Wo rangiert Mike Tyson in der HW-Geschichte?

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Devil

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Du hast mich als Hater bezeichnet weil ich deine Ansicht nicht teile. Wenn das für dich starkes Argumentieren ist, dann bitte. Das mit den Büchern habe ich nur geschrieben, um die aufzuzeigen was für ein Unfug es ist , dass ich ein Tyson-Gegner sei. Nur will ich halt keine Fanbrille tragen.
Ich hab auch keine große Lust mich jetzt noch öfters zu wieder holen. Wenn du meinst 2-3 gute Jahre reichen für Tyson und was nachher passiert ist, war egal, dann soll das halt so sein.
 

SteveJobt

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Mit Fanatikern diskutiert man nicht das hat überhaupt keinen Sinn. leute, die andere als Hater bezeichnen sind meisten selbst welche. Hier wurde das ja wieder mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Inhaltlich kommt ja auch nichts, aber das war auch nicht zu erwarten.
 

Cosmo.1

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60 % für Platz 2 bis 5 mehr muss man dazu nicht sagen. Tyson war ein strahlender Stern der dann verglühte da reichen 2 bis 3Jahre.
Und du und der andere Kollege haben meine Auflistung seiner Gegner nicht mal kommentiert. Da hattest du doch Gelegenheit seine Gegnerschaft zu checken ,kam aber nix nur Sprüche deshalb
wurde von dem anderen Kollegen das Wort hater eingebracht, es kam nichts mit substans nur Bla Bla. Also lassen wir es gut sein bringt nix Und Leute als Fanatiker und kein Boxwissen zu unterstellen ist nicht die feine englische.
 

Bickle85

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Ich oute mich mal als einer der, die Tyson eher um Platz 10 sehen. Ich verstehe hier viele Argumente und wenn ich rein nach Potenzial oder Stärke am Peak bewerten würde, dann würde ich sagen Platz 2. Tyson war 86-88 in vielen Kämpfen wahrlich eine absolute Urgewalt. Seine Bewegungen, sein Headmovement, seine Kombinationen, sein Speed etc. das war alles allererste Güte, keine Frage. Für mich persönlich ist der beste Schwergewichtler, den ich je gesehen habe, dennoch Ali im Kampf gegen Cleveland Williams. Aber das Ranking hier ist, zumindest für mich, viel mehr, als nur Potenzial oder mögliches Leistungsvermögen. Und Tyson hat in seiner Karriere zu viele große Kämpfe verloren. Sein Signature-Sieg ist wahrscheinlich Michael Spinks und das ist wirklich auch ein starker Sieg gewesen, vor allem in der Art und Weise. Aber für ein All-Time-Ranking sind die Erfolge, und das ist für mich das erste Kriterium (und damit meine ich vor allem die Qualität der besiegten Gegner), zu dünn in meinen Augen. Bitte nicht missverstehen, Tyson hatte riesige Erfolge, aber ich ordne ihn in diesem Bereich hinter (keine bestimmte Reihenfolge) Ali, Foreman, Frazier, Louis, Marciano, Dempsey, Lewis, Holyfield oder auch Johnson ein. Tysons Karriere hatte für mich immer Ähnlichkeit zu der von Sonny Liston (auch wenn ich Tyson vor ihm sehe). Das soll nicht heißen, dass ich Prime-Tyson nicht gegen einige der oberen Liste gewinnen sähe, aber das wäre in meinen Augen ein zu spezifisches Ranking (Eye-Test). Man kann Erfolge und das tatsächlich Passierte aber nicht so stark ausblenden.
 

Roberts

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Tja, Tyson polarisiert noch immer und das mag dann Zeichen für seine Größe sein. Ein Jahrhundert-Talent ist er in vielen Boxbereichen gewesen, ohne Zweifel.

