Borussia Dortmund 2023/24 - Fortschritt oder Rückschritt?


Mahoney_jr

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Krank sind eher 30 Mio. für einen signifikant weniger talentierten und fast 2 Jahre älteren Spieler wie Maxi Beier rauszuhauen.

Aber um fair zu bleiben, kein anderer Verein wäre so blöd gewesen eine solche Summe für Maxi Beier zu zahlen, darum taugt der auch nicht als Referenz, um eine 3-stellige Summe für JG zu rechtfertigen.

Also weil wir Beier geholt haben, dürfen wir Gittens nicht verkaufen oder was ist die Logik?
 

Carsten

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Sollten wir 100 Mios für Gittens bekommen, sollte man das sowieso machen:
Normalerweise hätte ich diese Aussage auch voll unterschrieben.
Gittens ist unser bester Offensivspieler und hat uns schon den einen oder andere Punkt gerettet, aber über jeden Zweifel erhaben ist er bekanntlich auch nicht. Insofern klingen 100 Mio natürlich wie ein No-Brainer.

Aber...wir wissen doch inzwischen alle, was man mit den Einnahmen dann machen würde.
Das haben wir doch schon bei den Sacho-Millionen, den Haaland-Millionen, den Bellingham-Millionen, etc gesehen.
Von den 100 Mio dürften dan 60 Mio re-investiert werden und davon kauft man dann Jonathan Burkardt und Tim Kleindienst. Vielleicht noch Dominik Kohr dazu.
Das war's dann.

Und wenn dann paar Monate später Jounalisten fragen, ob evtl. der Kader qualitativ nicht zu schwach besetzt sei, dann wird darauf verweisen, dass man für 60 Mio zwei Topspieler verpflichtet hätte und man die Frage überhaupt nicht nachvollziehen könne.
 
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Carsten

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Sollten die nicht lieber Beier oder Sabitzer oder Ryerson wollen?
Ich wette, Kehls Arbeitstage sind in den Wechselperioden immer damit gefüllt, die ständigen Angebote an diese drei Spieler abzulehnen.
Solche Kämpfernaturen will natürlich jeder gern in seinem Team haben.
 

Hans Meyer

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Da kann man momentan hinschauen, wo man will, überall nur "Mentalität", "keine Typen", "kämpfen nicht" wenn es um den BVB geht. Am Sonntag im Dopa kam von einer einzigen Person auch mal das Thema Qualität auf. Wobei man sagen muss, wenn Thomas Helmer als Moderator einspringt, ist das ganze nur noch ein einziger Kalauer, der haut dann mit in die Kerbe Mentalität.

Kovac ist natürlich mit "Brandt ist in der Kategorie Musiala und Wirtz" und "die Spieler brauchten ihre Nahrung, deswegen hat sich keiner der Presse gestellt" keine Hilfe.

Ich hab auf Instagram den Anfang von einer Aussagen von Steffen Freund gesehen, aber so nach 10, 15 Sekunden das Video weggemacht.
Der beginnt seine Argumentation damit, dass ja jeder weiß, dass es an Kovac nicht liegt, weil wir alle gesehen haben wie gut die 2. Halbzeit gegen Sporting war.
Natürlich ist Kovac erst seit kurzem da und die aktuelle Situation ist kompliziert, aber einen guten Eindruck macht er eben auch nicht. Interessant wäre auch mal zu sehen wie hoch die Quote ist, dass er spätestens im Laufe der nächsten Saison wieder gehen muss
 
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gentleman

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Ich hab auf Instagram den Anfang von einer Aussagen von Steffen Freund gesehen, aber so nach 10, 15 Sekunden das Video weggemacht.
Der beginnt seine Argumentation damit, dass ja jeder weiß, dass es an Kovac nicht liegt, weil wir alle gesehen haben wie gut die 2. Halbzeit gegen Sporting war.
Natürlich ist Kovac erst seit kurzem da und die aktuelle Situation ist kompliziert, aber einen guten Eindruck macht er eben auch nicht. Interessant wäre auch mal zu sehen wie hoch die Quote ist, dass er spätestens im Laufe der nächsten Saison wieder gehen muss
war im Doppelpass gestern, hab's im Podcast etwas nachgehört und ja, sein erstes statement setzt da an und selbst die anderen Anwesenden fanden das teils drüber, er ist dann auch ein wenig zurückgerudert. Aber die Grundaussage blieb für ihn: Egal welcher Trainer (und schon gar nicht buddy Kovac) das Problem sei eben der Kader und fehlende Führungsspieler sowie ggf. auch Probleme in der sportlichen Leitung, aber der Trainer sei nicht die Hauptursache.
 

