Alpiner Skiweltcup 2019/20


svenk

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Dieser Super-G war viel zu technisch gesetzt, viel zu nah an einem Riesenslalom, zu wenig wenig wirkliche Speedpassagen. Wenn schon nach dem Lauf die Technikerinnen vorne liegen, die Abfahrerinnen chancenlos sind, dann nützt auch die neue Form mit dem Slalomstart nach Reihenfolge wenig. So macht man's dann auch nicht wirklich attraktiver.
Der Super-G war nicht zu technisch. Der dürfte ruhig noch anspruchsvoller sein. Es hat so schon viel zu viele technisch kaum anspruchsvolle Rennen im Weltcup. Der Super-G war meiner Meinung nach aber zu kurz. Vielleicht eine um 20 Sekunden längere Fahrzeit wäre gut.
Einen Super-G anstatt der Abfahrt macht durchaus Sinn. So müssen Fahrerinnen, die nur die Kombination bestreiten wollen, kein Abfahrtstraining bestreiten. Und das Rennen ist mit einem Super-G auch anspruchsvoller.
Der Modus im Slalom ist allerdings der reinste Witz. Es war im Vornherein bekannt, dass es bei den Damen durchaus gute Allrounderinnen gibt. Und Brignone war doch das perfekte Beispiel dafür, dass auch nicht Slalom Spezialistinnen Kombinationen gewinnen können. So sorgt der neue Modus nur dafür, dass die Spannung schon nach wenigen Fahrerinnen total raus ist.
 

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Brignone ist sicherlich keine Slalom-Spezialistin, aber eine gute Slalom-Fahrerin ist sie schon. Sie hat auch schon im Weltcup starke Slalom-Läufe gezeigt.
 

Kalle6861

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Hm also der Herrenslalom scheint wieder auf ein Startnummernrennen hinauszulaufen.
Mal sehen ob die letzten wieder so schlechte bedingungen erwartet wie gestern wo quasi keiner auch nur halbwegs seine Position halten konnte sondern alle ziemlich weit zurückfielen
 

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Yule :jubel: Zweiter Sieg in Folge, erster Schweizer mit drei Slalom-Siegen im Weltcup. :beten:

Die Ausgangslage war natürlich krass, dass dies so bleibt, war kaum zu erwarten. Nichtsdestotrotz drei Schweizer in den Top 10. Für Nef aber natürlich bitter, der war auf dem Weg in die Leaderbox.

Genauso krass die Abstände. Grange auf Rang 15 mit einem Rückstand von 0.85 Sekunden. Da ist es auch nicht überraschend, dass ein Meillard da dann auch rasch nach hinten durchgereicht wird.
Strasser in dieser Saison auch wirklich stark verbessert. (y)
 

Kalle6861

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naja Meillard verlor fast alles beim Übergang in den Schlusshang.
Bis dahin war der absolut auf Bestzeitkurs.. War schon komisch aber Yule hat es ja wenigstens durchgezogen (y)
 

Neville

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Einen Super-G anstatt der Abfahrt macht durchaus Sinn. So müssen Fahrerinnen, die nur die Kombination bestreiten wollen, kein Abfahrtstraining bestreiten. Und das Rennen ist mit einem Super-G auch anspruchsvoller.
Eine Kombination sollte aus Abfahrt und Slalom bestehen und nicht aus Super-G und Slalom. Mit einem dann noch riesenslalom-ähnlichen Super-G bevorteilt man die Techniker, was ja wohl das Gegenteil der geplanten Änderungen ist. Aber na gut, dass es Vlhova, Gisin und Shiffrin auf die Nase haut ist nicht die Schuld von Brignone und Holdener. Mit denen wäre es etwas länger spannend gewesen.

Tolle Vorstellung von Straßer :jubel:
 

gentleman

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Yule :jubel: Zweiter Sieg in Folge, erster Schweizer mit drei Slalom-Siegen im Weltcup. :beten:

Die Ausgangslage war natürlich krass, dass dies so bleibt, war kaum zu erwarten. Nichtsdestotrotz drei Schweizer in den Top 10. Für Nef aber natürlich bitter, der war auf dem Weg in die Leaderbox.

