Klitschko hat gerade noch die Kurve bekommen indem er Chambers ausgeknockt hat. Der KAmpf war echt langweilig und Respekt an Tobi Drews und v.a. Manny Stewart, dass sie dem Klitschko das auch schonungslos gesagt haben.
Klitschko sagt vor dem Kampf, dass er spektakulär gewinnen will, dann kommt aber elf und dreiviertel Runden Sicherheitsboxen mit allenfalls 1-2.
Keinerlei Combos, keinerlei Risiko, alles wie eine Maschine. Damit mag klitschko nahe an der Unbesiegbarkeit sein und noch 3-4 Jahre die Leute ausboxen. Aber dabei zusehen....
Gegen Ibragimov ok, das war eine Titelvereinigung und da zählt nur das Ergebnis. Gegen Chagaev auch ok, da er sich da die Schulter verletzt hatte, aber gestern, im Vollbesitz seiner Kräfte MUSS er Chambers bis Runde 7-8 ausknocken. Zumal Klitschko nach dem Kampf SELBER sagte, dass Chambers keinen Punch hatte. Ja leck mich doch, dann kann ich doch auch mal ein zwei Mal die Runde für 20 Sekunden Vollgas geben und auf einen KO gehen, wenn ich merke dass der Gegner mir nicht übermäßig was anhaben kann.
Klitschko zieht immer dann, wenn er eigentlich auf einen KO gehen könnte zurück, hüpft wieder aus der Nahdistanz in seine gewohnte Reichweite und kommt wieder mit Links-Rechts-Grade oder Führhand- linker Haken. Ich finde es erstaunlich, dass er kinen Aufwärtshaken bringt, obwohl er den eigenlich super hochziehen kann. Den bringt er alle fünf Kämpfe vielleicht einmal.
Ich erinnere mich noch, dass Klitschko mal meinte, dass Boxen für ihn nur ein Beruf aber keine Berufung sei. Ein paar Jahre später, unter Manny Stewart, hat er dann immer betont "I love what i am doing". Jetzt im jahr 2010 scheint er die Sache wieder als Beruf zu sehen. Schema F abspulen und dick Kohle kassieren. Das kann man ihm im Endeffekt nicht verdenken, aber in die Geschichtsbücher geht er damit nicht übermäßig legendär ein.
Ich hoffe als nächstes gibts keinen Kampf gegen Povetkin. Das wird genau dieselbe Sache wie gestern.