Mahoney_jr

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war im Doppelpass gestern, hab's im Podcast etwas nachgehört und ja, sein erstes statement setzt da an und selbst die anderen Anwesenden fanden das teils drüber, er ist dann auch ein wenig zurückgerudert. Aber die Grundaussage blieb für ihn: Egal welcher Trainer (und schon gar nicht buddy Kovac) das Problem sei eben der Kader und fehlende Führungsspieler sowie ggf. auch Probleme in der sportlichen Leitung, aber der Trainer sei nicht die Hauptursache.

Das ist natürlich so. Eine prominente Einflussnahme des Trainers sind aber die vorgenommenen Wechsel und ich weiß nicht, was da der Plan war. Wir haben drei Minuten Fünferkette gespielt mit Doppelspitze Beier-Guirassy. Dann hat er wieder gewechselt und wir hatten wieder das alte System. Das ist schon krasse Planlosigkeit.

Hier kann man sehen, dass wir nach seinen Wechseln keinerlei Torgefahr mehr ausgestrahlt haben und demzufolge muss er auch kritisiert werden.

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MeWe

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Zur Zeit geistern die Rangnick Einlassungen zum BVB rum. Quintessenz: keine erkennbare Spielidee und dementsprechend ein völlig planlos zusammengestellter Kader.
Tobias Escher hat Kovac als Trainer interpretiert und kam zu dem Schluss, als Taktiker ordentlich als Stratege eher nicht zu gebrauchen und letzteres ist doch, was dem BVB vor allem fehlt? Gut aber im Prinzip kann man das hier auch auf über 400 Seiten lesen.
Aber wie kann das sein, dass anscheinend alle das sehen/verstehen, die Vereinsführung jedoch nicht?!
Mein Eindruck: In der Chefetage meint man immer noch, dass Polyvalenz eine Spielidee ist, um sich quasi per Taktik auf die einzelnen Spiele einzustellen, die passende Antwort jeweils parat zu haben. Tatsächlich ist es aber (eher) eine seltene Qualität einzelner Spieler und darüberhinaus eher hinderlich für schnelles Spiel, das aus der "muscle memory" kommt, wofür eben wieder eine Spielidee notwendig wäre.
 

KOH76

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Zur Zeit geistern die Rangnick Einlassungen zum BVB rum. Quintessenz: keine erkennbare Spielidee und dementsprechend ein völlig planlos zusammengestellter Kader.
Tobias Escher hat Kovac als Trainer interpretiert und kam zu dem Schluss, als Taktiker ordentlich als Stratege eher nicht zu gebrauchen und letzteres ist doch, was dem BVB vor allem fehlt? Gut aber im Prinzip kann man das hier auch auf über 400 Seiten lesen.
Aber wie kann das sein, dass anscheinend alle das sehen/verstehen, die Vereinsführung jedoch nicht?!
Mein Eindruck: In der Chefetage meint man immer noch, dass Polyvalenz eine Spielidee ist, um sich quasi per Taktik auf die einzelnen Spiele einzustellen, die passende Antwort jeweils parat zu haben. Tatsächlich ist es aber (eher) eine seltene Qualität einzelner Spieler und darüberhinaus eher hinderlich für schnelles Spiel, das aus der "muscle memory" kommt, wofür eben wieder eine Spielidee notwendig wäre.

Ich glaube wir haben einfach nicht die richtige Mentalität. Außerdem ist Aki Watzke Geschäftsführer des BVB und wir nicht, deshalb hat er auf jeden Fall Recht.
 

Deffid

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Der BVB hat stattdessen einen teuren, fast 30-jährigen geholt, der einen großen Teil seiner Karriere zweite Liga gespielt hat und eine einzige wirklich gute Saison vorzuweisen hatte (in diese Falle tappt der BVB schneller als eine ****** Mücke auf so einen Stick fliegt). Wir haben keine einzige Person im Management, die irgendeine Ahnung davon hat, wie man einen Kader sinnvoll zusammenstellt.