Genauso krass die Abstände. Grange auf Rang 15 mit einem Rückstand von 0.85 Sekunden. Da ist es auch nicht überraschend, dass ein Meillard da dann auch rasch nach hinten durchgereicht wird.
Strasser in dieser Saison auch wirklich stark verbessert. (y)
Ein super Podest, freut mich für die Schweizer! Und für Marco Schwarz freut es mich auch ganz besonders, sein erstes Podest nach dem Comeback.. schön langsam scheint er seinen Flow und seine Form wiederzufinden(y)
 

gentleman

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In Wengen tobt offenbar hinter den Kulissen ein heftiger Streit um die finanziellen Erlöse des Lauberhorn-Rennens... nun ist der CAS am Zug:

Die 90. Internationalen Lauberhornrennen stehen vor der Tür, unmittelbar darauf wird zu den 80. Hahnenkammrennen geblasen. Zwei Traditionsveranstaltungen, die das Herzstück des alpinen Ski-Weltcups der Herren sind. In Kitzbühel sind die finanziellen Angelegenheiten geregelt, in Wengen brodelt es hinter den Kulissen. Nun ist der Internationale Sportgerichtshof (CAS) am Zug.

In Wengen indes gibt es jetzt sogar eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Organisationskomitee der Lauberhornrennen, die am Freitag Kombination, am Samstag Abfahrt und am Sonntag Slalom bieten, sowie dem Schweizer Ski-Verband Swiss Ski, wie Schweizer Medien berichten.

Defizit trotz Zuschauerrekordes
Wengen möchte mehr Geld aus dem zentralen Vermarktungstopf (TV- und der Marketingrechte), Swiss Ski hat die Vermarktung der Werbepakete für Weltcupveranstaltungen in der Schweiz seit ein paar Jahren selbst in der Hand.

"Unsere Forderungen sind keinesfalls unverhältnismäßig. Wir sind sicher keine Abzocker und wollen auch nicht dem Sport oder den Sportlern Mittel wegnehmen. Vielmehr brauchen wir diese zusätzlichen Vermarktungsgelder eben gerade dafür, um den Fortbestand unserer Rennen gewährleisten zu können", wird OK-Präsident Urs Näpflin in der Nachrichtenagentur sda zitiert.

Im Vorjahr blieb trotz Zuschauerrekordes von 67.600 Fans ein Defizit von kolportierten 250.000 bis 270.000 Schweizer Franken (231.000/250.000 Euro) übrig. Das Budget von rund 8,7 Mio. Franken (8,04 Mio. Euro) wird zu rund einem Viertel durch die Gelder von Swiss Ski gedeckt, hieß es. Am Lauberhorn will man aber mehr Geld - ohne die Identität aufzugeben.

Ein Zankapfel dürfte demnach laut "BLICK" die Vermarktung des Hundschopf sein. "Die Wengener verlangen auf der einen Seite mehr Swiss-Ski-Geld, auf der anderen Seite lassen sie nicht zu, dass der Hundschopf ähnlich wie die Hausbergkante in Kitzbühel als wertvolle Werbefläche genutzt wird. Diese Rechnung kann nicht aufgehen", wird ein ehemaliger Swiss-Ski-Mitarbeiter zitiert. Laut "Neue Zürcher Zeitung" wehrt sich Wengen mit Verweis auf Geschichte und Tradition seit Jahren gegen einen Werbebogen an der Schlüsselstelle.

In der NZZ vom Sonntag wird spekuliert, dass sich die Lauberhornrennen in Zukunft wie die Hahnenkammrennen selbst vermarkten könnten. Insider würden aber bezweifeln, dass Wengen damit mehr verdienen würde. "Die größte Eskalationsstufe bestünde darin, dass Swiss Ski den Wengenern die Rennen entzieht", schreibt die Zeitung. Denn Swiss Ski habe eine Alternative - und wohl auch Druckmittel - in der Hinterhand, will sich Zermatt doch um eine Weltcup-Abfahrt bewerben.
 

