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Reisen - Ab in den Urlaub


Wir haben auch gerade Finnland/Estland Flüge im Juni gebucht.

Hinflug nach Helsinki. 2 Tage dort, dann ca. 9-10 Tage Rundreise. Als Nächstes mit der Fähre nach Tallinn. Dort dann 3 Tage und von dort nach Hause fliegen.

So zumindest der grobe Plan. Bisher habe ich noch nen Tagesausflug nach Porvoo im Auge und für 2-3 Tage Seenplatte um/bei Savonlinna.

Wenn jemand Tipps/Ideen hat, gerne her damit. :)
 
Porvoo fand ich sehr schön, 1 Tag reicht da aber auf jeden Fall.

Wir waren vor 2 Jahren in Turku und sind von da aus nach Nauvo/Nagu weiter. Mit nem Boot hin, mit dem Bus zurück, geht natürlich auch mit dem Auto. Das ist eine der kleinen Inseln im Schärengarten zwischen Finnland und Schweden. Auf Nagu selbst gibt es wenige Häuser und viel Natur. Ich kam mir vor wie in Bullerbü, Kids am Lagerfeuer, die abends noch im Meer schwammen. Sonnenuntergang schauen. Wirklich herrlich entspannt
 
Die Seenplatte ist wunderschön
Die meisten finnischen Städte sind leider nicht sehenswert, zu viel wurde während des Krieges zerstört
Mein Tipp: mietet ein Sommerhaus an einem See und geniesst die Ruhe
Die Märkte sind sehenswert und die Beeren schmecken wunderbar. Man merkt dass sie fast rund um die Uhr Sonne bekamen
 
So, der Plan steht.

Helsinki (3 Nächte), Porvoo (1 Nacht), Seenplatte (3 Nächte), Jyväskylä (1 Nacht), Tampere (1 Nacht), Rauma (1 Nacht), Turku (1 Nacht), Hanko (1 Nacht), dann ab Helsinki mit der Fähre rüber und 3 Nächte Tallinn.

Habe bei meiner Recherche gesehen, dass es in Finnland Taco Bell gibt. GEIL! :D Waren wir letztes Jahr in Spanien auch 2x während unserer 2-wöchigen Reise.
 
Wenn ihr in Helsinki finnisch essen wollt, kann ich das empfehlen


Ein sehr kleines uriges Restaurant, die Mitarbeiter tragen alte Trachten. Es gibt finnisches all you can eat Buffet, u.a. auch mit Rentier und Vorschmack (heißt wirklich so). Ist nicht günstig (und über die Jahre teurer geworden), aber wir fanden die Atmosphäre immer toll und das Essen wirklich sehr gut. Und es ist gut, um einige Spezialitäten zu testen, ohne dass man direkt ein ganzes Essen mit z.B. Rentier bestellen muss, ohne dass man weiß, ob es schmeckt.

Ansonsten geht immer eine Zimtschnecke im Café Regatta, oder ihr grillt da selbst eine Wurst am Feuer. Ist ein kleines Café direkt am Ufer, ich liebe die Atmosphäre da.

In Tallin empfehle ich Olde Hansa. Direkt am Markt gelegen und definitiv auf Touristen ausgelegt, aber dafür auch von der Atmosphäre toll, vieles wie im Mittelalter und das Essen ist meiner Meinung nach wirklich fantastisch.

Wenn ihr gerne Kuchen esst, dann geht in das Café Katharinenthal, das war der beste Kuchen, den ich je gegessen habe.

In Turku hatten wir auch zufällig ein fantastisches Restaurant entdeckt, aber das müsste ich erst raussuchen.

Sightseeingtips für zumindest Helsinki und Tallinn hätte ich auch im Angebot, auch wenn das meiste das ist, was sich eh alle Touris anschauen (und das zu Recht)
 
Wenn es nur um leckeres Essen geht empfehle ich aber tatsächlich einen der zahlreichen guten Burger-Läden der Stadt, die Valencianer sind echt verrückt danach. Angeblich gibt es hier den besten Burger der Welt.

