Die neue Multifunktionsarena in Würzburg


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Bankspieler
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39 Mio: Scheint mir erst mal OK, aber warum nur für 4000 Zuschauer? Bei so einer Summe sollten doch 5-6 Tausend möglich sein. Und das zahlt die Stadt Nürnberg einfach mal so? Nicht schlecht.
Und die Bauzeit von unter einem Jahr? Wow. Oder hat der Reporter da ein Jährchen unterschlagen?
Nein unterschlagen wurde nix, Nürnberg baut eine Art „Leichtbau Halle“, muss man sich ähnlich vorstellen wie Stahlrohr Tribünen bei Fußballstadien. Dafür gibt es wohl in der Schweiz eine Firma die sich auf solche Bauten spezialisiert hat und ausschließlich Fertigteile verwendet.
 

Wueballer

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"da die Corona-Krise die Veranstaltungsbranche hart trifft, wundert es nicht,dass laut Rathausspitze das Projekt seit März nicht weiter vorangetrieben wurde"....
"Laut Stadt kann man im Moment nicht absehen, wann sich die Situation wieder so ändert, dass jemand in eine Halle für 6000 Zuschauer investiert"...

Sorry Corona hin, Corona her, aber was genau soll Corona jetzt auch noch mit so einem langfristigen Projekt zu tun haben? Bis so eine Halle steht, würden sowieso noch Jahre vergehen. Andernorts hat man auch nicht Pläne gestoppt, nur weil jetzt gerade Corona ist (siehe z.B. die Entwicklungen in Crailsheim) oder auch bei den Kickers mit dem evtl. Stadionneubau.
Klingt für mich im Artikel schon eher danach, als hätte man auch da die Pläne heimlich still und leise beerdigt...
 

Herbipolis

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"da die Corona-Krise die Veranstaltungsbranche hart trifft, wundert es nicht,dass laut Rathausspitze das Projekt seit März nicht weiter vorangetrieben wurde"....
"Laut Stadt kann man im Moment nicht absehen, wann sich die Situation wieder so ändert, dass jemand in eine Halle für 6000 Zuschauer investiert"...

Sorry Corona hin, Corona her, aber was genau soll Corona jetzt auch noch mit so einem langfristigen Projekt zu tun haben? Bis so eine Halle steht, würden sowieso noch Jahre vergehen. Andernorts hat man auch nicht Pläne gestoppt, nur weil jetzt gerade Corona ist (siehe z.B. die Entwicklungen in Crailsheim) oder auch bei den Kickers mit dem evtl. Stadionneubau.
Klingt für mich im Artikel schon eher danach, als hätte man auch da die Pläne heimlich still und leise beerdigt...
Ich hoffe nicht, dass es so ist. Aber aktuell weiß man wirklich nicht, ob und wann man Corona "wegkriegt" und alles wieder normal läuft, daher wundert es nicht, dass da alles wieder ein bisschen runtergefahren wurde. Auf der anderen Seite könnte man dann auch die Theaterrenovierung erst mal auf Eis legen, sobald der Rohbau wasser- und winterfest ist.

Zum Thema Fußballstadion ist es doch hoffentlich so, dass erst mal die Kickers sagen müssen, wo und wie (und wer bezahlt) und dann kann die Stadt gerne die Infrastruktur im Umfeld in Angriff nehmen.
Lass die nächstes Jahr wieder absteigen, dann kann man sich im Stadtrat noch mal unterhalten, wie sinnvoll es ist, Millionen für das 20.000-Mann-Stadion zu bezuschussen, dass nur alle paar Jahre (in der Zweiten Liga) mal gut gefüllt ist, zu 3.Ligazeiten aber keine 6-7000 Leute anlocken, weil die Kickers erst mal eine Fahrstuhlmannschaft sind.
Da das alles noch gar nicht so weit gediehen ist, muss die Politik den Fußball-trunkenen Wählern jetzte erst mal nicht sagen, dass so eine Investition unter den aktuellen Bedingungn mit einbrechenden Steuereinnahmen weniger wichtig ist, als ÖPNV, Kitas, Schulen und weitere Infrastruktur (wozu ich explizit die Halle zähle, denn die bringt mehr Gewerbesteuer in die Würzburger Kassen als das Stadion, und damit meine ich nicht die 20 Baskets Spiele im Jahr, sondern Tagungen, Kongresse, Konzerte, Messen, usw.)
 

