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Reisen - Ab in den Urlaub


Ist vielleicht ein bisschen ähnlich, wie mit den Vorurteilen über Mallorca.

Wir waren vor knapp 2 Jahren zu einer Hochzeit in Nordfriesland eingeladen und hätten dann auch mit dem Boot rüber nach Sylt gekonnt. Haben und letztlich für Amrum entschieden (richtig schön!), eben wegen der Vorurteile über Sylt. Aber war auch keine Entscheidung gegen Sylt, sondern lediglich für Amrum. Hätten auch prinzipiell schon Bock auf Sylt gehabt;-)
 
Im Mai geht's für 4 Tage nach London und Ende Juli mach ich mitm Kumpel einen Roadtrip durch Irland/Nordirland.
Flug nach Dublin, paar Tage dort, dann Auto mieten und die komplette Insel abfahren. Danach noch paar Tage Aufenthalt in Belfast und dort Sightseeing oben an der Küste. :smoke:
 
Flug nach Dublin, paar Tage dort, dann Auto mieten und die komplette Insel abfahren. Danach noch paar Tage Aufenthalt in Belfast und dort Sightseeing oben an der Küste. :smoke:
Komplette Insel abfahren? Hoffe, du hast genug Zeit im Gepäck. Wir sind von Dublin die Südroute an der Küste entlang bis zu den Cliffs of Moher. Und dann quer durchs Land zurück nach Dublin. Das alles in 3 Wochen und ich empfand das schon als knapp.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch eine tolle Zeit! Irland war eines unserer schönsten Reiseziele bisher.
 
meinen jährlichen Deutschland/Griechenland-Urlaub im Juni beiseite geschoben. Danke an den orangenen Idioten 😐
 
Ich plane Ende Mai ne Woche im näheren europäischen Ausland mit meiner Schwester (mein Alter ) und meiner Muttre (84), die gerade Geburtstag hatte. Ist ein bisschen noch Geburtstagsgeschenk und natürlich auch für uns, weil mine Mom das natürlich nicht mehr oft können wird, Für 84 ist sie sehr gut in Form (geistig eh hellwach), 84 ist sie aber trotzdem.
Ich selbst bin ja noch krankgeschrieben (Sepsis im letzten Herbst) und mittlerweile so weit alltagsfit, aber noch nicht arbeitsfit für meinen Job bei der DB (ist eben körperlich was anderes als Büro). Ich muss das von der KK genehmigen lassen und auch ein bisschen aufpassen (Fernreisen geht wegen der Thrombosegefahr auf keinen Fall, kurze Flüge sollten gehen). Wir wollen keinen Pool-Urlaub, schon was sehen, aber im Rahmen.

Unsere aktuellen Ideen: Antibes (bei Nizza), Alassio (Ligurien), Tossa de Mar (Costa Brava), Kann auch weiter nördlich sein, aber Kopenhagen ist viel zu teuer, alles In Benelux können wir auch als Ausweichmöglichkeit mit dem Auto machen. Reine Städtetouren sind für meine Mom zu antstrengend (also nicht Prag, Budapest, Warschau, Paris etc). Kanaren sind für mich mit den Flügen eher zu gefährlich, weil zu lange Flüge.

Im Moment ist die Zielrichtung eher Südfrankreich, Italien (aber nicht Sizilien), Spanien und Portugal eher Norden. Alle Tips sind willkommen.
 
Wir waren vor 2 oder 3 Jahre eine Woche an der Cote d'Azur, allerdings im Herbst (Anfang Oktober). Das gute da unten ist, es sind alles ziemlich kurze Wege, Antibes, Cannes, Nizza, Monaco alles relativ nahe bei einander. Auch in die Berge ist es nicht weit, wir haben uns damals Eze und St. Paul de Vance noch angesehen. (beides ab 10.00 uhr allerdings dann schon überlaufen, wenn die Busse kommen) und dazu hast du natürlich das Meer. Ende Oktober wars halt damals optimal, nicht mehr viel los, trotzdem noch angenehmes Bade- und Sightseeingwetter. Ende Mai könnte ich mir vorstellen, dass es doch schon etwas voller ist.

