O-Scoring & Nachbesprechung - 01.06.2019: Anthony Joshua vs. Andy Ruiz jr. (+Undercard)

Irgendwer

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irgendwo im nirgendwo
MMn gibt es zwei Gründe für diesen Kampfausgang 1. Joshua hat seinen Gegner nicht ernst genommen. Dementsprechend wird wohl auch die Vorbereitung gewesen sein 2. Ruiz war aufgrund von Analysen perfekt eingestellt
Joshua wird sich seine Gütel wieder zurückholen
 

Cosmo.1

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@Bild schön das für dich eine Gehirnerschütterung was absolut harmloses ist ,ich hoffe du arbeitest nicht in ein medizinischen Beruf.🤪
 

Bild

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@Bild schön das für dich eine Gehirnerschütterung was absolut harmloses ist ,ich hoffe du arbeitest nicht in ein medizinischen Beruf.🤪
Ich schrieb im Vergleich zu McCall und Ali.
Aber ich hab recht , im Vergleich zu McCall,der wochenlang mit sich selber sprach dennoch in den Ring geschickt wurde ist eine Gehirnerschütterung absolut nichts.
 

DerDude1977

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McCall hatte massive Probleme, u.a. mit harten Drogen im Gesamtpaket. Was soll denn irgendein "Pimmelfechten der potentiellen Erkrankungen" bringen?
 

koschy

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Wenn Ruiz das so locker kontrolliert hat, warum hat er das in den 4 Runden nicht gemacht in denen Joshua am Drücker war ? Immer diese Behauptung wie einfach Ruiz Joshua "kontrolliert" und den ganzen Kampf dominiert hat, und wie oft er "leicht" getroffen hat, was überhaupt nicht zum tatsächlichen Kampfverlauf passt.

Joshua hat zwei mal den gleichen Fehler gemacht, nämlich blind "nachzusetzen" in den Infight nachdem er Ruiz schwer getroffen hat, und in dieser Distanz in der auch Ruiz ihn treffen konnte blind Serien rumgeschlagen. Vermutlich weil er damit Wladimir umgenietet hat. Dabei war er diesmal allerdings sowas von offen, und Ruiz war eben kleiner und schneller als Wladimir. Zweimal sitzt der Konter in diese Barragen, und Joshua hat eben keinen Eisenschädel und wird von Volltreffern immer lange rausgenommen. Auch gegen Wladimir hat er drei Runden gebraucht um wieder da zu sein.

Besseres Video habe ich nicht gefunden:
Also falls du auf meinen Post anspielst: Ich habe kein Wort davon geschrieben, dass Ruiz AJ kontrolliert habe. Ich habe geschrieben, dass Ruiz über weite Strecken des Kampfes die Distanz kontrolliert hat und habe dazu geschrieben, mit welchen Mitteln er das gemacht hat. Wenn du dies kritisieren willst, dann bleibt dir nur die Möglichkeit, den Kampf anzuschauen, und zu untersuchen, ob das, was ich geschrieben habe, dort auch tatsächlich passiert ist. Und dass es da passiert ist, dass Ruiz von weit draußen geboxt hat und einen Schritt nach vorne gemacht hat, wenn AJ einen nach vorne gemacht hat, um zu jabben, das sieht man dort.

Von daher läuft deine Kritik - zumindest wenn sie auf meinen Post anspielt - völlig ins Leere, da du auf einer total abstrakten Ebene verbleibst und anderen Usern Vorwürfe machst. Auf das, was ich konkret zum Kampfverlauf geschrieben habe, gehst du gar nicht erst ein. Wie soll man da bitte weiterdiskutieren?
 

LeZ

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Ja, wie man im Video sieht hat er das gelegentlich gemacht. Und noch gelegentlicher mit Erfolg, also mit Treffern auf den Kopf statt auf die Deckung von Joshua. Im Wesentlichen konnte er die Distanz aber nicht verkürzen, und wenn doch hat Joshua die Doppeldeckung hochgenommen und die Schläge geblockt. Als er das beim Versuch mitzukeilen für das Finish nicht gemacht hat, hat es eingeschlagen, und das hat ihm 2 mal komplett die Beine genommen so dass er ne sitting duck wurde.