Greife diesen Abschnitt über Valencia nochmal auf, weil ich dort das Video über den Hundred Burger verlinkt habe... die gleichen Typen haben Jack Black zur Burger Verkostung eingeladen, mit dem Hundred als Highlight. Die Reaktion von Jack Black ist für mich jetzt schon legendär :D :



"OOOOOOOOH MI AMIGO!!!!"

"Que pasó AQUÍ, dentro my HAMBURGUEEESA?"


:LOL:

Lange Version, wer es sehen will:



Und nebenbei: props für sein Spanisch.

Lange Rede, kurzer Sinn: in Valencia gibt's einfach geile Burger. Und das beschränkt sich nicht nur auf den Hundred (y)
 
Unser Lissabon-Trip Anfang Februar ist ein stückweit buchstäblich ins Wasser gefallen. Es wütete zu dem Zeitpunkt ein ordentlicher Sturm insbesonderen durch Portugal und dem Umfeld von Lissabon, der auch einige Menschenleben gekostet hat.
So war das Wetter in Lissabon vor Ort doch deutlich schlechter, als man selbst für den Februar erwarten kann, auch wenn wir zwischendurch auch durchaus trockene und sonnige Phasen hatten.

Wir hatten extra 5 Nächte gebucht, da wir entweder auch einen Ausflug nach Sintra oder Nazare machen wollten, beides ging nicht, da die Lage vor Ort wohl zu gefährlich war und insbesondere Nazare wurde ziemlich verwüstet, was dann auch arschig gewesen wäre sich als Touri dorthin auf dem Weg zu machen.
Wir hatten zwar schon Tage vorher den Big Wave Alert gecheckt und uns riesig drauf gefreut dieses Spektakel tatsächlich mal live erleben zu dürfen, hatten aber tatsächlich erst so richtig am Vorabend vor der geplanten Tour registriert was so in Portugal wirklich los war. In Deutschland hat man das zu dem Zeitpunkt bzw vor unserer Abreise irgendwie medial nicht mitbekommen.

Lissabon selbst hat uns um ehrlich zu sein jetzt auch nicht so vom Hocker gehauen. Wir hätten die Stadt im Vergleich zu Porto deutlich "protziger" erwartet, an dem meisten Orten war sie aber ähnlich "abgeranzt" wie Porto. Das hat zwar durchaus Charme, wir hatten aber irgendwie andere Erwartungen. Haben uns gestern auch nochmal Bilder aus Porto angeschaut und waren uns einig, dass uns Porto irgendwie mehr berührt hat.

Insgesamt lag es vielleicht auch einfach daran, dass wir mittlerweile dann doch zu viele Städte, insbesondere in Südeuropa, gesehen haben und der Wow-Effekt dann einfach nicht mehr so richtig auftritt.

Die große Touri-Attraktion, das Jeronimos dos Mosteiros, war irgendwie ein ziemlicher Reinfall. Ein wirklich unfassbar riesiges Kloster, was aber zu 3/4 mit Baugerüsten versehen war. Uns war nicht klar, dass man vom Kloster an sich aber nur den Kreuzgang besichtigen durfte. Der war zwar sehr spektakulär, aber 19 Euro Eintritt fanden wir dann schon etwas unverschämt und trotz Zeitfenster-Ticket mussten wir noch ca 30 Min auf den Einlass warten.

Der Torre de Belem fast neben an, ebenso Welterbe, wie das Kloster, war gänzlich geschlossen aufgrund von Sanierungsarbeiten (was wir aber auch wussten).

Unser Highlight war wohl das Convento do Carmo, eine alte Kirchenruine, die nach dem großen Erdbeben in Lissabon nicht wieder aufgebaut wurde. Das war wirklich toll.

Auch ein kleineres Kloster einen Tacken hinter Alfama hat uns gefallen und hat für 8 Euro Eintritt deutlich mehr geboten, als das Massentourismus-Kloster.