Wir haben damals in Juan-les-Pins gewohnt, weil die Unterkünfte in den namhafteren Orten doch preislich merklich teurer waren. Aber wie gesagt, es das war kein Problem, da alles schnell erreichbar ist. Habe diese Urlaubswoche noch in richtig guter Erinnerung, kann diese Gegend jedem nur empfehlen, allerdings würde ich sie in den Hauptreisezeiten definitiv vermeiden.
 
Ich plane Ende Mai ne Woche im näheren europäischen Ausland mit meiner Schwester (mein Alter ) und meiner Muttre (84), die gerade Geburtstag hatte. Ist ein bisschen noch Geburtstagsgeschenk und natürlich auch für uns, weil mine Mom das natürlich nicht mehr oft können wird, Für 84 ist sie sehr gut in Form (geistig eh hellwach), 84 ist sie aber trotzdem.
Ich selbst bin ja noch krankgeschrieben (Sepsis im letzten Herbst) und mittlerweile so weit alltagsfit, aber noch nicht arbeitsfit für meinen Job bei der DB (ist eben körperlich was anderes als Büro). Ich muss das von der KK genehmigen lassen und auch ein bisschen aufpassen (Fernreisen geht wegen der Thrombosegefahr auf keinen Fall, kurze Flüge sollten gehen). Wir wollen keinen Pool-Urlaub, schon was sehen, aber im Rahmen.

Unsere aktuellen Ideen: Antibes (bei Nizza), Alassio (Ligurien), Tossa de Mar (Costa Brava), Kann auch weiter nördlich sein, aber Kopenhagen ist viel zu teuer, alles In Benelux können wir auch als Ausweichmöglichkeit mit dem Auto machen. Reine Städtetouren sind für meine Mom zu antstrengend (also nicht Prag, Budapest, Warschau, Paris etc). Kanaren sind für mich mit den Flügen eher zu gefährlich, weil zu lange Flüge.

Im Moment ist die Zielrichtung eher Südfrankreich, Italien (aber nicht Sizilien), Spanien und Portugal eher Norden. Alle Tips sind willkommen.
Alassio und Ligurien an sich kann ich wärmstens empfehlen! Habe mal mit zwei Freunden einen netten Sommer Trip mit dem Auto startend in Ligurien am Cinque Terre über Alassio (3 Nächte, super schön dort und herrliche Gastronomie und auch Bars/Clubs falls Muttern noch möchte☺️) dann weiter nach Nizza, Monaco bis Cannes. Ist wie schon beschrieben mit dem Auto alles gut machbar und teilweise wird ja auch die Fahrt am Meer zum Erlebnis. Schöne Reise jedenfalls schon mal egal was es wird!

Bin auch schwer am überlegen diesen Sommer zumindest eine Woche wo in Frankreich oder Italien zu machen, Fernreisen ist wegen des Krieges sowieso deutlich schwieriger und teurer.
 
Ich war in den Osterferien tatsächlich das allererste Mal auf Sylt.

Allerdings fernab von allen Jetset-Klischees, mitten im Nirgendwo zwischen Kampen und List im Naturschutzgebiet. Bin im Nachgang tatsächlich positiv überrascht, weil man bei Sylt ja schon einige unterbewusste Vorurteile hat. Ich mag Nordseeinseln ja generell. War bislang allerdings immer nur auf den ostfriesischen Inseln. Besonders schön ist Sylt vor allem da, wo wenig bis keine Menschen sind :D. Genau da haben wir uns aber auch weitgehend aufgehalten.

Highlights (keine abschließende Aufzählung): Dünenlandschaften zwischen Kampen und List, Ellenbogen, Rotes Kliff, Keitum
Lowlights: Westerland, Publikum in Kampen
Jetzt hast Du mich tatsächlich "influenced". :LOL:

Habe jetzt für den September 12 Tage "Workation" auf Sylt gebucht. Mutter kommt mit, die darf Urlaub machen, ich muß zwischendurch mal etwas arbeiten.
 
