S.Oliver Würzburg Saison 2021/22


istdasso

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Sportando ist eigentlich fast immer schnell und ganz gut informiert. Bezgl. Obiesie fände ich es schade, da ich mir sicher bin, dass er ein richtig guter BBL Spieler wird. Auf der anderen Seite ist es für seine persönliche Entwicklung wahrscheinlich besser, wenn es so kommt! Da er noch Vertrag hat und gefragt sein wird erhoffe ich mir zumindest einen Buyout der mehr als zwei Monatsgehälter beträgt!

Die Mannschaft wird somit deutlich mehr umgebaut als wir wohl angenommen hatten. Koch und King stehen auf den deutschen Positionen noch im Raum. Julius Böhmer wird wohl in der Rotation nach vorne rücken. Ob Haßfurther wieder kommen wird bin ich mir auch nicht sicher. Ich denke man wird auf Grund der Historie von Justin Sears nur mit 5 Kontingentspielern starten wollen um bei einem Ausfall flexibel reagieren zu können. Alternative verpflichtet man einen 4er, der auch auf der 5 aushelfen könnte. Hier würde eigentlich Perry Jones ganz gut passen...
Wen ich auch gerne bei uns sehen würde ist Kevin McClain. Ein Guard mit guter Defense der in Oldenburg wenig Spielzeit bekommen hatte. In der zweiten Liga in Frankreich scheint es sehr gut gelaufen zu sein und sein deutscher Pass ist auch schick.
 

Schmarrkopf

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Ich vermute wir werden außer Felix und Julius keinen deutschen spieler der Vorsaison mehr sehen!
 

Talla

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wie schaut es denn bei King mit seinem vertrag in München aus? hat er da noch einen? Dann könnte das Ausleihgeschäft auch weitergehen
Ansonsten wäre ich sehr zwiegespalten bei einer "eigenen" Verplichtung von ihm.
 

offset

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wie schaut es denn bei King mit seinem vertrag in München aus? hat er da noch einen? Dann könnte das Ausleihgeschäft auch weitergehen
Ansonsten wäre ich sehr zwiegespalten bei einer "eigenen" Verplichtung von ihm.
Ja er hat noch ein Jahr Vertrag in München.
Eine weiteres Jahr Leihe könnte ich mir von unserer Seite auch vorstellen. Feste Verpflichtung sehe ich auch zwiegespalten.
 

xraysforever

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Sind wir ehrlich. Obiesie und Wucherer - das hat bisher in Würzburg einfach nicht gepasst.
Sind wir nochmal ehrlich. Obiesie und nicht wenige Fans hier im Forum - das hat bisher meist auch nicht gepasst (Kritik an seiner Einstellung, seiner phasenweise überheblichen Spielweise etc.).

Wenn der Spruch "das ewige Talent" auf einen Spieler in Würzburg passt, dann auf Joshua Obiesie. Im Nachhinein kann es durchaus sein, dass der ganze NBA Hype vor ca. 2-3 Jahren um seine Person mehr geschadet als genutzt ist.

Ich glaube er hat (aus welchen Gründen auch immer) hier bei uns sein komplettes Potential nie abgerufen, bzw. abrufen können. Und ich denke wir werden uns noch wundern wie stark er bei einem anderem Team performen wird. Es wurde hier schon genannt, dass sein Profil sehr exzellent zum Braunschweiger Konzept passen würde. Manchmal funktionieren Spieler in einem anderen Umfeld plötzlich viel besser.

Am besten wäre es wenn seine Leistungsexplosion hier bei uns passiert. Aber ich denke alle Erfahrungen zeigen, dass es wahrscheinlich für ihn und seine Karriere am besten ist einen Ortswechsel zu vollziehen.
 

Buzzerbeater

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Sind wir nochmal ehrlich. Obiesie und nicht wenige Fans hier im Forum - das hat bisher meist auch nicht gepasst (Kritik an seiner Einstellung, seiner phasenweise überheblichen Spielweise etc.).

Wenn der Spruch "das ewige Talent" auf einen Spieler in Würzburg passt, dann auf Joshua Obiesie. Im Nachhinein kann es durchaus sein, dass der ganze NBA Hype vor ca. 2-3 Jahren um seine Person mehr geschadet als genutzt ist.
Vllt hat er auch einen schlechten Berater. Sonst hätte er sich doch nie zum Draft angemeldet. Anmelden ja, aber dann halt wieder zurückziehen.
Oftmals will ein Spieler mehr und stellt deswegen auch andere Ansprüche an sich. Das blockiert die Psyche.
 

S@muel

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Gerade Max Ugrai in Sportkleidung und Sporttasche aus dem Trainingszentrum kommen sehen! Gibt's bezüglich dieser Personalie Gedankenspiele?
 

istdasso

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Gerade Max Ugrai in Sportkleidung und Sporttasche aus dem Trainingszentrum kommen sehen! Gibt's bezüglich dieser Personalie Gedankenspiele?
Würde ich begrüßen!

