Gibt es gar kein Trainer Statement??
Tomasz Gielo, s.Oliver Würzburg:
„Es ist völlig egal, was ganz am Ende passiert ist. Wir haben uns zurückgekämpft, aber das Spiel haben wir davor verloren. Ein Basketballspiel dauert 40 Minuten, nicht nur 20. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, das hat uns die Chance auf den Sieg gekostet. Unsere Mannschaft hat das Potenzial. Es ist kein Zufall, dass wir in vielen Spielen wie heute am Ende noch einmal hart gekämpft haben und zurückgekommen sind. Es liegt an uns Spielern, 40 Minuten lang alles zu geben und fokussiert zu sein. Am Ende ist Basketball ganz einfach: Du musst deine Punkte machen und verhindern, dass der Gegner mehr Punkte macht. Damit haben wir im Moment Probleme.“
Denis Wucherer, Headcoach s.Oliver Würzburg:
„Wir haben leider im zweiten Viertel den Faden komplett verloren. In dieser Phase ist uns der Rhythmus, der im ersten Viertel sehr ordentlich war, komplett abhanden gekommen und wir haben angefangen, den Ball zum Gegner zu werfen. Über unsere Aggressivität haben wir das Spiel in den letzten Minuten noch einmal eng gemacht. Wir hatten aber 21 Ballverluste und nur 17 Assists. Das ist eine Kombination, die selten gut ausgeht, und dazu hatten wir auch zu wenige Rebounds. Dadurch haben wir zu selten auf den Korb geworfen, und unsere Wurfquote war nicht ausreichend, um so ein Spiel zu gewinnen. Mit Zuschauern hätten wir alleine schon von der Atmosphäre ein ganz anderes Spiel erlebt. Wir waren gerade im ersten Viertel gut genug, um unsere Fans mit auf die Reise zu nehmen, und dann wäre der Einbruch im zweiten Viertel wahrscheinlich so nicht passiert.“
Jesús Ramirez, Headcoach Basketball Löwen Braunschweig:
„Wir haben heute über 34 oder 35 Minuten einen guten Job gemacht. Die Mannschaft hat sich in einigen Aspekten verbessert, an denen wir jeden Tag hart arbeiten, vor allem bei den Rebounds und in der Verteidigung. Ich könnte viele Spieler erwähnen: Martin Peterka holt sechs Rebounds, Ondrej Sehnal hat acht Assists und hat unser Angriffsspiel kontrolliert, außer in den letzten drei Minuten. Wir sind damit zufrieden, dass Spiel gewonnen zu haben. Mit Fans in der Halle wäre das heute aber eine ganz andere Situation gewesen und wir hätten das Spiel hundertprozentig verloren. Ich bin zufrieden, weil wir besser gespielt haben als in den letzten beiden Spielen. Was wir dann aber in den letzten Minuten gemacht haben, darf einfach nicht passieren. Daran müssen wir weiter arbeiten.“