Swish41

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Ich hoffe nicht, dass es so ist. Aber aktuell weiß man wirklich nicht, ob und wann man Corona "wegkriegt" und alles wieder normal läuft, daher wundert es nicht, dass da alles wieder ein bisschen runtergefahren wurde. Auf der anderen Seite könnte man dann auch die Theaterrenovierung erst mal auf Eis legen, sobald der Rohbau wasser- und winterfest ist.

Zum Thema Fußballstadion ist es doch hoffentlich so, dass erst mal die Kickers sagen müssen, wo und wie (und wer bezahlt) und dann kann die Stadt gerne die Infrastruktur im Umfeld in Angriff nehmen.
Lass die nächstes Jahr wieder absteigen, dann kann man sich im Stadtrat noch mal unterhalten, wie sinnvoll es ist, Millionen für das 20.000-Mann-Stadion zu bezuschussen, dass nur alle paar Jahre (in der Zweiten Liga) mal gut gefüllt ist, zu 3.Ligazeiten aber keine 6-7000 Leute anlocken, weil die Kickers erst mal eine Fahrstuhlmannschaft sind.
Da das alles noch gar nicht so weit gediehen ist, muss die Politik den Fußball-trunkenen Wählern jetzte erst mal nicht sagen, dass so eine Investition unter den aktuellen Bedingungn mit einbrechenden Steuereinnahmen weniger wichtig ist, als ÖPNV, Kitas, Schulen und weitere Infrastruktur (wozu ich explizit die Halle zähle, denn die bringt mehr Gewerbesteuer in die Würzburger Kassen als das Stadion, und damit meine ich nicht die 20 Baskets Spiele im Jahr, sondern Tagungen, Kongresse, Konzerte, Messen, usw.)
Die Kickers werden ihr Stadion wohl am Dalle "neu bauen". Das Ganze soll oben an der Erhöhung vom Kunstrasenplatz passieren. Konkrete Pläne liegen bereits vor. Es geht aktuell noch um das Thema Wasserschutzgebiet bzgl. des Botanischen Gartens.
Das Stadion soll die Bauweise des Regensburger Stadions haben und 15.000 bis 20.000 Zuschauer fassen.
Wo das jetzige Spielfeld liegt soll wohl eine Tiefgarage gebaut werden und der VIP Berreich entstehen. Das Stadion soll abgeschallt werden, so dass es auch mit den Anwohnern keine Probleme mehr gibt.
Die Infrastruktur liegt schon vor (Straba usw.). Es muss lediglich noch etwas an der Verkehrsführung Schnellstraße gemacht werden.
Meine Quelle ist hier sehr zuverlässig, die Stadt ist ebenfalls schon eingeweiht. Ob das Ganze dnan so klappt weiß ich nicht. Auch wie eine Finanzierung aussehen soll weiß ich nicht. Kenne lediglich die Pläne.
Aber ist hier eigentlich offtopic.
 

Schmarrkopf

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"da die Corona-Krise die Veranstaltungsbranche hart trifft, wundert es nicht,dass laut Rathausspitze das Projekt seit März nicht weiter vorangetrieben wurde"....
"Laut Stadt kann man im Moment nicht absehen, wann sich die Situation wieder so ändert, dass jemand in eine Halle für 6000 Zuschauer investiert"...