Wurzelsepp

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Liest man in der Schweiz seit ca. einer Woche, aber bisher hat es ausser dem Beitrag im Blick keine anderen Quellen gegeben. Alle anderen beziehen sich direkt auf den Blick.
Normalerweise ist der Blick in solchen Sachen sehr sehr gut informiert und wird schon so gut wie möglich überprüft haben, ob etwas an der Geschichte dran ist.

Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass das Lauberhorn aus dem Kalender genommen wird, das ist zusammen mit Kitzbühel DER Klassiker schlechthin im Weltcup.
 

svenk

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Brignone ist sicherlich keine Slalom-Spezialistin, aber eine gute Slalom-Fahrerin ist sie schon. Sie hat auch schon im Weltcup starke Slalom-Läufe gezeigt.
Ja sie fährt sicher gut Slalom. Aber es ist logischerweise kein Vergleich zu einer Shiffrin oder Vlhova.

Eine Kombination sollte aus Abfahrt und Slalom bestehen und nicht aus Super-G und Slalom. Mit einem dann noch riesenslalom-ähnlichen Super-G bevorteilt man die Techniker, was ja wohl das Gegenteil der geplanten Änderungen ist. Aber na gut, dass es Vlhova, Gisin und Shiffrin auf die Nase haut ist nicht die Schuld von Brignone und Holdener. Mit denen wäre es etwas länger spannend gewesen.

Tolle Vorstellung von Straßer :jubel:
Ich sehe nicht was man verbessert, wenn man eine Kombination bestehend aus Abfahrt und Slalom macht.
Die Slalom-Spezialistin Holdener gehörte im ersten Abschnitt zu den schnellsten. Und das war ein einfacher Abschnitt, ohne technische Schwierigkeiten. Bei Vlhova lässt sich auch sagen, dass sie oben stark war. Auch kein Wunder, als grossgewachsene Fahrerin hat sie beim Gleiten gewisse Vorteile. Holdener verlor das Rennen im anspruchsvollen Teil der Strecke. Dort wo Vloha, Gisin und Shiffrin scheiterten.
 

Wurzelsepp

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Ich sehe nicht was man verbessert, wenn man eine Kombination bestehend aus Abfahrt und Slalom macht.
Die Slalom-Spezialistin Holdener gehörte im ersten Abschnitt zu den schnellsten. Und das war ein einfacher Abschnitt, ohne technische Schwierigkeiten. Bei Vlhova lässt sich auch sagen, dass sie oben stark war. Auch kein Wunder, als grossgewachsene Fahrerin hat sie beim Gleiten gewisse Vorteile. Holdener verlor das Rennen im anspruchsvollen Teil der Strecke. Dort wo Vloha, Gisin und Shiffrin scheiterten.
Problem für die Technikerinnen sind nicht unbedingt die "einfacheren" Abschnitte, sondern viel mehr die Gleitpassagen und das Tempo. Für ersteres braucht es Gefühl und wohl auch etwas Erfahrung, beim letzteren vor allem Mut und Überwindung.... und das kann doch für einige Technikerinnen, die Abfahrten nicht gewohnt sind, ein Problem werden.
 

Mario

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Marc Gisin wollte ja sein Comeback in Wengen feiern. 21 Sekunden Rückstand im ersten Training... :(
 

Hardstyle21

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Ich korrigiere mich falls ich hier irgendwann mal geschrieben haben sollte dass mich die Leistungen der deutschen Slalom Damen zuversichtlich stimmen. Seit 2-3 rennen ist das schon wieder schrecklich. Können froh sein wenn heute überhaupt eine im 2 DG ist. Und dabei waren nichtmal echte Fehler dabei, das sagt schon alles.
 

Mario

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Die Piste scheint aber auch abgebaut zu haben, kaum hohe Nummern im zweiten Durchgang.
 
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