Dennis Nawrocki geht aus Jena in die BBL. Für uns wohl eher nicht interessant, da von seiner Spielart eher ein Felix Hoffmann.
 

saison98

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Jonas Weitzel, Joshi Obiesie und andere hätten vor gut einem Jahr in den playoffs vor viel Medienöffentlichkeit die Saison beenden können. Nicht nur für Spieler, auch für Fans und Sponsoren ist/war die Absage eine Enttäuschung. Und hat sicherlich unsere Chancen auf Kontinuität in der Mannschaft und bei Spielerverpflichtungen nicht erhöht. Zu den Überraschungen der vergangenen Spielzeit gehören neben dem Abstieg von Vechta, der "Auferstehung" von Bryant auch der Nichtabstieg von Würzburg. Das sollte man bei Spieler-Neuverpflichtungen und den Überlegungen, Spieler zu halten, berücksichtigen. Wir halten in diesem Zusammenhang die Verpflichtung von Stanic begrüßenswert, hoffen sehr auf Sears als deutschen Spieler und bedauern und verstehen den Abgang der jungen Spieler.
Wie interessant ist der Basketballstandort Würzburg für Spieler inzwischen geworden (z.B. im Vergleich mit Crailsheim oder Göttingen)?
 

istdasso

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@saison98 und das ist genau das was gutes Management ausmacht! Das Schwimmen in diesem Haifischbecken (BBL allgemein und das Endturnier 2020) ist/war eine "Reale Option" für den Klub und einzelne Spieler sich zeigen zu können und ihre Attraktivität zu steigern. Ich kann es wirtschaftlich nicht einschätzen, was nötig gewesen wäre um die Option zu ziehen. Im Rückspiegel betrachtet hätte es sicherlich zur Attraktivität beitragen können (alleine schon, weil man sein Team mit Spielern verstärken hätte können, die anders nie nach WÜ gekommen wären). Auf der anderen Seite kann man Kapital nur einmal einsetzen und das hätte diese Saison fehlen können. Also hätte das Turnier entweder direkte Einnahmen erwirtschaften müssen oder Sponsoren hätten ihr Engagement danach erhöhen müssen. Beides wage ich jetzt mal zu bezweifeln, da z.B. die Branchen unserer großen Sponsoren aktuell sehr viel Veränderung erfahren. Göttingen hat bspw. mit Sartorius ein qualitativ starkes Unternehmen mit im Boot.
-> die einzelne Entscheidung wage ich ohne operative Informationen nicht zu bewerten, sie ist aber eindeutig nachvollziehbar!

Wir haben in Würzburg ein konzeptionelles/strukturelles Problem das längerfristig die Hürden exponentiell steigert. Man hat versucht mit Wucherer, der Jugend und des Farmteams etwas zu erschaffen, bei dem klar ist für was man steht/stehen möchte. Mit Weitzel/Fischer/Obiesie/Ndi wurden junge Spieler in unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung angeworben, welchen Platz für Entwicklung gegeben werden sollte. Hierfür wurde Kapital verwendet, was man auch einfach ins BBL-Team hätte stecken können. Die finanziellen Mittel und teilweise auch die Leistungen (durch z.B. Druck, Erwartungshaltung und Anspruchsdenken) haben das Vorgehen in Rekordzeit (vorübergehend) beendet. Ein paar der Spieler konnten das letzte Jahr für sich nutzen, manche mussten ganz gehen. Bei Weitzel war jetzt klar, dass Regio keine Alternative ist, in der BBL wahrscheinlich zu wenig Minuten übrig bleiben werden und andere Vereine klopfen auch an. Heißt, dass die Vision Spieler aufzubauen im ersten Moment nicht so geklappt hat, wie man es sich gedacht hat. Allerdings hat der Katalysator bei Hunt und Böhmer eingesetzt. Ich kann nur hoffen, dass diese Entwicklung nicht zu schnell kommt, da man als Team wenig Erfolg hat und deshalb einzelne Spieler lieber schnell woanders hin möchten!

Schon in der Vergangenheit hatten wir in Würzburg den Ruf mehr zu bezahlen als andere Clubs. Das kam daher, dass wir einfach extrem wenig anbieten konnten. Die Arena und die schöne Stadt sind ein Faktor, aber nur wenn man da ist, es kennt und es einem auch wichtig ist. Ansonsten waren wir international nicht bekannt, hatten keinen wirklich Ruf in der Spielerentwicklung (Sprungbrett) und ein "unerfahrenes" Management. Dann bleiben nur zwei Möglichkeiten:
- Ich kann meinen Etat steigern und habe Erfolg -> hierbei bestehen natürliche Grenzen des Wachstums (Größe des Marktes)
- Ich etabliere eine Marke -> langer und teilweise riskanter Weg auch mit bewussten Entscheidungen gegen öffentlich wahrgenommenen Erfolg (Bsp. BVB Aktiengesellschaft)

Ich möchte damit nur sagen, dass wir auf einem ziemlich guten Weg waren! Mit einem Stamm an Spielern bei den Profis und alles andere dahinter. Diesen Stamm können wir uns jetzt nicht mehr leisten und dadurch wird das Risiko unseres Weges deutlich gesteigert. Unabhängig davon sind wir auf kurz oder lang darauf angewiesen um für Spieler interessant zu sein/werden.
 
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