Für mich hat immer eins gefehlt, weswegen er weder von der Gesamtschau seiner Fähigkeiten noch von der darauf basierenden Karriere ganz vorne dabei war: Er war mental nicht Weltklasse. Seine Aggression war furchteinflößend, solange die Gegner dafür empfänglich waren. Waren sie es nicht, hatte Tyson ein Problem - mit dem Gegner und mit sich selbst.
Musterhaft für mich das Mindgame von Evander Holyfield in den beiden Kämpfen: "Du magst der Favorit sein, das Tier, die angehende Legende aber ich bin der Boss im Ring und egal wir sehr Du attackierst, egal wie viele Treffer Du landest, ich bleibe stehen, keile zurück und setze immer mindestens den einen Treffer mehr." - In Verbindung mit seinen dirty tactics hat er Tyson so nachhaltig den Schneid abgekauft, dass der nicht mehr so eiserne Mike erst frustriert und dann durchgedreht ist.
Auch Lewis hat ihn mühelos mental geknackt. Die Gegenargumentation lautet immer: Mike Tyson sei in beiden Kämpfen schon nicht mehr in seiner Prime gewesen. Wenn Cus D'Amato in der Ecke gestanden hätte, oder Kevin Rooney... / Wenn er deutlich jünger gewesen wäre, wenn er nicht mit Robin Givens verheiratet gewesen wäre - für mich hätte das auch keine Änderung gebracht. Prime Tyson hätte auch gegen Lewis und Holyfield verloren. Ebenso gegen Ali. Gegen Alis Mindgame wäre er chancenlos gewesen.

Das Bild vom Tier, vom Terror im Ring, etc. - Es wurde der Person Mike Tyson nicht gerecht. Aufgrund dieses Bildes und der damit verbundenen beeindruckenden Siege wird er immer in den Köpfen seiner Fans sein - zu Recht. Die tatsächliche Person war nicht nur als Boxer verletzlich und zu weich für alle negativen Dinge, mit denen er im Laufe seiner Karriere und seines Lebens konfrontiert wurde.
 

Easy

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Die Gegenargumentation lautet immer: Mike Tyson sei in beiden Kämpfen schon nicht mehr in seiner Prime gewesen. Wenn Cus D'Amato in der Ecke gestanden hätte, oder Kevin Rooney... / Wenn er deutlich jünger gewesen wäre, wenn er nicht mit Robin Givens verheiratet gewesen wäre - für mich hätte das auch keine Änderung gebracht. Prime Tyson hätte auch gegen Lewis und Holyfield verloren. Ebenso gegen Ali. Gegen Alis Mindgame wäre er chancenlos gewesen.

Das Bild vom Tier, vom Terror im Ring, etc. - Es wurde der Person Mike Tyson nicht gerecht. Aufgrund dieses Bildes und der damit verbundenen beeindruckenden Siege wird er immer in den Köpfen seiner Fans sein - zu Recht. Die tatsächliche Person war nicht nur als Boxer verletzlich und zu weich für alle negativen Dinge, mit denen er im Laufe seiner Karriere und seines Lebens konfrontiert wurde.
Sehe vieles ähnlich, aber hier liegen Welten dazwischen. Nach dem Tod von D´amoto war Tyson ein anderer. Der Wechsel zu King hat ihn komplett verändert und zerstört. Das sagt er immernoch selbst. Seine Niederlage gegen Douglas war der 1. Schritt, danach war nichts mehr wie vorher. Ein Tyson ohne King und diese Niederlage wäre für Lewis und auch für Holyfield trotzdem Gift gewesen. Auch Ali hätte sich im Vorfeld des Kampfes leichter getan, sich ihm zu entziehen. Unter Cus war Tyson mental relativ stabil. Er hat dieses ganze agressive Verhalten von Tyson verabscheut und nicht noch gefördert.

Es ändert sicher nicht die Tatsachen, aber so hätte Tyson jeden geschlagen.
 

Cosmo.1

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Hätte wenn und aber, es ist wie es ist.
Würde Tyson in ein. Kaufhaus gehen und Autogramme geben, gleichzeitig z.b.Lewis. paar Gänge weiter. Was glaubt Ihr wo der Andrang wäre.
Das ist Fakt.! Wo er in der Box Historie steht ist Ansichtssache.
 

SuckerpunchJesus

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@Roberts was Du da beschreibst ist ein Bully ... und ja das war Tyson im Ring. Ein Bully ist dabei mental meistens nicht stabil nd kleiner als er sich gibt - das war Tyson auch. Der private etwas schüchterne Tyson der Tauben züchtet steht dabei im Kontrast zum badest man on the planet - der eine gute Marketing Figur war aber wohl nie der Mann hinter diesem Medien Monster.