Schwatzke - hat überhaupt keinen Plan vom Sport an sich, aber immer die letzte Entscheidungsgewalt
Sammer - für jeden offensichtlich in den 90ern hängen geblieben (Schwatzkes Berater...)
Kehl - Neuling in der Position, kann sich gegen andere nicht durchsetzen bei guten Ideen, seine schlechten Ideen werden umgesetzt
Mislintat - mittlerweile ohnehin gefeuert, in der zweiten Amtszeit eher dadurch aufgefallen, dass er alte Bekannte gepusht und private Geschäftsbeziehungen über die Interessen des Vereins gestellt hat (siehe ebenfalls Anton Transfer)
Ricken = eine von Schwatzke installierte Marionette, kann gerne noch das Gegenteil beweisen, aber bin eher pessimistisch

So gut wie alle Fehlentscheidungen mit Ansage gehen auf unser komplett rückständig denkendes Management zurück. @KOH76 meint das sarkastisch, weil dieses Argument oftmals aus dem BVB Umfeld kommt. Diese "Argumente" kommen gerne auch in der Wirtschaft mal, wo genauso gerne Leute per Mauschelei/Vetternwirtschaft hochgespült werden, bis die Unternehmen entsprechend pleite sind...
 
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KOH76

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Der BVB hat stattdessen einen teuren, fast 30-jährigen geholt, der einen großen Teil seiner Karriere zweite Liga gespielt hat und eine einzige wirklich gute Saison vorzuweisen hatte (in diese Falle tappt der BVB schneller als eine ****** Mücke auf so einen Stick fliegt). Wir haben keine einzige Person im Management, die irgendeine Ahnung davon hat, wie man einen Kader sinnvoll zusammenstellt.

Schwatzke - hat überhaupt keinen Plan vom Sport an sich, aber immer die letzte Entscheidungsgewalt
Sammer - für jeden offensichtlich in den 90ern hängen geblieben (Schwatzkes Berater...)
Kehl - Neuling in der Position, kann sich gegen andere nicht durchsetzen bei guten Ideen, seine schlechten Ideen werden umgesetzt
Mislintat - mittlerweile ohnehin gefeuert, in der zweiten Amtszeit eher dadurch aufgefallen, dass er alte Bekannte gepusht und private Geschäftsbeziehungen über die Interessen des Vereins gestellt hat (siehe ebenfalls Anton Transfer)
Ricken = eine von Schwatzke installierte Marionette, kann gerne noch das Gegenteil beweisen, aber bin eher pessimistisch

So gut wie alle Fehlentscheidungen mit Ansage gehen auf unser komplett rückständig denkendes Management zurück. @KOH76 meint das sarkastisch, weil dieses Argument oftmals aus dem BVB Umfeld kommt. Diese "Argumente" kommen gerne auch in der Wirtschaft mal, wo genauso gerne Leute per Mauschelei/Vetternwirtschaft hochgespült werden, bis die Unternehmen entsprechend Pleite sind...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Geschäftsführer-Argument für Watzke hier vor ein paar Jahren mal ernsthaft von jemandem gebracht wurde :D
 

MeWe

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Ein Weg das zu sehen also: Watzke hat damals aus dem Bauch heraus die Entscheidung für Klopp getroffen. Das erwies sich als richtig und seitdem hält sich Watzke für den Paten der richtigen Entscheidungen. Eigentlich jedoch hat er keine Ahnung, was er da tut. Das ist echt düster...
 

Solomo

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Naja, der Unterschied ist, Leverkusen hat eine bestens funktionierende Mannschaft mit einer klaren Spielidee. Da funktioniert ein Anton auch, wie in Stuttgart gesehen. Groß ist auch kein schlechter Spieler und Guirassy kann auch was (hatte aber in Stuttgart aber eben auch eine bestens funktionierende Truppe). Das Problem beim BVB sind ja nicht unbedingt die einzelnen Spieler, wenn man sie isoliert betrachtet, sondern genau das, was Rangnick auch angesprochen hat. Das ergibt insgesamt kein stimmiges Bild.
 

Deontay

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Naja, der Unterschied ist, Leverkusen hat eine bestens funktionierende Mannschaft mit einer klaren Spielidee. Da funktioniert ein Anton auch, wie in Stuttgart gesehen. Groß ist auch kein schlechter Spieler und Guirassy kann auch was (hatte aber in Stuttgart aber eben auch eine bestens funktionierende Truppe). Das Problem beim BVB sind ja nicht unbedingt die einzelnen Spieler, wenn man sie isoliert betrachtet, sondern genau das, was Rangnick auch angesprochen hat. Das ergibt insgesamt kein stimmiges Bild.