Komplette Insel abfahren? Hoffe, du hast genug Zeit im Gepäck. Wir sind von Dublin die Südroute an der Küste entlang bis zu den Cliffs of Moher. Und dann quer durchs Land zurück nach Dublin. Das alles in 3 Wochen und ich empfand das schon als knapp.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch eine tolle Zeit! Irland war eines unserer schönsten Reiseziele bisher.
Danke dir. :)
Wir bleiben 2 Wochen drüben.
Der Plan sieht so aus: Dublin - südlich Richtung Cork - Ring of Kerry - hoch Westküste Richtung Galway (inkl. Cliffs of Moher) - Fahrt nach Nordirland - Belfast - Nordostküste (Giants Causeway uvm.) - Dublin
 
Jetzt hast Du mich tatsächlich "influenced". :LOL:

Habe jetzt für den September 12 Tage "Workation" auf Sylt gebucht. Mutter kommt mit, die darf Urlaub machen, ich muß zwischendurch mal etwas arbeiten.
Haha, geil. Gern geschehen. Aber die Kinder wollen nächstes auf jeden Fall auch wieder hin, ich war also auch nicht das letzte Mal da. Nach 10 Jahren Scharbeutz wird's Zeit für ne neue Routine :D. Hoffentlich bist du beim Arbeiten nicht auf das Mobilfunknetz angewiesen.
 
Haha, geil. Gern geschehen. Aber die Kinder wollen nächstes auf jeden Fall auch wieder hin, ich war also auch nicht das letzte Mal da. Nach 10 Jahren Scharbeutz wird's Zeit für ne neue Routine :D. Hoffentlich bist du beim Arbeiten nicht auf das Mobilfunknetz angewiesen.
Nein wir haben WLAN in der Unterkunft. Zudem findet ein großer Teil meiner Arbeit offline statt.
 
Letztes Wochenende war ich für ein paar Tage in Wien. Den ersten Tag haben wir eine Hop-on Hop-off Bustour gemacht. Ich bin da immer so zwiegespalten. Im Schnelldurchgang bekommt man einen ersten Überblick, aber so wirklich Aufenthaltszeit hat man an den einzelnen Stationen nur eingeschränkt. Zumal es auch 2 Routen gibt. Die an einem Tag zu schaffen ist sportlich.

Unsere Unterkunft war ziemlich zentral, ca. 300 m vom Stephansplatz entfernt. Also mitten im Geschehen. Positiv fand ich die Preise. Für eine Stadt wie Wien waren Essen und Trinken verhältnismäßig günstig. Ich habe mich 4 Tage quasi komplett auf die einheimische Küche fokussiert: Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn.

Am zweiten Tag ging es auf den Zentralfriedhof. Klar sind die Ehrengräber das Highlight. Falco war für mich Pflichtprogramm. Udo Jürgens ebenso. Ein weiteres Highlight für mich persönlich war Theo Lingen. Frisch, fromm, fröhlich und frei habe ich seinem relativ unscheinbaren Grab einen Besuch abgestattet. Es gibt zahlreiche weitere Gräber von Beethoven bis Brahms. Ich empfehle aber auch, sich mal abseits der Ehrengräber zu bewegen. Es gibt dort zahlreich weitere skurrile und imposante Entdeckungen.

Mittags ging es in die Kaisergruft. Diese liegt relativ unscheinbar verborgen unter einer Kirche/Kloster des Kapuzinerordens nahe des Neuen Marktes. 400 Jahre Habsburger und europäische Geschichte liegen dort begraben. Die bekanntesten: Kaiserin Maria Theresia, Kaiserin Elisabeth (Sisi) und Kaiser Franz Joseph I. Ich habe tatsächlich jede einzelne Infotafel gelesen, weil ich es höchst spannend fand.

Der letzte Tag war dann deutlich ruhiger, kurz etwas Shopping und mittags in Schmetterlingshaus in der Hofburg. Meine Frau wollte hin, ich hatte dann jedoch deutlich mehr Geduld und bin sogar 30 Minuten länger als sie geblieben.

Fazit: hat mir alles in allem gut gefallen. Im direkten Vergleich mit Budapest wo ich paar Wochen zuvor war, hat mich Budapest mehr abgeholt. Ich fand Budapest jünger und lockerer.
 