Die ein oder andere Sachen haben wir uns dann auch verkniffen und nur von außen angeschaut. Prinzipiell geben wir gerne und auch gerne mal mehr für irgendwelche Sehenswürdigkeiten aus, allerdings haben wir in Portugal oftmals das Gefühl, dass es ein wenig drüber ist. Das war schon so in Porto und selbst an der Algarve waren wir manchmal etwas irritiert.

Was auch negativ auffiel, dass man wirklich ständig wegen irgendwas angequatscht wurde. Regenschrime, Sonnenrbrille. Restauranttische, Touren, DROGEN! Das haben wir in dem Maße so auch noch nirgends anders erlebt.

Ich war am letzten Abend noch alleine bei einem Spiel von Sporting-Lissabon, immerhin Viertelfinale im nationalen Pokal. Stadion war leider nicht mal halb voll, obwohl die Karten für unsere Karten spottbillig sind. Vor dem Stadion war auch wenig los und selbst die Suche nach einem Bier gestaltete sich recht schwierig.


Fazit für uns bleibt, dass wir auf Städtetrips erstmal in nächstes Zeit verzichten werden. Das ganze ist dann auch einfach zu teuer, dafür, dass man es einem nicht mehr richtig begeistern kann und solche Trips sind in der Regel ja auch immer recht anstrengend.

Da natürlich nicht nur alles doof war, packe ich mal ein paar Bild mit bei:-)

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Fazit für uns bleibt, dass wir auf Städtetrips erstmal in nächstes Zeit verzichten werden. Das ganze ist dann auch einfach zu teuer, dafür, dass man es einem nicht mehr richtig begeistern kann und solche Trips sind in der Regel ja auch immer recht anstrengend.
So gehts mir auch (schon etwas länger). Früher konnte man sich 5 Tage in einer Stadt beschäftigen (Edinburgh, Porto, Amsterdam fallen mir da ein) und mein letzter echter Städtetrip war dann tatsächlich auch Lissabon und da war für uns die Geschichte nach 2 Tagen auch irgendwie auserzählt und da war dann mit Sintra ja schon was mit weiter draußen dabei, was einen halben Tag aufwärts eingenommen hat.
 
Haben in Lissabon ein paar mal kostenlose Übernachtstopps mit der TAP gemacht und fanden die ganze Stadt eher meh…
 
So gehts mir auch (schon etwas länger). Früher konnte man sich 5 Tage in einer Stadt beschäftigen (Edinburgh, Porto, Amsterdam fallen mir da ein) und mein letzter echter Städtetrip war dann tatsächlich auch Lissabon und da war für uns die Geschichte nach 2 Tagen auch irgendwie auserzählt und da war dann mit Sintra ja schon was mit weiter draußen dabei, was einen halben Tag aufwärts eingenommen hat.
Daher war ich froh, dass ich beruflich vor zwei Wochen für knapp drei Tage nach Athen konnte (wobei nur lunch to lunch Veranstaltung war, daher an zwei Tagen etwas Zeit für Sightseeing).
Am Ankunftstag am späten Nachmittag zur Akropolis, auch wenn sie schon zu hatte. Trotzdem einen coolen Blick über die Stadt. Dann essen gegangen und abends bin ich - wie @Tafelspitz - zum Pokalspiel gegangen, Panathinaikos gegen PAOK. Hat Bock gemacht, auch wenn das Spiel etwas mau war.
Am zweiten Tag dann morgens nochmal richtig zur Akropolis und mir von Gemini ein paar Facts zu den Gebäuden erzählen lassen. Wirklich verrückt, was man vor über 2000 Jahren schon alles gebaut hat, ähnlich wie in Rom absolut beeindruckend.
Dann nachmittags nochmal in die Altstadt und etwas herumgelaufen, dann mit Kollegen essen.
Ich hätte sicher noch einen Tag (oder noch einen zweiten) in Athen verbringen können, da man ja von dort auch nach Piräus, an die Küste etc. fahren kann und noch etwas mehr Zeit in den antiken Gebäuden verbringen könnte.
Am nächsten Wochenende fahre ich nach Antwerpen, haben aber nur etwas über einen Tag. Mittlerweile geht es uns ebenfalls so, dass man nach zwei, drei Tagen das Gefühl hat, alles gesehen zu haben, vor allem da wir keine großen Museumsgänger, Kirchen etc. besuchen.
Haben überlegt, ob man doch mal so eine zwei Stunden-Tour mit Get your Guide o.ä. macht, damit man relevante Stadtteile gesehen hat und danach entscheiden kann, wo es einem am besten gefallen hat.
Im April sind wir vier Tage in Madrid und besuchen Freunde, dort wird es sicherlich etwas entspannter sein, da man eben mit anderen Leuten ist, die sich gut vor Ort auskennen und man auch gut vier Tage verbringen kann.
 
