

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In der moderne gab es aber auch nur 9 Olympische Spiele mit Tennis
Umso wertvoller macht es seine Goldmedaille; er hat auf der PK nach dem French-Open-Triumph auch nochmal bestätigt, dass er nach wie vor der Meinung ist, dass die olympische Goldmedaille schwieriger zu gewinnen ist als ein Grand-Slam-Turnier - aus den offensichtlichen Gründen.
 

Eric

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Olympia im Tennis sehe ich da eher wie die Klub-WM, die diversen Super-Cups oder das frühere DFB Hallen-Masters. Nice to have, wenn man gewinnt, und wenn man nicht gewinnt, dann hat man hoffentlich zumindest etwas Spass gehabt.
 

player333

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Olympia im Tennis sehe ich da eher wie die Klub-WM, die diversen Super-Cups oder das frühere DFB Hallen-Masters. Nice to have, wenn man gewinnt, und wenn man nicht gewinnt, dann hat man hoffentlich zumindest etwas Spass gehabt.
Ja, ich bin mir sicher, der beste Fußballer aller Zeiten jubelt so nach Gewinn des DFB Hallen-Masters. Sehr passender und intelligenter Vergleich!
 

Chancho

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Gibt es am Ende wirklich Titel erster und zweiter Klasse? Leute, ehrlich... ich habe gewusst, dass diese Diskussionen kommen. Und ich finde sie den Athleten gegenüber nicht ganz gerecht.😇
Für mich ist das ein GS Sieg wie jeder andere auch. Und ich glaube tatsächlich, dass Zwerev jetzt von diesem Druck befreit ist, unbedingt einen GS zu gewinnen und dass es ihm in seinem nächsten Finale deutlich leichter fallen wird, auch wenn es gegen die Top-Gegner geht.
 

Eric

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Ja, ich bin mir sicher, der beste Fußballer aller Zeiten jubelt so nach Gewinn des DFB Hallen-Masters. Sehr passender und intelligenter Vergleich!
Und wenn er nicht gewonnen hätte, wäre es völlig irrelevant für die Bewertung seiner Karriere gewesen. Genau wie bei Borg, McEnroe, Lendl, Sampras oder Federer.
 

NcsHawk

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Und wenn er nicht gewonnen hätte, wäre es völlig irrelevant für die Bewertung seiner Karriere gewesen. Genau wie bei Borg, McEnroe, Lendl, Sampras oder Federer.
Ich würde sagen die Maßstabe die wir in einem unbedeutendem Sportforum für Karrieren anwenden sind Djokovic noch egaler...
Wenn ein Sportler seine Erfolge entsprechend einordnet ist doch nichts worüber man diskutieren muss.

Den Zverev-Titel wird in 5 Jahren auch kaum noch einer relativeren. In der Historie gibt es keine Siege zweiter Klasse.
 

gentleman

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Kann übrigens auch die jüngste Podcast Folge von Roddicks Podcast mit Final Recap sehr empfehlen. Er sagt da meiner Meinung nach viele richtige Dinge die alle stimmen in Bezug auf Zverev und seinen gestrigen Triumph. Zudem erzählt er auch davon dass Zverev mit ihm im Winter in Kontakt getreten sei und sie sich 1-2h am Telefon sehr ausführlich über Tennis und was ggf. noch verändert werden müsste, damit es mit einem GS-Titel für Sascha klappen kann.

 

Hans Meyer

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Olympia ist nicht so leicht zu bewerten. Es findet nur alle 4 Jahre statt, du kannst also 7 Jahre lang die Nummer 1 der Welt sein und eine Grippe kann dafür sorgen, dass du nicht eine Chance auf diesen Titel hast
Wenn man Djokovic, Murray, Nadal oder Federer anschaut, denen war Olympia auch alle sehr wichtig. Ich würde die Einzelmedaille auf jeden Fall höher bewerten, aber der Abstand zwischen Doppel und Einzel ist bei keinem anderen Turnier so gering. Deshalb spielen die Topspieler auch bis zu 3 Wettbewerbe, bei einem GS sind auch 2 undenkbar
Der Zeitpunkt ist natürlich Mist, die French Open und Wimbledon sind deutlich wichtiger. In Nicht-Olympia-Jahren verzichten Topspieler in dieser Zeit auf Turniere und erholen sich

Die Tiefe ist bei Olympia auch nicht so hoch wie bei GS, Masters oder gar den ATP Finals
Ich würde Olympia dennoch oberhalb eines 1000ers sehen

Spieler die keine Medaillenchancen sehen, die verzichten gerne mal auf Olympia, das gibt es in der restlichen Tour nicht. Manchen passt es einfach nicht in den Kalender, Thiem wollte 2016 lieber Kitzbühel spielen. 2024 wollte er die Spiele in Paris spielen, durfte aber nicht

Massu hat 2004 sicherlich nicht das wichtigste Turnier des Jahres gewonnen, die Bedeutung von Olympia hat über die Jahre aber auch zugenommen

Für Djokovic war Olympia auch immer ein großes Ziel, 2016 schien seine große Chance gewesen zu sein, er dachte damals, dass es die letzte war. 2021 dachten fast alle, dass es die letzte Chance war. Natürlich war die Freude 2024 riesig nachdem er das so so lange gejagt hatte, er hatte damit Tennis durchgespielt. Ein weiterer Grund für Djokovic ist natürlich, dass ihm Auftritte für Serbien immer wichtig waren und auch wichtiger im Alter wurden
 

Fathi8

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Umso wertvoller macht es seine Goldmedaille; er hat auf der PK nach dem French-Open-Triumph auch nochmal bestätigt, dass er nach wie vor der Meinung ist, dass die olympische Goldmedaille schwieriger zu gewinnen ist als ein Grand-Slam-Turnier - aus den offensichtlichen Gründen.
Ich verstehe Zverevs Gedanken, aber ich würde 2 Wörter verändern:

Es ist nicht schwerer Olympia zu gewinnen, da es weniger Runden sind und nur 2 Gewinnsätze gespielt werden.

Aber es ist unwahrscheinlicher , weil es so selten stattfindet und zwischen den olympischen Turnieren 16 Slams liegen.

Selbst wenn man ihm dort immer nur kleine Chancen einräumt, kann es eben dochmal passieren. Aber Olympia kann man eben nur maximal 4-5 Mal in der Prime einplanen. Und da muss man schon langlebig sein als Sportler.

Deswegen ist ein weiterer Olympiasieg unwahrscheinlicher als ein weiterer Slamsieg. Sportlich größere Leistung wäre aber ein zweiter Slam.
 
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