Entscheidend für eine Prognose ist aber, wie oft das Ruiz geglückt ist wenn Joshua auf die Defensive geachtet hat. Key to win für Ruiz ist, das Tempo noch höher zu gestalten damit der Zeitrahmen für Joshua zu antworten nicht mehr reicht um die Runde über Aktivität zu gewinnen. Dafür muss er selbst mobiler werden, und die Geraden von Joshua vermeiden.
Key to win für Joshua ist, auf die Keilerei komplett zu verzichten, NIE (!!!) zu versuchen Ruiz zu "finishen" es sei denn der bleibt halt sitzen, die Rushes von Ruiz mit der Doppeldeckung zu blocken, und zumindest genug Jabs und Geraden ins Ziel zu bringen um 8 Runden zu gewinnen. KEINE Haken aus der Halbdistanz die er anfangs viel zu oft benutzt hat.

Für mich muss Joshua den Rückkampf nicht gewinnen, er hat aber von der Physis her einfach die besseren Karten wenn er keinen Mist macht.
 

Ignorant0815

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Hab jetzt zwei Wochen nichts zum Kampf schreiben können, da ich immer noch geschockt bin. Nicht, dass Ruiz kein guter Boxer wäre, keine sharpen Hände oder ein solides Kinn hätte, aber DAMIT hat doch nun wirklich niemand gerechnet.

Habe mir den Kampf nochmal komplett angeguckt. Andy Ruiz nimmt allein in Runde 3 einige Volltreffer und Bomben von AJ, die aber überhaupt keine bleibende Wirkung entfalten. Das muss im Nachhinein bei AJ psychologisch richtig Spuren hinterlassen. Bis zum linken Haken an AJs Kopf macht AJ eigentlich alles richtig und der Kampf verläuft wie 95 % der Leute ihn vorher erwartet haben.

Doch nach diesem Treffer, nach dem Joshua komplett hurt war, hätte ihm doch spätestens seine Ecke am Rundenende eintrichtern müssen, komplett auf Defense und Recovery zu gehen. Dass Joshua nicht wusste was zu tun war, lag einfach daran, dass es anscheinend keine Vorbereitung für diesen Fall im Vorfeld gegeben hat. Wenn man sich Ruiz Kampfrekord und alte Kämpfe anschaut, dann kann man der Ecke fast keinen Vorwurf machen, außer Parker hatte Ruiz ja wirklich niemanden vor den Fäusten, der nicht over the hill oder boxerisches nur Mittelmaß gewesen ist.

Von daher ist das wirklich ein Shocker, den man selbst im Nachhinein kaum glauben kann. Wenn man sich die Trainingsvideos von Andy Ruiz vor dem AJ Kampf anschaut, kann man insbesondere am Boxsack erkennen, wie sharp, schnell und stark die Punches teilweise kommen.

In der gezeigten Form vom AJ Kampf hätte Ruiz meiner Meinung nach einen Wilder zu 80 % ebenfalls zerlegt, alleine die Kombinationen im Infight sind der Hammer gewesen. Aus Team AJ Sicht ist der Kampfverlauf doppelt bitter, da man Ruiz aus der Distanz und mit ein bisschen Beinarbeit sicherlich leicht hätte bezwingen können.

Abseits vom Kampf mal eine interessante Beobachtung zum Thema Overpacen von AJ. Mir ist aufgefallen, dass es einen grundlegenden Unterschied zwischen Sprints beim Finishen zwischen Wilder und AJ gibt. Wilder stürmt zwar ungestüm in Mann und wirft wilde Schwinger von allen Seiten, aber sein gesamtes Körpermovement ist irgendwie konsistenter dabei uns sorgt nicht dafür, dass der Körper so schnell overpaced. Ähnlich bei Wladimir, der selbst beim versuchten Finishen von AJ seine Schlagsalven immer in einem gleichen Rhytmus geworfen hat um nicht zu overpacen.

