Das mit dem doppelten Aufbauen des Equiments und dem vermehrten Personalaufwand ist sicher ein Argument, aber dieses Problem stellt sich den ganzen Winter, was alle Wintersportarten betrifft. Es würde aber auch die Planbarkeit für die Fernsehanstalten erhöhen.Ich weiß nicht, ob eine Tournee in umgekehrter Reihenfolge funktionieren würde. Gewiss, man hätte dann mehr Luft, weil man einen Damenwettkampf auch mal während des Herrentrainings austragen könnte; aber für die Fernsehsender wäre es ein Mehraufwand, weil sie zumindest in Oberstdorf und Bischofshofen doppelt aufbauen müssten.
Und das Ziel, das Damenspringen auch dadurch bekannter zu machen, dass Zuschauer, die ohnehin vor Ort sind, eben auch noch das Damenspringen mitnehmen, erreicht man dann auch nicht.
Was den Mitnahmeeffekt betrifft, bezweifle ich den ein wenig. Ist das Damenspringen davor, dann wird der Großteil der Zuschauer später eintreffen (es ist ja auch noch der Probedurchgang dazwischen). Und wird das Damenspringen danach angesetzt, dann werden auch nicht allzu viele Leute bleiben (ist da ja auch ein Probedurchgang dazwischen). Gut, man könnte das auch als "Ganz-Tages-Event" aufziehen. Hat das Erfolg? Keine Ahnung. Aber natürlich ist eines klar: ohne richtige Fernsehpräsenz wird das nix.