Für uns gehts im Juni dann weiter nach Kalabrien. Freuen uns schon jetzt riesig drauf, da die Region wohl noch weitestgehend vom Massentourismus verschont geblieben ist und unserer Auffassung nach eine perfekte Kombination aus geilem Meer, tollen Landschaften und interessanter Kultur bietet.

Mit den Flügen war allerdings recht nervenaufreibend. Da gab es im Laufe der Monate jetzt einige Flugplanänderungen mit Streichungen sowohl auf dem Hin und Rückflug. Bei dem Rückflug kam uns das sogar noch zumindest finanziell zu Gute. Dieser wurde mit Meilen gebucht und sollte ursprünglich ein Businessclass-Direktflug sein, Wurde dann annuliert, so dass wir in München umsteigen müssen und einen Teil Economy fliegen müssen. Hat uns dann eine Erstattung von 180 Euro gebracht, was bei einem Meilenflug natürlich super ist:-)

Der Hinflug sollte mit ITA-Airways stattfinden ab Düsseldorf und wurde vor ein paar Tagen komplett gestrichen. Der Support ist da wirklich eine absolut Frechheit und bzgl Umbuchung ab Frankfurt gab es nichts als leere Versprechen. Offenbar wollte man wohl lieber, dass wir den Flug komplett canceln.
Haben wir dann auch gemacht und fliegen nun mit Ryan Air ab Brüssel (!!!). Die Zugfahrt ist letztlich auch nur unwesentlich länger, als nach Frankfurt und da der Flug ab Frankfurt eh eine Vorabübernachtung benötigt hätte, gönnen wir uns die jetzt einfach entspannt in Brüssel.
 
Reisetag, du freust dich am nächsten Abend zum 75. von Vaddern das Geburtstagsbier zu trinken und dann kommt die Lufthansa-Mail bzgl der Pilotenpimmel und du siehst dass es mit dem ICE ab München zeitlich nicht mehr hinhauen würde und wartest auf den Ersatzflugplan…

haben sie es aber tatsächlich geschafft für Münchem-Düsseldorf eine Air Baltic Maschine aufzutreiben…

Beschissener als letztes Jahr geht aber gar nicht, aus Sao Paulo-Frankfurt-Düsseldorf wurde SP-Paris-Amsterdam-Düsseldorf 🤡
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Februar war ich 5 Tage in Hong Kong. Tatsächlich war ich 1996 das erste Mal in Hong Kong, also noch bevor es chinesisch wurde.
Damals sind wir auch noch zwischen den Häuserschluchten auf dem alten Flughafen Kai Tak gelandet. Die Stadt ist natürlich in dieser Zeit deutlich größer und moderner geworden. Aber, sie ist auch ganz klar chinesischer geworden. Man merkt es insbesondere an der geheimen als auch an der sichtbaren Überwachung. An fast jeder Ecke gibt es Kameras. Ich bezweifle, von dem was ich gesehen habe, dass es im öffentlichen Raum noch viele Ecken gibt, die nicht von einer Kamera erfasst werden. Wir wurden auch Zeuge, als es einen nicht näher definierten Vorfall gab. Wir haben nur mitbekommen, dass etwas los war, aber nicht konkret was exakt passiert ist. Innerhalb von nicht mal 2 Minuten waren mehrere schwarze Limousinen mit Blaulicht hinter der Scheibe da, die sonst nicht als Polizeifahrzeug zu erkennen waren. Auch sonst hat die Anzahl der "Mainland-Chinesen" im Stadtbild deutlich zugenommen.