Sorry Corona hin, Corona her, aber was genau soll Corona jetzt auch noch mit so einem langfristigen Projekt zu tun haben? Bis so eine Halle steht, würden sowieso noch Jahre vergehen. Andernorts hat man auch nicht Pläne gestoppt, nur weil jetzt gerade Corona ist (siehe z.B. die Entwicklungen in Crailsheim) oder auch bei den Kickers mit dem evtl. Stadionneubau.
Klingt für mich im Artikel schon eher danach, als hätte man auch da die Pläne heimlich still und leise beerdigt...
Liegt doch auf der Hand! Der zukünftige Hallenbetreiber wird auch Geldgeber weil er die notwendige Anlagen für E-Sports finanziert! Nachdem derzeit ja wirklich nicht feststeht wie es mit der Veranstaltungsbranche weiter geht würde ich auch nicht unterschreiben!
Die Kickers werden ihr Stadion wohl am Dalle "neu bauen". Das Ganze soll oben an der Erhöhung vom Kunstrasenplatz passieren. Konkrete Pläne liegen bereits vor. Es geht aktuell noch um das Thema Wasserschutzgebiet bzgl. des Botanischen Gartens.
Das Stadion soll die Bauweise des Regensburger Stadions haben und 15.000 bis 20.000 Zuschauer fassen.
Wo das jetzige Spielfeld liegt soll wohl eine Tiefgarage gebaut werden und der VIP Berreich entstehen. Das Stadion soll abgeschallt werden, so dass es auch mit den Anwohnern keine Probleme mehr gibt.
Die Infrastruktur liegt schon vor (Straba usw.). Es muss lediglich noch etwas an der Verkehrsführung Schnellstraße gemacht werden.
Meine Quelle ist hier sehr zuverlässig, die Stadt ist ebenfalls schon eingeweiht. Ob das Ganze dnan so klappt weiß ich nicht. Auch wie eine Finanzierung aussehen soll weiß ich nicht. Kenne lediglich die Pläne.
Aber ist hier eigentlich offtopic.
Die Kickers wollen dort Bauen nur wird sich das ziehen! Sehr lange sogar. Es bilden sich laut meines Bekanntenkreises gerade eine rießen Bürgerinitiative aus Bewohnern des Steinbachtals, Heuchelhof, Sanderau und Heidingsfeld die werden den Bau sehr verzögern
 

Swish41

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Liegt doch auf der Hand! Der zukünftige Hallenbetreiber wird auch Geldgeber weil er die notwendige Anlagen für E-Sports finanziert! Nachdem derzeit ja wirklich nicht feststeht wie es mit der Veranstaltungsbranche weiter geht würde ich auch nicht unterschreiben!

Die Kickers wollen dort Bauen nur wird sich das ziehen! Sehr lange sogar. Es bilden sich laut meines Bekanntenkreises gerade eine rießen Bürgerinitiative aus Bewohnern des Steinbachtals, Heuchelhof, Sanderau und Heidingsfeld die werden den Bau sehr verzögern
Das wissen die Kickers bereits. Die üblichen Spielchen halt. Deswegen der besondere Schallschutz. Da werden die Argumente der Anwohner sehr dünn ausfallen. Aber klar das verzögert definitiv.
 

footlong

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vom Hallenthema hört man so gar nichts mehr oder?
Kopiere mal ne gestrige Meldung von der Radio Gong Seite als Antwort hierher:

Die Stadt Würzburg muss ihr Budget für dieses Jahr wegen der Corona-Krise anpassen. Es gibt nämlich mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch die Gewerbesteuer. Im Hauptausschuss ging es am Donnerstagnachmittag unter anderem darum, dass zum Beispiel der Katastrophenschutz insgesamt zwei Millionen Euro verschlingt wegen der Pandemie. Außerdem sind 600.000 Euro für die neuen Anforderungen in Schulen und für Obdachlose angesetzt. Um zu sparen, streicht die Stadt unter anderem den Zuschuss für den Bau der Multifunktionsarena. Das macht 5,5 Millionen Euro aus. Zusätzlich muss die Stadt ans Gesparte und zwar stärker als gedacht – insgesamt ist die Rede von 11,6 Millionen Euro, die aus den Rücklagen kommen.
 

you_never_walk_alone

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Zusammen mit dem Interview heute in der MP mit dem S.Oliver-Boss ergibt sich recht klar, dass die neue Halle auf unabsehbare Zeit nicht kommen wird. Niemand wird aktuell eine große Menge Geld für eine große Halle verbrennen. Ich denke aber, dass die BBL hier Vereinen in Bezug auf die Hallenanforderungen entegegen kommen wird, wenn sie die BBL nicht erheblich verkleinern will.