Bei AJ hingegen ist die Differenz zwischen durch den Ring tapsen und lauern und dem Spurt beim Finishen, bei denen er fast Super Sire Jin mäßig explodiert so gross, dass das Blut in seinen Muskeln so schnell in alle Richtungen geschossen wird, davon kann ein System doch nur beeinträchtigt werden. Da macht es fast keinen Unterschied mehr irgendwelche Muskelfasern Typ Trainingseinheiten zu absolvieren, wenn man den Körper so sehr überbeschleunigt.

Ich bin gespannt inwiefern das Team AJ in der Lage notwendige Anpassungen zu treffen um AJ wieder an die Spitze zu bringen.
 

thesweetscience

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Denke Wilder wäre gegenüber Ruiz schon zu favorisieren. AJ hat Ruiz wie du gesagt hast einige male schwer getroffen, und einmal sogar zu Boden geschickt. Wilder schlägt aber nochmal schneller und härter als AJ. Wenn der trifft steht Ruiz nicht mehr auf.
 

DerDude1977

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Naja, es war eben DER Tag des kleinen Dicken. Und dazu ein ziemlich schlechter Tag von AJ. So wirklich konnte doch niemand bei Ruiz nach gefühlten 10 Jahren "Rumgedümpel" drauf schließen, dass er gewinnt, geschweige denn dass er AJ 4 mal am Boden hat und gänzlich unbeeindruckt nach Volltreffern an seine Rübe sogar Vollgas gibt. Da kam eben alles zusammen in diesem Kampf.
Was Wilder angeht: Schwer zu sagen. Boxerisch ist Wilder ja sogar schlechter als Joshua an diesem Abend. Aber er hat eben auch absoluten "Killerinstinkt" (im Ring, das dümmliche Gequatsche von ihm mal außen vor gelassen). Ich glaube, Wilder hätte auch mitgekeilt, aber wäre nicht so eingebrochen wie AJ. ABER: Ist müßig, weil das Szenario eben das war, was es dann war.
 

Ignorant0815

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Wenn Wilder seine Beine und Reichweite einsetzt und Ruiz aus der Distanz heraus trifft und zu Boden schickt, wie AJ es tat, würde er danach doch genauso wild auf den Kill gehen wie gegen andere Gegner. Und in diesem Szenario sehe ich Ruiz in der Form aus dem AJ Kampf eben vorne. Dass Wilder sich nach der Erkenntnis aus dem Joshua-Ruiz Fight anders verhalten könnte ist mir natürlich durchaus bewusst.
 

Brummsel

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In der gezeigten Form vom AJ Kampf hätte Ruiz meiner Meinung nach einen Wilder zu 80 % ebenfalls zerlegt, alleine die Kombinationen im Infight sind der Hammer gewesen. Aus Team AJ Sicht ist der Kampfverlauf doppelt bitter, da man Ruiz aus der Distanz und mit ein bisschen Beinarbeit sicherlich leicht hätte bezwingen können.
Das heißt mit anderen Worten, Du schätzt Joshua besser ein, als Wilder?
Wenn Du schreibst, Ruiz hätte in dieser Form auch Wilder (so gut wie) zerlegt, aber andererseits hätte AJ mit besserer Taktik ein leichtes Spiel mit dem Mexikaner gehabt...
 

aristoteles

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Wenn Wilder seine Beine und Reichweite einsetzt und Ruiz aus der Distanz heraus trifft und zu Boden schickt, wie AJ es tat, würde er danach doch genauso wild auf den Kill gehen wie gegen andere Gegner. Und in diesem Szenario sehe ich Ruiz in der Form aus dem AJ Kampf eben vorne. Dass Wilder sich nach der Erkenntnis aus dem Joshua-Ruiz Fight anders verhalten könnte ist mir natürlich durchaus bewusst.
Wilder gegen Ruiz wäre einfach ein ganz anderer Kampf. Man kann da nicht einfach eine Szene aus einen anderen Kampf auswählen und dann daraufschließen, dass das genauso abgelaufen wäre. :crazy:

Ruiz wird im Rückkampf beweisen, ob es nur Glück war oder nicht. Und Joshua kann beweisen, ob er dazulernt oder nicht. Hoffentlich kommt der Rückkampf zustande, nicht wie sonst im HW in letzter Zeit (Fury-Klitschko, Fury-Wilder)... :beten:
 

Wild Allison

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Wilder gegen Ruiz wäre einfach ein ganz anderer Kampf. Man kann da nicht einfach eine Szene aus einen anderen Kampf auswählen und dann daraufschließen, dass das genauso abgelaufen wäre. :crazy:

Ruiz wird im Rückkampf beweisen, ob es nur Glück war oder nicht. Und Joshua kann beweisen, ob er dazulernt oder nicht. Hoffentlich kommt der Rückkampf zustande, nicht wie sonst im HW in letzter Zeit (Fury-Klitschko, Fury-Wilder)... :beten:
It's all about the money - der Kampf wird kommen, und dies bald.
Ein Picknick für Joshua wird's nicht werden, aber in England wette ich auf Joshua nach Punkten.
 

Po Lee

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Wilder gegen Ruiz wäre einfach ein ganz anderer Kampf. Man kann da nicht einfach eine Szene aus einen anderen Kampf auswählen und dann daraufschließen, dass das genauso abgelaufen wäre. :crazy:

Ruiz wird im Rückkampf beweisen, ob es nur Glück war oder nicht. Und Joshua kann beweisen, ob er dazulernt oder nicht. Hoffentlich kommt der Rückkampf zustande, nicht wie sonst im HW in letzter Zeit (Fury-Klitschko, Fury-Wilder)... :beten:
Diesmal ist Fury ja nicht direkt beteiligt, von daher mache ich mir da weniger Sorgen 😅
 

Buster D

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Joshua mag Ruiz unterschätzt haben (was man ihm angesichts von Ruiz Physis und seiner kurzen Vorbereitung vielleicht nicht einmal groß vorwerfen kann), den Kampf verloren hat er aber, weil er sich einfach in einem entscheidenden Moment sehr dämlich angestellt hat. Er hatte Ruiz am Boden und wollte den Kampf wohl schnell beenden, ging in die Halbdistanz und schlug auch dann noch kräftig mit, als Ruiz bereits mit seinen schnellen kurzen Händen schwer durch kam. Diese Fehler haben AJ die Titel gekostet. Es mag dann sicher noch eine Rolle gespielt haben, dass er es nach dem "Ausfall" von Miller vielleicht etwas ruhiger hat angehen lassen und er sich daher nicht - wie noch gegen Klitschko - erholen konnte, aber die entscheidenden Fehler hat er zuvor gemacht.

Das war jedenfalls eine in meinen Augen völlig überflüssige Niederlage. Ich hoffe daher, dass es schnell zu einem Rückkampf kommt. Denn bei allem Respekt für Ruiz Leistung, es fällt mir einfach schwer, ihn als WM ernst zu nehmen. Für die ohnehin danieder liegende Schwergewichtsszene, die sich gerade etwas zu erholen schien, war der Kampfausgang auch nicht unbedingt ideal. Ja, ich kenne Ruiz schon seit Beginn seiner Karriere und weiß, dass er ein durchaus talentierter Boxer mit vermutlich schlechten Genen und auch eher lascher Disziplin in Ernährungsfragen ist. Ich weiß auch (und habe immer den Finger in diese Wunde gelegt und jetzt wo das Archiv weg ist, kann ich das erst recht für mich in Anspruch nehmen ;) ), dass AJ nicht der "Überboxer" ist, zu dem er in den letzten Jahren geschrieben wurde. Gerade im historischen Vergleich ist bzw. war er ein eher schwacher WM, mit überschaubarer Technik, etwas statischer Beinarbeit und mäßiger Speed. Aber der "Eventfan", auf den jede populäre Sportart angewiesen ist, der denkt sich doch jetzt: "So So, der hochgelobte Olympiasieger und ungeschlagene Klitschko Bezwinger AJ wurde von diesem kleinen Fettkloß vermöbelt..."