Wir haben neben dem Stadtzentrum dieses Mal den Fokus mehr auf die Außenbezirke gelegt. Begeistert hat mich die Tour zum Tian Tan Buddah und auch die Orte Stanley und Aberdeen fand ich ziemlich abwechslungsreich. Im Ocean Park besuchten wir die Pandas. Hier konnte man die Folgen von Corona am deutlichsten sehen. Dieser einstmal attraktive Themen- und Freizeitpark besteht gefühlt nur noch aus geschlossenen Fahrgeschäften und einem Zoo. Während die Fahrgeschäfte langsam verfallen scheint zumindest das restliche Geld in die Tierhaltung zu gehen. Die Tiere wurden von den Pflegern fürsorglich versorgt und auch die Gehege wirkten gepflegt.

Alles in allem hat mich die Stadt weniger abgeholt als vor knapp 30 Jahren. Es war nett mal wieder dort gewesen zu sein, aber es gibt in Asien deutlich attraktivere Großstädte mit mehr Charme als HK.
 
Letzte Woche war ich ein verlängertes Wochenende in Budapest. Tatsächlich noch ein weißer Fleck auf meiner Europakarte. Direkt nach der Landung um 20.15 ging es zum Hotel, um 21 Uhr auf einen Solidaritäts-Rave für das Turbina Kulturzentrum. Um 23 Uhr dann in den nächsten Club. Tatsächlich wurden zuletzt einige Clubs von der Orban Regierung unter fragwürdigen Anschuldigungen geschlossen. In wie weit dies mit den anstehenden Wahlen zu tun hat, kann ich nicht sagen.

Am nächsten Tag widmete ich mich der Pest Seite. Die Klassiker Parlament, St. Stephans Basilika, abends dann ins Flipper Museum. Man zahlt dort 13 Euro Eintritt und kann an 160 Flippern/Arcade Games beliebig lang zocken. Was etwas den Spielspass trübt ist, dass die Geräte so eingestellt sind, dass die Spiele möglichst kurz sind.

Am nächsten Tag war ich auf der Buda Seite. Dort kann ich Euch die Katakomben (Labyrinth) nahe legen. Die sind riesig, zum Teil dunkel, zum Teil nebelig und wenn man allein ist, dann ist es doppelt spooky. Danach unterbrach ich meine Tour, um mir den Auftritt von Viktor Orban vor dem Parlament anzuschauen. Im Anschluss nahm ich für knapp 12 Euro an einer Bootstour von ca. 1h auf der Donau teil. Nachmittags ging ich dann zur Kundgebung der ungarischen Opposition. Persönlich war ich der Meinung, dass die Kundgebung der Opposition tatsächlich etwas größer war. Auch waren die Teilnehmer eher aus Budapest selbst, während bei der Pro-Orban Demo mehr eher Menschen aus dem Umland mit Bussen herangekarrt wurden. Trotz der räumlichen Nähe beider Kundgebungen blieb es friedlich. Dabei war das Polizeiaufgebot gar nicht mal so groß.

Den nächsten Tag verbrachte ich in einem der Thermalbäder. Das war prinzipiell schon ok, aber es war in die Jahre gekommen. ich würde es tatsächlich das nächste Mal nicht wieder machen. Mittags ging ich noch ins jüdische Viertel und in die Synagoge.

Alles in allem hat mich Budapest echt begeistert.
 
Letzte Woche war ich ein verlängertes Wochenende in Budapest. Tatsächlich noch ein weißer Fleck auf meiner Europakarte. Direkt nach der Landung um 20.15 ging es zum Hotel, um 21 Uhr auf einen Solidaritäts-Rave für das Turbina Kulturzentrum. Um 23 Uhr dann in den nächsten Club. Tatsächlich wurden zuletzt einige Clubs von der Orban Regierung unter fragwürdigen Anschuldigungen geschlossen. In wie weit dies mit den anstehenden Wahlen zu tun hat, kann ich nicht sagen.