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich würde mich über eine neue Halle sehr freuen. Ich fand die Spiele in Ulm immer etwas Besonderes. Aber das Thema ist hier schon so unendlich lange - ich wiederhole mich mal - als "Phantom" unterwegs. Schade.
 

Wueballer

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Ich denke aber, dass die BBL hier Vereinen in Bezug auf die Hallenanforderungen entegegen kommen wird, wenn sie die BBL nicht erheblich verkleinern will.
Das wird wohl das kleinste Problem sein.
Ich sehe etwas ganz anderes auf uns zurollen:

Mittelfristig wird die s.oliver "Arena" aufgrund erheblicher Baumängel von heute auf morgen gesperrt und in Würzburg stehen plötzlich nur noch Schulturnhallen für maximal ProB zur Verfügung... Das Ding ist schließlich schon knapp 40 Jahre alt.
 

xraysforever

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Alle Verantwortlichen haben seit Jahren immer wieder betont, dass Profibasketball dauerhaft in Würzburg nur mit einer modernen neuen Halle funktionieren wird.

Auch wenn ein Stillstand beim Hallenprojekt zu erwarten war, bin ich über diese Meldung etwas erschüttert. Wir werden ohne neue Halle (und somit ohne neue Einnahmequellen) keine Fortschritte, sondern eher Rückschritte im Würzburger Profibasketball erleben.
 

tez

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Alle Verantwortlichen haben seit Jahren immer wieder betont, dass Profibasketball dauerhaft in Würzburg nur mit einer modernen neuen Halle funktionieren wird.

Auch wenn ein Stillstand beim Hallenprojekt zu erwarten war, bin ich über diese Meldung etwas erschüttert. Wir werden ohne neue Halle (und somit ohne neue Einnahmequellen) keine Fortschritte, sondern eher Rückschritte im Würzburger Profibasketball erleben.
Ich würde sogar nicht nur von einem Rückschritt sondern sogar vom Untergang des professionellen Basketballs ausgehen.
 

BasketsSupporter

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Kopiere mal ne gestrige Meldung von der Radio Gong Seite als Antwort hierher:

Die Stadt Würzburg muss ihr Budget für dieses Jahr wegen der Corona-Krise anpassen. Es gibt nämlich mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch die Gewerbesteuer. Im Hauptausschuss ging es am Donnerstagnachmittag unter anderem darum, dass zum Beispiel der Katastrophenschutz insgesamt zwei Millionen Euro verschlingt wegen der Pandemie. Außerdem sind 600.000 Euro für die neuen Anforderungen in Schulen und für Obdachlose angesetzt. Um zu sparen, streicht die Stadt unter anderem den Zuschuss für den Bau der Multifunktionsarena. Das macht 5,5 Millionen Euro aus. Zusätzlich muss die Stadt ans Gesparte und zwar stärker als gedacht – insgesamt ist die Rede von 11,6 Millionen Euro, die aus den Rücklagen kommen.
Komisch, dass außer Gong diese Meldung noch niemand aufgegriffen hat. Weder in der Main-Post, noch auf TV Mainfranken oder im BR oder sonst wo war dazu etwas zu lesen/sehen/hören. Ist das wirklich fix? Weiß jemand von den "Insidern" mehr?
Edith fragt gerade, ob die Stadt so eine Vereinbarung einfach so rückgängig machen kann?
 

xraysforever

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Natürlich kann das die Stadt in diesen besonderen (Corona) Zeiten machen. Dagegen kann man nicht klagen.
Es muss einer Kommune erlaubt sein, seinen Finanzplan an neue Gegebenheiten anzupassen. Ist natürlich für uns voll ärgerlich. Warum man aber dann den Rotstift nicht auch beim Stadttheater ansetzt ist für mich völlig unverständlich.

Meine Hoffnung ist, dass sich das Blatt, mit dem hoffentlich noch kommenden Ende der Pandemie, auch wieder zum Positiven wendet.

Ich glaube selbst ohne diesen Rückzieher der Stadt wäre momentan nicht an den Baustart der Halle zu denken gewesen. Jeder potentielle Betreiber muss doch verrückt sein aktuell mit Veranstaltungen (und dann noch in der Größenkategorie 6.000 Zuschauer und mehr) in ein neues Projekt zu planen.
 
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