Insofern ja, Holyfield hat ihn mental frustriert und auseinander genommen.

Deshalb war für Tyson eben die väterliche Trainer Figur toal wichtig da er im Grund ein verschüchterter junger Mann war mit wenig Selbstvertrauen und entsprechend geringer Frustrationstoleranz der Führung und Rückhat brauchte.

Der Vergleich hinkt nun sehr, aber ein Marco Huck war mit einen Uli Meier auch gut beraten - wobei hier das Verhältnis zwischen Tyson und D'amato wohl ein ganz anderes, innigeres war. Mir fallen aber adhoc nun nicht so viele Beispiele ein wo das quasi Vater / Sohn Trainerverhältnis so wichtig war. wie bei Tyson.

Deinem Beitrag muss ich aber auch entschieden widersprechen und finde ihn nicht objektiv was eben den Prime D'Amato Tyson angeht und den späteren Tyson. Diese beiden Versionen haben sehr unterschiedlich geboxt und sind deshalb nicht miteinander zu vergleichen. Das muss ein versierter Boxkenner wie Du auf den ersten Blick sehen. Der Lewis Tyson war schon ein Tyson in (Selbst)Auflösung und wäre wohl vergleichbar gewesen mit einem Lewis der mit 40plus nochmal zurück gekommen wäre.

Du würdest vom Box Opa Foreman doch auch nicht auf den jungen Foreman schließen und deren Stile / mögliche Performance in einen Topf werfen.

Tyson hatte kein Movement mehr wie in früheren Jahren und hat sich die Sachen nicht mehr erboxt sondern versucht durch Einzeltreffer mi der Brechstange zum Erfolg zu kommen. Dieser Tyson hätte vermutlich auch an Jedem anderen Tag gegen Holyfield und Lewis verloren. Ein Prime Tyson wäre etwas ganz anderes gewesen. Der späte Tua war auch nicht mehr der junge Mann der sich mit Ibeabuchi einen der besten HW Kämpfer seiner Zeit geliefert hat.

Ein Boxer wie Tyson altert schlecht, vielleicht wie ein hochgezüchtetes Automobil. Wenn es nicht ordentlich gewartet wird und vernünftig gefahren wird es schnell einen Schaden nehmen.
 
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Harman

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dem ist eigentlich nichts hinzu zufügen. Es gab da ein Interview vor dem Lewis Kampf indem Tyson gefragt wurde ob er derzeit Lewis überhaupt physisch und psysisch gewachsen wäre. Der nachdenkliche Gesichtsausdruck vor dem "Yeah" sprach Bände.

Tyson wusste damals schon mehr als jeder andere das er verliert, sah aber vermutlich die hoffnung Lewis in der ersten Runde auszuknocken. Der Kämpfte nicht wegen der Legacy sondern weil er Geld brauchte.

Tyson war alles andere als strategisch irgendwie veranlagt. Weder im Ring noch im Leben. Im Ring brauchte er einen im Eck welcher das geschehen erkannte und ihm sagte was er machen soll. Rooney war nicht D´Amato aber der richtige Mann dafür nach Cus tod.

Ein Team welches hätte großes erreichen können. Tysons größte schwäche war sein Urteilsvermögen und vermutlich Menschenkenntnis
 
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SteveJobt

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Tysons größte Schwäche war seine eigene Unsicherheit und Angst, die er durch Aggressivität im Ring zudecken wollte. Das hat bei vielen auch geklappt, aber die richtigen Boxgrößen lassen sich durch solche Spielchen nicht verunsichern.

Die Ergebnisse sind allseits bekannt und lassen sich im Nachhinein auch nicht mehr Umdrehen oder Schönreden. Tyson hat die großen Kämpfe deutlich verloren. Gegen Ali wäre er absolut chancenlos gewesen, das zu jeder Zeit seiner Karriere. Gegen Foreman hätte es auch nicht besser ausgesehen.
 

