An einen möglichen Ausstieg hat Nibali noch keinen Gedanken verschwendet. Im Gegenteil: Auch wenn das Rosa Trikot in unerreichbarer Ferne liegt und selbst ein Platz auf dem Podium unwahrscheinlich scheint, kündigte er an: “Ich werde nicht aufgeben, ich möchte in Turin ankommen“, sagte er und zeigte sich dabei als fairer Sportsmann.
“Man muss schon aus Respekt vor seinen Rivalen und seinen Teamkollegen eine Niederlage akzeptieren. Wie könnte ich die Mannschaft verlassen? Sie ist fantastisch, alle tun alles möglich, um mir zu helfen“, lobte er seine Helfer wie Michele Scarponi und Jakob Fuglsang, die mit dazu beigetragen haben, dass Astana die Mannschaftswertung anführt. Die allerdings ist natürlich nicht das erklärte Ziel des kasachischen Rennstalls bei dieser Italien-Rundfahrt.