wade hat diese saison einen wert -6.2 wenn er auf dem feld steht. also entweder wade ist nicht mehr wichtig für die heat (oder noch härter formuliert: er schadet ihnen), oder er hat einfach pech, dass er momentan im schlechtesten team der nba spielt und da kann er bringen was er will.
Du ziehst aus der Statistik die falschen Schlüsse. Er hat zwar einen negativen wert mit -6, aber wenn er nicht auf den Feld steht, haben die Heat sogar knapp -10 bei den Netpoints. Ergo macht er die Heat natürlich besser.
savant schrieb:
Sind mMn auch wichtig als Führungspersönlichkeit. Zu viele Faktoren werden ausser acht gelassen und wer alles nur mathemtisch belegen und damit erklären will, ist auf dem Holzweg und wird im Leben des öfteren Probleme bekommen (Theoretiker haben es nicht unbedingt leicht). Ich möchte hier niemanden auf die Füße treten oder beleidigen aber dieses Ganze "Mathe erklärt alles" geht mir auf den Sack und sobald jemand ein Argument verbringt wird es mathematisch wiederlegt. So läuft die Welt aber nicht, nicht alles ist mathemtisch begründbar und die Welt ist keine Theorie..........
Auch Führungsqualitäten lassen sich unter Umständen statistisch erfassen. Zunächst könnte man überlegen, was Führungsqualitäten innerhalb der Manschaft bewirken sollen? Da kann man verschiedene Ansätze haben. Ein Teil der Führungsqualitäten wäre aus meiner Sicht die Fähigkeit in der Crunch-Time aufzudrehen; somit könnte man die Werte der Spieler, die sie im letzten Viertel durchschnittlich erzielen, benutzen, um Aussagen darüber zu machen.
Was Führungsqualitäten auch bewirken, ist mit Sicherheit eine bessere Leistung der Teamkollegen, wenn der Führunsspieler auf dem Feld steht. In diesem Zusammenhang könnte man die +/- Stats zur Rate ziehen, die ja gerade aussagen, wie die eigene Manschaft abschneidet, wenn ein bestimmter Spieler auf dem Feld steht.
wer alles nur mathemtisch belegen und damit erklären will, ist auf dem Holzweg und wird im Leben des öfteren Probleme bekommen (Theoretiker haben es nicht unbedingt leicht)
Hier muss ich wirklich eine Lanze für Mystic brechen, denn was er mit seinen Rechnungen, Analysen zustande bringt, und wieviel Zeit er da auch investiert, ist auf jeden FAll ein großes Lob wert. :thumb:
Beispiel MVP Race: Hier versuchen teilweise User und diverse Medien einem zu erläuteren, man könne alles genau errechnen und dadurch würde sich der "richtige" MVP ergeben. Stimmt aber nicht mMn. Es können bestimmt Aspekte mathematisch untermauert werden, was auch ok ist, aber wie Benny schon sagte jucken mich die Statisken nicht, wenn Kobe drei Viertel lang Müll spielt um dann aufzudrehen. Schlussendlich juckt mich seine Quote nicht, wenn er in den entscheidenden Situationen 10 von 10 trifft und blendend verteidigt etc.
Mystic hat, wie er hier shcon häufig darauf hingewiesen hat, zwei verschiedene Algorithmen entwickelt:
1.) um den SPieler zu ermitteln, der den Titel MVP am meisten verdient hat.
2.) um vorherzusagen, wen die Journalisten mit großer Wahrscheinlich wählen werden.
Was ist eigentlich so verwerflich daran, durch Statistiken feststellen zu wollen, wer den Titel am meisten verdient hat? Statistiken (wenn man sie richtig einsetzt und interpretiert) sind doch die objektivste Grundlage überhaupt. Natürlich sind die methoden nicht zu 100% wasserdicht, man kann nur versuchen, sich dem Ziel anzunähern, aber ich habe hier häufig das Gefühl, als wenn viele Leute die Aussagekraft von Statistiken erheblich unterschätzen (auch wenn du der Gegenseite wohl vorhalten wirst, dass sie die Aussagekraft überschätzen ^^).