Ich hoffe daher, dass AJ diese Scharte ähnlich schnell und eindrucksvoll auswetzt wie damals Lewis nach der Niederlage gegen Rahman. Ein erneuter Sieg von Ruiz wäre fast schon eine kleine Katastrophe für das Schwergewicht. Am Ende bekommen wir die Freaksh.... äh einen Vereinigungskampf zwischen der amerikanischen Windmühle Wilder und der mexikanischen BüHü Ruiz. :panik: Der eine zwar fit und austrainiert, aber mit bestenfalls durchschnittlichem boxerischen Talent sowie einer Workrate gesegnet, die sogar der Ü50 Holmes übertroffen hat (Butterbean hat er damals ja souverän ausgeboxt, vielleicht sollte er über ein Comeback.... :D;) ). Der andere durchaus talentiert aber im Körper eines Truckfahrers gefangen. Ich hoffe das bleibt uns erspart. Aber wer weiß, vielleicht gewinnt ja am Wochenende Tom Schwarz gegen Tyson Fury und die Karten im Schwergewicht werden völlig neu gemischt. ;)
 

Sakaro

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Wenn Wilder seine Beine und Reichweite einsetzt und Ruiz aus der Distanz heraus trifft und zu Boden schickt, wie AJ es tat, würde er danach doch genauso wild auf den Kill gehen wie gegen andere Gegner. Und in diesem Szenario sehe ich Ruiz in der Form aus dem AJ Kampf eben vorne. Dass Wilder sich nach der Erkenntnis aus dem Joshua-Ruiz Fight anders verhalten könnte ist mir natürlich durchaus bewusst.
Das war ja ungefähr das Szenario, auf das viele beim Breazeale-Kampf gehofft hatten. Als Breazeale ganz am Anfang einmal in der Ecke stand und zurückgeschlagen hat, hat man gesehen, dass das Potential da war. Das Problem war aber, dass der Schlag der dann bei Breazeale eingeschlagen ist, den Kampf trotz Breazeales Eisenkinn beendet hat. Ob Ruiz dann noch einmal aufsteht, ist auch genauso fraglich.
 

LeZ

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Ich finde nicht dass der Sieg von Ruiz schlecht war. Im Gegenteil, das hat gezeigt dass eben doch nicht alles "rigged" ist, und dass man wenn man sich am Riemen reisst und gut austrainiert und vorbereitet kommt auch als Außenseiter einen Titel gewinnen kann. Diese Cinderella Story dürfte in den USA Gold wert sein.
 

Roberts

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Ich finde nicht dass der Sieg von Ruiz schlecht war. Im Gegenteil, das hat gezeigt dass eben doch nicht alles "rigged" ist, und dass man wenn man sich am Riemen reisst und gut austrainiert und vorbereitet kommt auch als Außenseiter einen Titel gewinnen kann. Diese Cinderella Story dürfte in den USA Gold wert sein.
Gut austrainiert ist Ruiz Jr. nicht in den Ring gekommen. Aber mit einem Gameplan. Sein Team und er haben Joshua genau ausgeguckt und Ruiz Jr. besondere Leistung liegt darin, dass er die entsprechenden taktischen Anweisungen auch im Ring umsetzen konnte. Dabei darf man in der Tat nicht außer Acht lassen, dass Joshua es ihm sehr einfach gemacht hat, was aber nichts daran ändert, dass das ein herausragender Sieg war. In einem Rückkampf hat Joshua aber durchaus die Chance auf einen Sieg - so viel muss er gar nicht ändern. Joshua sollte von außen boxen, sich nicht auf Infight-Gewühle einlassen, sondern klammern und rennen. Das wird gegen Ruiz Jr. wegen dessen systemischer Schwächen schon für einen Sieg reichen.