Wobei Guirrasy bislang auch sehr gut funktioniert. Er lieferte in 29 Spielen 25 Scorer, führt die CL-Torjägerstatistik mit 10 Treffern an. Bei ihm sind es eben die vielen Schwalben, die so eine negativen Gesamteindruck hinterlassen... der Rest ist aber schon positiv.

Von Groß bin ich hingegen sehr enttäuscht. Spitzengeschwindigkeit von unter 30 km/h. Spielerisch reißt er auch keine Bäume aus, zudem diese durchweg schlimmen Standards. Sicherlich ist es auch eine Frage des Kollektivs. Spielt die ganze Mannschaft schwach, dann hat man es als Spieler nicht leicht - aber nach den letzten Monaten würde ich Groß nicht als zwingenden Stammspieler sehen.
 

Gravitz

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Dass guirassy gut funktioniert würde ich jetzt auch nicht zwingend unterschreiben. In der CL trifft er, aber in der Liga sind 9 Tore in 20 spielen zu wenig. Bedeutet nicht, dass er kein guter stürmer ist, aber er harmoniert da nicht gut mit dem kollektiv um ihn herum.
 

Mahoney_jr

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Dass guirassy gut funktioniert würde ich jetzt auch nicht zwingend unterschreiben. In der CL trifft er, aber in der Liga sind 9 Tore in 20 spielen zu wenig. Bedeutet nicht, dass er kein guter stürmer ist, aber er harmoniert da nicht gut mit dem kollektiv um ihn herum.

Fragt sich nur, ob er Teil des Problems oder Teil der Lösung ist. Ich tendiere zu Letzterem.
 

lastsamurai

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Ich hätte wirklich gern Rangnick für 1,5 Jahre beim BVB gesehen. Ich glaube, der hätte es zumindest hinbekommen, die Spieler (Sabitzer, Groß, Beier, Brandt) auf ihren bevorzugten oder wenigstens passenden Positionen einzusetzen und der Mannschaft ein taktisches Grundkonzept zu verordnen, bei dem man eben nicht auf Einzelaktionen angewiesen ist.

Um hier übrigens auch mal den "Hot Take" zu haben, sage ich voraus, dass Gittens in England nicht annähernd das erfüllen wird, was man sich angesichts einer Ablösesumme von 100 Mio. verspricht. Vor allem nicht, wenn er bei einem Ballbesitzteam wie ManCity landet.

Das mag eine unpopuläre Meinung sein, aber ich sehe bei ihm einfach nicht das Potenzial, ein Weltklasse-Spieler zu werden. Das Dribbling ist stark, er hat ein hohes Tempo mit und ohne Ball und sein Abschluss gehört beim BVB zu den besten. Aber aus meiner Sicht ist seine Spielintelligenz unterirdisch und das Auge für den freien Mann einfach nicht vorhanden. Das kannst du dir als Mittelstürmer erlauben, aber auf den Außen stellen sie dich in England dann einfach irgendwann kalt.
Die Ablöse für ihn wird sich in ein paar Jahren wie ein Riesen-Coup anfühlen, ebenso wie bei Pulisic, Dembele und Sancho.
 

Frusciante15

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Ich glaube ja, dass Gittens fehlende Spielintelligenz viel zu hochgehangen wird. Der ist 20 Jahre und spielt in einem absolut kaputten System, wo er ständig hero ball spielen muss und auch vom Trainer her aus soll, weil sonst gar nichts in der Offensive passiert. Dass er mehr abspielen und kombinieren soll, ist für mich mittlerweile ein reines Fantasieprodukt, wenn die Adressaten Brandt (verstolpert jeden Ball), Groß (nimmt jedes Tempo aus der Aktion) und Sabitzer heissen.

MIch würde es jedenfalls nicht wundern, wenn sich ein Gittens bei einem Top-Team wesentlich leichter tun würde, weil er nicht mehr den Großteil der Last tragen müsste. Denn der Punkt wird gerne bei den Bewertungen ignoriert, dass hier ein Spieler mit 19-20 Jahren schon der offensive Gamechanger sein muss, weil die Etablierten Spieler nichts auf die Reihe bekommen und selber übelste Defizite in Sachen Spielintelligenz aufweisen.
 
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