Matt

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Tysons größte Schwäche war seine eigene Unsicherheit und Angst, die er durch Aggressivität im Ring zudecken wollte. Das hat bei vielen auch geklappt, aber die richtigen Boxgrößen lassen sich durch solche Spielchen nicht verunsichern.

Die Ergebnisse sind allseits bekannt und lassen sich im Nachhinein auch nicht mehr Umdrehen oder Schönreden. Tyson hat die großen Kämpfe deutlich verloren. Gegen Ali wäre er absolut chancenlos gewesen, das zu jeder Zeit seiner Karriere. Gegen Foreman hätte es auch nicht besser ausgesehen.
Dass Tysons Prime deutlich über 10 Jahre vorüber war gegen bspw. LL, hat für dich keine größere Bedeutung, oder?

Überdies war die Aggressivität im Ring kein "Spielchen", sondern sie hat ihn erst zu dem gemacht, der er war. Dies gepaart mit seiner extrem starken Defensive macht ihn in diesem einzigartigen Gesamtpaket - für mich - im Prime-Form gegen jeden anderen Gegner zum Favoriten.
 

Harman

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Dass Tysons Prime deutlich über 10 Jahre vorüber war gegen bspw. LL, hat für dich keine größere Bedeutung, oder?
Nein hat es für ihn nicht. Er ging auf den ganzen Seiten auf kein einziges Argument ein, zeigt nur mit dem Finger auf Leute welche Argumente hervorbringen und bezeichnet jeden als Fanboy welcher nicht seiner Meinung ist.. zumindest was Tyson betrifft.

Kurz um, Er is ein Dummschwätzer ;)
 

SteveJobt

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@Matt, Du unterstellst jetzt einfach mal das Tyson in seiner kurzen Prime jeden Gegner geschlagen hätte. Gegen Lewis, Ali, Foreman, Holyfield hätte er meiner Meinung nach auch in seiner Prime verloren.

Es ist aber auch egal, da man den Boxer als Gesamtpaket bewerten muss und da stehen nun mal Niederlagen die man einfach nicht wegdiskutieren kann. Deshalb kann er auch nie in Platz 1 stehen, für mich bestenfalls 5-10.
 

Harman

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Du unterstellst jetzt einfach mal das Tyson in seiner kurzen Prime jeden Gegner geschlagen hätte.
Ich unterstelle Dir vorallem ein Dummschwätzer zu sein.

Es ist aber auch egal, da man den Boxer als Gesamtpaket bewerten muss..
Warum? Weil Du das sagst? Ich sagte doch klar und deutlich das ich nicht seine Legacy bewertete, sondern seine Skills und sein Potenzial.
(Von der Legacy weiß ich nicht ob er in die Top-10 gehört). Du solltest mal genauer lesen und vorallem darauf eingehen was Leute schreiben und nicht völlig ignorant deinen Stiefel hier runter rasseln.
 
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Cosmo.1

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Mit Fanatikern diskutiert man nicht das hat überhaupt keinen Sinn. leute, die andere als Hater bezeichnen sind meisten selbst welche. Hier wurde das ja wieder mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Inhaltlich kommt ja auch nichts, aber das war auch nicht zu erwarten.
Nur zur Erinnerung ,und es kam nichts.
von dir, hast genug Argumente und Fakten aufgezeigt bekommen.
Sorry ich kann mich, Harmann nur anschliessen.
 

SteveJobt

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Sorry, solche armseligen Individuen wie Harmann landen auf meiner Ignore List.

Ansonsten bin ich einer der wenigen die hier Fakten und Argumente geliefert haben. Was Ihr hier schreibt sind Wunschvorstellungen, die durch nichts untermauert sind.
 

Cosmo.1

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Sorry, solche armseligen Individuen wie Harmann landen auf meiner Ignore List.

Ansonsten bin ich einer der wenigen die hier Fakten und Argumente geliefert haben. Was Ihr hier schreibt sind Wunschvorstellungen, die durch nichts untermauert sind.
Na ja meine Aufstellung von den Siegen in der Prime von Tyson hast du ja wohl ignoriert ,das war kein Wunschdenken sondern Tatsache .
Aber die Beleidigung gegenüber Harmann geht gar nicht. Was hat dich den da geritten.