Sehr schmutziger, aber unheimlich spannender Kampf. Fast schon ein Klassiker. Diese Schwarzmalerei hier im Forum ist echt zum Kotzen und das nachträgliche Runtermachen von Hatton noch erbärmlicher... Aber genug dazu.
Zum Kampf:
Floyd ist eine Ausnahmeerscheinung. Weltklasse Leistung. Hatton war auch stark und hat Floyd an seine Grenzen getrieben. Dies hat auch Mayweather erkannt (im Gegensatz zu 90% der Leute hier im Forum) und ihn entsprechend gewürdigt.
Hatton sollte wieder ins Superleichtgewicht gehen. Im Welter hat er nix verloren und war Mayweather physisch allerhöchstes ebenbürtig. Mayweather sollte im Welter bleiben und sich eventuell mit Cotto oder Williams messen. Ein weiterer De la Hoya Kampf ist sinnlos, weil 1.) Mayweather nur genau so viel machen wird, dass es zum Sieg reicht (und das sind vielleicht 70%) und 2.) weil Mayweather im Superwelter genauso wenig verloren hat wie Hatton im Welter...
Jop, kann auch nicht verstehn, warum alle jetz den Kampf so schlecht machen müssen und so auf Hatton einprügeln. Mayweather mag zwar nicht der beste Boxer aller Zeiten sein, wie einige hier jetzt behauptet haben, gehört aber hier dennoch zum erweiterten Kreis. Hatton ist halt "nur" jemand mit berechtigtem Anspruch auf ne hintere Platzierung in der p4p-Top10. Dass er Mayweather auch ohne physischem Vorteil einiges abgefordert hat, spricht nur für ihn und seine Klasse. Er mag zwar eindimensional sein, aber was er macht, dass macht er verdammt gut.
Das Ergebnis war klar. Mayweather war trotz der guten Leistung des Hitmans klar besser, auch wenn die Judges es meiner Meinung nach einen Tick zu deutlich hatten. Dies spricht aber nicht gegen Hatton, sondern nur für den Pretty Boy.
naja ich denke dass einige schon auch vorher wussten, das im grunde nur Floyd gewinnen kann, aber man kennt das ja, die hoffnung ist da und man kennt das gefühl der upsets, wünscht es sich fast herbei und hält es dann sogar für möglich, obwohl man grunde ganz genau weiss, dass es eigentlich nur in die hose gehen kann.
Bis hierher 100% Zustimmung. Hab eigentlich die ganze letzte Woche, wenn ich mal über den Kampf nachgedacht hab, immer erst gedacht, der Hatton hat doch eh keine Chance und wird böse ausgeboxt, aber dann hab ich mir immer Hoffnung eingereded und blä und bla und der Hatton macht des doch und der wird den Floyd schon irgendwie erdrücken und ahb am Ende geglaubt dass ers doch iorgendwie schafft. Mag den Hatton halt, den Floyd aber net so wirklich. Und ganz am Ende hab ich meinen Verstand weggesperrt und mich ganz der Hoffnung hingegeben, welch ich bis zum Abbruch nicht aufgegeben hab. Aber was wären ein Großteil aller Boxkämpfe ohne eben jene Hoffnung (bzw. Angst, dass doch irgendwas schief gehen könnte , wenn der eigene Liblingsboxer Fovorit ist. So war ich vorm Abraham-Kampf gestern doch irgendwie trotz vorhersehbarem Ergebnis plötzlich wieder hellwach.). Genau deswegen sitzt man doch dann vorm TV und fiebert mit wie ein Bescheureter, obwohl einem der Verstand eigentlich sagt, dass man sich mal abregen soll und eh alles klar ist.
ich denke mal das geht hier einigen so und entspricht sicherlich eher der realität, als dass wirklich Hatton der riesen gegner war und alle Floyd unterschätzt haben.
von daher lassen wir ruhig die kirche im dorf und so
So, und hier hörts mit der Zustimmung auf. Hatton war ein verdammt starker Gegner. Und gerade weil man doch absehen konnte, dass Mayweather gewinnen würde bzw wie er die Aufgabe Hatton gelöst hat, sollte man bezüglich Floyd die Kirche nicht im Dorf lassen, sonder seine Klasse preisen und anerkennen.
Eher sollte man aufhörn, wegen dem de la Hoya-Kampf hier zu sehr rumzumeckern. Dass er den physisch deutlich stärkeren de la Hoya geschlagen hat, spricht auch für sich selbst, denn da haben schon ganz andere gegen physisch stärkere Leute abgekackt(, gell Oscar

).
Der einzige Grund, den es überhaupt gibt, anderen WWs überhaupt eine logische Chance gegen Mayweather einzuräumen, ist ihre physische Überlegenheit. Von der eigentlichen Klasse reicht da keiner an ihn ran.
Das kann man unendlich weiter führen. Schau dir wirklich nochmal in Ruhe Mayweathers Kampfrekord an und aus welcher Gewichtsklasse er kommt. Es wird immer einen wie Cotto geben, der von den Medien gepusht wird, weil er in deren Augen der neue Geldbringer ist. So funktioniert das Geschäft.
Mayweather muss wirklich nichts mehr beweisen und wenn er wirklich aufhören will, kann er es machen, ohne das ein Makel bleibt. Cotto ist niemand den er unbedingt boxen muss, zumal wieder ein neuer Name ins Spiel gebracht wird, wenn er Cotto geschlagen hat und wieder ein neuer wenn er diesen dann auch noch geschlagen hat usw. etc.
Ich sehe derzeit keinen Boxer der an Mayweathers P4P Nr. 1 Status kratzen könnte und auch keinen Weltergewichtler, den ich gegen Mayweather favorisieren würde. Gute Boxer gibt es immer wieder und wenn Mayweather lange genug boxt, wird er gegen einen solchen irgendwann auch verlieren, aber momentan ist er wirklich ein Ausnahmekönner, der keinen Vergleich zu scheuen braucht.
Und wenn er nach über 10 Jahren Profiboxen keinen Bock mehr hat, kann ich das völlig nachvollziehen. Er muss wirklich niemanden mehr was beweisen.
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