FĂŒr alle RyĂŽyĂ»-Fans gab es einen Artikel in der Zeitung âSankei Sportsâ â sein Ăbungsleiter aus der Mittelschulzeit, Nagai YĂŽichi, berichtet
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â AuĂerordentliche Sportbegabung, auch beim FuĂball
Die HochflĂ€che mit dem Namen Hachimantai, die sich ĂŒber die PrĂ€fekturen Iwate und Akita erstreckt â dort wuchs RyĂŽyĂ» auf. Hier ist der Ausgangspunkt des Top-Sportlers, der mit der Zahl von 21 die meisten Weltcupsiege im japanischen MĂ€nner-Skisport errungen hat. Nagai, der als Berater des Skiclubs der StĂ€dtischen Matsuo-Mittelschule tĂ€tig ist, blickt auf die damalige Zeit zurĂŒck.
âEr war anders als die anderen. Er war jemand, der das, was ihm gesagt wurde, sofort umsetzen konnte.â
Als er in diese Schule kam, war er mit nicht einmal 1,40 m eher klein, hatte aber eine herausragende sportliche Begabung. Die Ski-AG hatte die Besonderheit, dass dessen eigentliche AkitivitĂ€t erst mit dem Winterbeginn einsetzte, und so gehörte er in der verbleibenden Zeit der FuĂball-AG an. Das Balljonglieren beherrschte er locker, er war als StĂŒrmer aktiv und wollte, wie er sagte, seiner Mannschaft zum Sieg bei den Gesamtjapanischen Mittelschulmeisterschaften verhelfen. Nagai, der selbst einmal die Jedermann-Meisterschaft in der Nordischen Kombination gewonen hatte, war neben dem FuĂball bei der Anleitung des Skitrainings tĂ€tig.
â Die Wichtigkeit von RoutineĂŒbungen
Damals trainierte er zusĂ€tzlich zum Springen auch Langlauf. FĂŒr diesen waren aus seinem Jahrgang nur etwa zehn SchĂŒler eingetragen, beim Springen war Kobayashi RyĂŽ der einzige. Wochentags hatte er in der Schule morgens und nach Schulschluss Training, und die Wochenenden verbrachte er auf der einzigen Schanzenanlage der PrĂ€fektur, auf dem Tayama-SkigelĂ€nde. In seinem ersten Mittelschuljahr verschlief er das um 7.20 Uhr beginnende Morgentraining öfter, als dass er kam, aber er war ja auch erst 13. Mit Blick auf die Zukunft leitete ihn Nagai geduldig an. Was er dem mitten in der Entwicklung befindlichen Kobayashi immer wieder vermittelte, war die Wichtigkeit von Routinetraining. Besonders wichtig war das Ăben auĂerhalb der Saison im Sommer. âOhne Training wirst du nicht stark.â, âFĂŒr wen machst du das? â NatĂŒrlich fĂŒr dich.â
â âIch glaube daran, dass er Gold holtâ
Zum Training auf Restschnee im FrĂŒhjahr und dem HĂŒrdentraining zur Entwicklung der Sprungkraft im Sommer kam intensives Laufen, zum Beispiel IntervallĂ€ufe: auf dem Schulsportplatz 50 mal ĂŒber 200 Meter in jeweils 36 Sekunden, dazwischen immer 1 Minute Pause. Nagai machte mit und kam dabei mĂ€chtig ins Schwitzen. Im dritten Jahr auf der Schule gab es VerĂ€nderungen. Er wurde merklich gröĂer und reifte zu einem der besten Sportler in Japan. Sein Ziel war die Gesamtjapanische Mittelschulmeisterschaft in seinem 3. Schuljahr. Dort erlangte er den Sieg im Springen und in der Nordischen Kombination.
Der Trainingsstil, den er als MittelschĂŒler in der Off Season-Zeit gepflegt hatte, ist auch heute noch die Wurzel fĂŒr seine ĂŒberragenden Sprungweiten. FĂŒr seine zweiten Olympischen Spiele, die er jetzt als Topspringer angeht, hat Nagai groĂe Erwartungen. âEr kann wirklich was. Ich glaube daran, dass er Gold gewinnt.â Nach Kasaya Yukio (Gold 1972 in Sapporo auf der Normalschanze) und Funaki Kazuyoshi (1998 in Nagano, GroĂschanze) könnte er das dritte Einzelgold in der Geschichte holen. Dieser Traum begann in Hachimantai.
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Höchstes Lob von einem Bekannten aus Kindertagen âNiemand konnte sich wie er hineinknienâ
Kimura Naru, ein 24jĂ€hriger Angestellter, der in der Nachbarschaft von RyĂŽyĂ» aufwuchs, mit ihm gemeinsam die Grund- und die Mittelschule besuchte und dessen Anstrengungen aus der NĂ€he verfolgte, sagt: âNiemand kann sich wie er hineinknien.â Kimura warb ihn in der Mittelschule fĂŒr das FuĂballteam und lobt ihn: âEr war geschickt mit den FĂŒĂen und sehr beharrlich. Er hatte ein ĂŒberragendes sportliches Talent.â
Von dem Wohnort der beiden bis zur Schule waren es etwa zehn Kilometer. Ăblicherweise nimmt man dafĂŒr mit den Klassenkameraden zusammen den Schulbus, aber bei RyĂŽyĂ» war das anders. Den Schulweg, der auch Anstiege enthielt, legte er mit dem Fahrrad zurĂŒck, als âeine Art von Trainingâ. Kimura begleitete ihn ein Mal, aber blickt mit einem bitteren LĂ€cheln darauf zurĂŒck: âDas ging nicht.â
Und: âEr hat sich niemals beklagt, war immer fröhlich und beliebt.â
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Wer den Link anklickt, findet auch die Abbildung einer von ihm in eher ungelenker Handschrift (

) geschriebenen Seite aus dem Abschlussalbum der Mittelschule zum Thema: âWobei ich mich angestrengt habeâ. Das erste, das er nennt, ist, Texte zu schreiben, das ihm noch nie gelegen hat. Das zweite ist sein Training, bei dem er wĂ€hrend seiner Mittelschulzeit immer disziplinierter und zielstrebiger wurde. AuĂerdem gibt es ein Foto von ihm, ebenfalls aus dem Album, also mit 15 Jahren.
https://www.sanspo.com/article/20211215-B4JSUQYHAFOYBBTWL74PNZ5KNI/