Hans Meyer
Bankspieler
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Nächste Woche geht es los, die Zeit kann man am besten mit einem Top 21 Points Video von Federer vertreiben
Schwierig daraus den Favoriten zu wählen, für mich sind es:
2016 vs Djokovic, vs Blake und der Punkt im 5. Satz gg Nadal 2018
Vor allem Blake konnte sich meinetwegen gar nichts vorwerfen
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natürlich ist federer speziell. für mich gehört er nicht nur zu den besten sportlern aller zeiten. er ist imo auch einer der beeindruckendsten menschen unserer zeit.
allerdings seh ich ihn tennismässig auf etwa gleicher höhe wie djoko und nadal. dass diese 3 eigentlich ganz gut miteinander können und alle 3 tolle typen sind, betrachte ich als geschenk.
ich akzeptiere grundsätzlich die aussage, dass kein sportler grösser ist, als sein sport, den er ausübt. allerdings seh ich ausnahmen. ali hat grenzen weit übers boxen hinaus verschoben und ich finde auch, dass nadal djoko und federer einen touch ins tennis brachten, den ich in dieser art
aussergewöhnlich finde.
wenn die 3 und mit abstrichen murray aufhören, geht eine eindrückliche ära zu ende. bin froh, durfte ich diese zeit recht nah miterleben.![]()
schwieriges Thema. In meinen Augen sind Nadal und Federer in der Frage der "Bedeutung" für den Weltsport (und die Legacy des Sports) quasi gleichauf.. vielleicht ist Roger hier noch einen kleinen Ticken vorne, das liegt dann halt auch an seiner Ausstrahlung und seinem weltmännischen Auftreten und dem höheren Alter. Rafa ist da etwas introvertierter und ist (trotz massiver Verbesserung seiner Englisch-Kenntnisse) sprachlich vielleicht auch ein Stück weit limitierter als Roger, der als Sprachtalent eben 4 Sprachen fließend kann. Insgesamt nehmen sich da aber beide wenig mMn... Djokovic ist hier aber sicher deutlich weiter hinten, obwohl er seit Jahren alles versucht, um dies zu ändern.Sportlich kann man diskutieren, aber in der Frage wie sehr Federer ein Ali oder Jordan ist sehe ich ihn deutlich über Nadal und vor allem Djokovic.
schwieriges Thema. In meinen Augen sind Nadal und Federer in der Frage der "Bedeutung" für den Weltsport (und die Legacy des Sports) quasi gleichauf.. vielleicht ist Roger hier noch einen kleinen Ticken vorne, das liegt dann halt auch an seiner Ausstrahlung und seinem weltmännischen Auftreten und dem höheren Alter. Rafa ist da etwas introvertierter und ist (trotz massiver Verbesserung seiner Englisch-Kenntnisse) sprachlich vielleicht auch ein Stück weit limitierter als Roger, der als Sprachtalent eben 4 Sprachen fließend kann. Insgesamt nehmen sich da aber beide wenig mMn... Djokovic ist hier aber sicher deutlich weiter hinten, obwohl er seit Jahren alles versucht, um dies zu ändern.
Für mich sind beide irgendwie das Tennis - sie symbolisieren es in ihrer Person. Sie haben es gemeinsam mit ihren fantastischen Duellen die letzten knapp 15 Jahre geprägt und tun dies bis heute. Zudem ist ihre Rivalität und (in den letzten Jahren) auch schon ihr beinah freundschaftliches Verhältnis miteinander einfach beispiellos was Sportsgeist und Fairness im Sport betrifft... sowas kommt eben an bei den Leuten und macht zurecht Eindruck. Beide bedienen durch ihre unterschiedlichen Spielweisen auch andere Zielgruppen und "Märkte", das ergänzt sich einfach von Anfang an super. Djokovic ist hier etwas auf verlorenem Posten, trotz seiner Erfolge ist sein Spielstil auch einfach etwas "langweiliger" für den gemeinen Fan (no offense!) und die beiden großen Lager zwischen Federer und Nadal hatten sich zuvor bereits gefestigt.Ich würde von der "Bedeutung" Federer schon recht deutlich vor Nadal sehen, was gar nicht gg Nadal gehen soll
Für mich sind beide irgendwie das Tennis - sie symbolisieren es in ihrer Person. Sie haben es gemeinsam mit ihren fantastischen Duellen die letzten knapp 15 Jahre geprägt und tun dies bis heute. Zudem ist ihre Rivalität und (in den letzten Jahren) auch schon ihr beinah freundschaftliches Verhältnis miteinander einfach beispiellos was Sportsgeist und Fairness im Sport betrifft... sowas kommt eben an bei den Leuten und macht zurecht Eindruck. Beide bedienen durch ihre unterschiedlichen Spielweisen auch andere Zielgruppen und "Märkte", das ergänzt sich einfach von Anfang an super. Djokovic ist hier etwas auf verlorenem Posten, trotz seiner Erfolge ist sein Spielstil auch einfach etwas "langweiliger" für den gemeinen Fan (no offense!) und die beiden großen Lager zwischen Federer und Nadal hatten sich zuvor bereits gefestigt.
Für Federer steht bei diesen Australian Open ziemlich viel auf dem Spiel. Ein weiterer Sieg würde bedeuten:
# 1...der 21. GS Titel
# 2...der 100. Turniersieg seiner Karriere
# 3...bei Finaleinzug hätte Federer 100 Matches bei den Australian Open gewonnen (derzeit 94-13 Rekord)
Wenn Nadal Melbourne holt ist Federers Rekord weg. Dann überholt er Ihn.Stand jemals mehr auf dem Spiel für einen Sportler? Man stelle sich vor, er schafft das nicht. Wie soll es dann weiter gehen?
https://diepresse.com/home/meinung/morgenglosse/5559004/Das-Leben-nach-Roger-Federer
Statt mal einen guten Artikel zu teilen, hier ein schlechter, spekuliert ohne wirkliche Anhaltspunkte ziemlich sehr und ob Thiem mehrfacher GS Sieger wird erscheint mir auch zu überzeugt
Grundsätzlich ist die Presse schon eine hoch einzuschätzende Qualitätszeitung, ja. Beim Sport wäre sie mir aber in dieser Hinsicht noch nicht wahnsinnig toll aufgefallen. Ist natürlich extrem durch die österreichische Brille geschrieben, der Autor hat wohl sonst nicht all zu viel Blick auf die Tenniswelt. Kann man wieder in der Schublade verschwinden lassen.Sowas ist österreichischer Qualitätsjournalismus oder wie ist die Presse einzuordnen?
Eine Anreihung steiler Thesen ohne fällige Begründung. Ja es ist ein Glosse, aber etwas mehr müsste schon sein oder?