Fazit: hat mir alles in allem gut gefallen. Im direkten Vergleich mit Budapest wo ich paar Wochen zuvor war, hat mich Budapest mehr abgeholt. Ich fand Budapest jünger und lockerer.
Wenn du dich (nach deiner Schilderung) aber auch primär im 1. Bezirk in den historischen Bereichen bzw. sogar vorwiegend in Gruften und Gräbern (Zentralfriedhof) aufgehalten hast, hast du einen etwas schwierigen Vergleich zu Budapest ;) Da hättest du fürs nächste mal noch einige andere Stadtteile von Wien, die wesentlich "hipper", belebter (sprichwörtlich) oder moderner sind (nur als Anregung).
 
Wenn du dich (nach deiner Schilderung) aber auch primär im 1. Bezirk in den historischen Bereichen bzw. sogar vorwiegend in Gruften und Gräbern (Zentralfriedhof) aufgehalten hast, hast du einen etwas schwierigen Vergleich zu Budapest ;) Da hättest du fürs nächste mal noch einige andere Stadtteile von Wien, die wesentlich "hipper", belebter (sprichwörtlich) oder moderner sind (nur als Anregung).
Ich habe es aufs wesentliche aggregiert. ;) Ich war schon zuvor in Wien und kenne schon noch ein bisschen mehr. Und ich sag ja auch dass es mir gut gefallen hat. Wie gesagt, Budapest hat mich einfach mehr abgeholt. Das würde ich auch im Vergleich von Budapest und Prag sagen. Bin aber für Insidertipps immer offen. Werde sicher bald mal wieder nach Wien kommen.
 
Danke dir. :)
Wir bleiben 2 Wochen drüben.
Der Plan sieht so aus: Dublin - südlich Richtung Cork - Ring of Kerry - hoch Westküste Richtung Galway (inkl. Cliffs of Moher) - Fahrt nach Nordirland - Belfast - Nordostküste (Giants Causeway uvm.) - Dublin
Ordentlicher Plan! Cork kann man sich aus meiner Sicht sparen, da waren wir enttäuscht. Ring of Kerry in der richtigen Richtung befahren, entgegen der Reisebusse. ;)
Cliffs of Moher sind echt beeindruckend, gut dass Ihr die mitnehmt.

Berichte gern hinterher, wie es in Belfast war, wir haben Nordirland fürs nächste Mal auf dem Plan.
 
Ordentlicher Plan! Cork kann man sich aus meiner Sicht sparen, da waren wir enttäuscht. Ring of Kerry in der richtigen Richtung befahren, entgegen der Reisebusse. ;)
Cliffs of Moher sind echt beeindruckend, gut dass Ihr die mitnehmt.

Berichte gern hinterher, wie es in Belfast war, wir haben Nordirland fürs nächste Mal auf dem Plan.
Da muss man allerdings auch aufpassen. Wir sind vor ein paar Jahren mit einem kleineren Reisebus (ca. 20 Leute) den ring of Kerry gefahren und es ist mehrfach passiert, dass die Straße zu eng war für Bus und Auto und jedesmal musste die Autos teilweise bis zu 1 Kilometer rückwärts fahren, bis Platz war, damit zig Busse vorbeifahren konnten ;) Also wirklich flüssig fährt man entgegengesetzt auch nicht wirklich.
Denke, die bessere Wahl ist: die selbe wie die Busse, aber eben zeitlich versetzt.
 
Okay, mit einem Bus magst du recht haben, mit einem PKW (VW Golf) wars okay.
Es war eher so, dass PKW wegen den Bussen zurückfahren mussten, wir saßen nur in dem Bus, wegen u.a. dem Autofahrer immer wieder zurückfahren mussten um Platz zu machen.
Kommt vermutlich drauf an, wo genau man einem Bus entgegenkommt als Autofahrer, entweder es ist Platz oder man muss zurück.
Man sollte sich nur bewusst sein, dass das passieren kann. Uns kam eine Dame entgegen, die so Panik hatte, rückwärts zu fahren, dass unser Busfahrer ausgestiegen ist und ihren PKW ein paar hundert Meter zurückgesetzt hat.
 
Wir sind damals den weniger touristischen Ring of Beara gefahren. Das war auch sehr schön und halt nicht bevölkert von unmengen an Touristen mit wenigen linksverkehr Erfahrungen :D

Cork selber fand ich okay, aber jetzt nicht so schön, dass ich unbedingt wieder gehen möchte.
 
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