Ich kann es nachvollziehen. Ich habe bisher keine der Marvelserien langfristig ausgehalten.
Bei Agents of Shit habe ich mich durch die ersten zwei Staffel gequält. Kurzzeitig wurde es am Ende der ersten Staffel mal etwas besser, aber die zweite Staffel war wiederum schon wieder grottenschlecht. Agent Carter habe ich nach dem Piloten genauso wie Inhumans, Jessica Jones und Luke Cage beendet. Iron Fist und Defenders habe ich erst garnicht angefasst und bei Daredevil habe ich mir nur die schwache erste Staffel angetan. Beim Punisher habe ich die ersten beiden Folgen gesehen, aber die sind leider so langweilig und unspektakulär, dass ich mich kaum überwinden kann, die Serie weiterzusehen. Runaways werde ich bei Zeiten nochmal testen.
Einzig The Gifted gefällt mir aktuell in der ersten Staffel. Das liegt aber auch an Matt Nix und dem Cast (einige Burn Notice Alumnis).
btw. Die dritte Staffel von
Gomorrha läuft gerade in Italien. In Deutschland soll sie im März 2018 laut Sky erscheinen.
Interessant dürften für den Einen oder Anderen zudem drei Serienmeldungen sein, wenn man rein nach den Namen der Serienschöpfer geht.
Bei der neuen Amazon Serie
Too Old to Die Young (meines Wissens wurde die erste Staffel bereits geordert) von
Nicolas Winding Refn (u.a. Drive) wurde gestern der Cast bekannt gegeben. Die bekanntesten Namen sind William Baldwin sowie Miles Teller. Im Zentrum von "
Too Old to Die Young" soll die kriminelle Unterwelt von Los Angeles stehen. Dort begeben sich "einfache" Killer auf eine existenzielle Reise, um Samurai zu werden. Teller wird den Protagonisten Martin verkörpern, einen Polizisten, der sich in die Welt der Profikiller verstrickt.
Eine andere neue (Mini)Serie soll vom koreanischen Starregisseur
Park Chan-wook kommen. Es handelt sich hierbei um die nächste Verfilmung eines Romans von John le Carré (die letzte war The Night Manager) namens
Little Drummer Girl (dt. Die Libelle). Die Serie wird eine Koproduktion von AMC und BBC. „Little Drummer Girl“ spielt sich Ende der 70er-Jahre vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts ab und handelt von einer britischen Schauspielerin namens Charlie (bereits gecastet Florence Pugh), die vom israelischen Geheimdienst mit einer fingierten Biografie ausgestattet gegen eine palästinensische Terrororganisation eingesetzt wird. Nach einiger Zeit droht sie allerdings an den Szenen von Gewalt zu zerbrechen und beginnt auch für die Gegenseite Sympathien zu empfinden.
Zu guter Letzt soll es noch eine neue Serie als Koproduktion von Sky & Cinemaxx (Tochtersender von HBO) durch den für die The Raid Reihe bekannten Regisseur
Gareth Evans geben. Die Serie trägt den Titel
Gangs of Londonhttp://www.filmstarts.de/nachrichten/18515747.html. Die Story basiert auf einer seiner Ideen, die sich darum dreht, dass sich internationale Gangs im modernen London bekriegen, nachdem das Oberhaupt einer Partei ermordet wird und ein Machtvakuum hinterlässt. Dass das Ganze nicht ohne reichlich Gewalt und Blut vonstatten geht, dürfte klar sein.