Am nächsten Tag widmete ich mich der Pest Seite. Die Klassiker Parlament, St. Stephans Basilika, abends dann ins Flipper Museum. Man zahlt dort 13 Euro Eintritt und kann an 160 Flippern/Arcade Games beliebig lang zocken. Was etwas den Spielspass trübt ist, dass die Geräte so eingestellt sind, dass die Spiele möglichst kurz sind.

Am nächsten Tag war ich auf der Buda Seite. Dort kann ich Euch die Katakomben (Labyrinth) nahe legen. Die sind riesig, zum Teil dunkel, zum Teil nebelig und wenn man allein ist, dann ist es doppelt spooky. Danach unterbrach ich meine Tour, um mir den Auftritt von Viktor Orban vor dem Parlament anzuschauen. Im Anschluss nahm ich für knapp 12 Euro an einer Bootstour von ca. 1h auf der Donau teil. Nachmittags ging ich dann zur Kundgebung der ungarischen Opposition. Persönlich war ich der Meinung, dass die Kundgebung der Opposition tatsächlich etwas größer war. Auch waren die Teilnehmer eher aus Budapest selbst, während bei der Pro-Orban Demo mehr eher Menschen aus dem Umland mit Bussen herangekarrt wurden. Trotz der räumlichen Nähe beider Kundgebungen blieb es friedlich. Dabei war das Polizeiaufgebot gar nicht mal so groß.

Den nächsten Tag verbrachte ich in einem der Thermalbäder. Das war prinzipiell schon ok, aber es war in die Jahre gekommen. ich würde es tatsächlich das nächste Mal nicht wieder machen. Mittags ging ich noch ins jüdische Viertel und in die Synagoge.

Alles in allem hat mich Budapest echt begeistert.

Wie passend, ich war diese Woche für drei Tage da :) Wirklich eine sehenswerte Stadt mit schöner Architektur zwischen Verzierungen und brutalem Ostblock-Charme. Der Ausblick von der Fischerbastei Richtung Pest war wirklich schön, anders herum saß ich gerne am Ufer der Donau und schaute Richtung Burgpalast und Matthias-Kirche - ersterer war aber in erstaunlich schlechtem Zustand, wenn man nah davor stand. Der ÖPNV war herausragend, das Essen war sensationell (Paprikash war mein Favorit) und lecker Bier gabs auch. Kleines Highlight war auch eine Fahrt auf der Donau zum Sonnenuntergang.
Politische Kundgebungen gab es keine, aber die Wahlplakate natürlich an wirklich jeder Ecke. Auffällig war, dass die Fidesz-Plakate nicht einen Politiker zeigten, der gewählt werden kann, sondern nur "die Bösen" - nämlich Selenskij, v.d.Leyen und co. Drunter stand was im Sinne von "Lasst sie nicht gewinnen".

Insgesamt aber wirklich eine schöne Zeit, hat mir auch sehr gut gefallen.
 
Meine Freundin ist ursprünglich aus Ungarn und ich war deshalb auch schon öfters in Budapest. Die Stadt und die Leute sind wirklich super, auch kann man sehr gut lokale sowie auch internationale Küche geniessen. Ich besuche das Land immer gerne. Leider hat das Bild Ungarns sehr unter Orban gelitten, man kann nur hoffen dass sich das Volk im April von dieser Regierung befreien kann.
 
Ich bin tatsächlich extrem viel gelaufen. Am ersten Tag 22 km, dann 15 und 12. ÖPNV habe ich nur einmal genutzt, stimme Dir da aber zu.
Ein sehr geiles Lokal war das Kismezö, nahe der Oper. Ungarische Küche modern interpretiert. Und natürlich Mama Goulash.
Gefeiert habe ich zudem die Kaffee-Kultur. Hatte bisschen was von Wien.

Ja die Fidez Plakate waren schon irgendwie belustigend. Auch die Gestaltungselemente.
Tatsächlich wurde ich von vielen Menschen in politische Gespräche eingebunden.
 
Ich war mal wieder auf einem mehr oder weniger sinnvollen Kurztrip. :D Letzte Woche Freitag ging es nach Tokio. Wir kamen morgens an, schmissen direkt die Koffer ins Hotel und sind dann direkt nach Asakusa zum Sensoji Tempel gefahren. Wir hatten echt Glück und waren noch zum Peak der Sakura (Kirschblüte) da. Insgesamt war es schon knackig voll. Sowohl Einheimische, als auch deutlich mehr Touristen als beispielsweise im Sommer oder Herbst. Nach dem Tempel ging es in den Ueno Park, wo sich viele Locals zum Picknick trafen. Es gab Streetfood und Performances von Künstlern. Weiter ging es zur Ameyoko Fressgasse. Für mich kulinarisch immer einen Abstecher wert. Weiter nach Akihabara, wo wir uns mit Manga-Stuff eindeckten. Wobei ich regelmäßig an den asiatischen T-Shirt Größen scheitere. Abends ging es dann nach Odaiba raus. Von dort hat man einen sensationellen Blick auf die Skyline. Vor dem Diver City Einkaufzentrum steht noch eine riesige Gundam Figur.

Tag 2 war leider Regen angesagt. Morgens hatten wir noch Glück, daher gingen wir relativ früh auf das Metropolitan Government Building. Von dort hat man kostenlos einen sensationellen Blick auf die Stadt. Weiter ging es zum Godzilla Head nach Kabukicho und zum Einkaufen nach Harajuku, wo man echt coole Klamotten von jungen Designern finden kann. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher nach Shibuya zur bekannten Kreuzung.

Tag 3 starteten wir in Yokohama, wo wir hauptsächlich den Hafen und das Kreuzfahrpier besichtigten. Danach ging es nach Kamakura zum großen Buddha und zum Hasedera Tempel. Danach mit der Bahn weiter zur Insel Enoshima. Dort hat man zahlreiche Schreine und kleine Tempel und einen guten Blick auf den Fuji. Abends spielte dann eine meiner Lieblingsbands in Shinjuku. Als einziger deutscher Fan, war es natürlich lustig. Hab mich lange mit den Jungs unterhalten. Das Konzert war hart grenzwertig. Die japanischen HC Fans nennen sich nicht umsonst Hardcore Ninjas. Ich war schon auf ein paar Konzerten wo man "Crowd killing" toll findet, aber das war schon für meinen Geschmack hart übertrieben.

Tag 4 ging es dann mit dem Shinkansen in Richtung Fuji. Wir hatten echt Glück, er zeigte sich den halben Morgen, während er dann mittags für den Rest des Tages in den Wolken verschwand. Jedenfalls ein toller Tagesausflug von Tokio, den ich jedem nahelegen kann.

Am nächsten Morgen ging es dann leider schon wieder zurück nach Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war in den Osterferien tatsächlich das allererste Mal auf Sylt.

Allerdings fernab von allen Jetset-Klischees, mitten im Nirgendwo zwischen Kampen und List im Naturschutzgebiet. Bin im Nachgang tatsächlich positiv überrascht, weil man bei Sylt ja schon einige unterbewusste Vorurteile hat. Ich mag Nordseeinseln ja generell. War bislang allerdings immer nur auf den ostfriesischen Inseln. Besonders schön ist Sylt vor allem da, wo wenig bis keine Menschen sind :D. Genau da haben wir uns aber auch weitgehend aufgehalten.

Highlights (keine abschließende Aufzählung): Dünenlandschaften zwischen Kampen und List, Ellenbogen, Rotes Kliff, Keitum
Lowlights: Westerland, Publikum in Kampen
 
Sylt ist abseits der Jetset-Klischees wirklich wunderschön. Ich war über Silvester dort und habe einen großen Bogen um die Schickeria-Hotspots gemacht. Im Winter ist es tatsächlich auch genial, vor allem wenn man die Nordsee auch etwas rauer mag. Überlege mir aktuell im Herbst paar Tage hinzufahren.
 
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