sehs mit
@Tony Jaa , dass
a) Magnus Carlsen der beste Schachspieler der Moderne ist. (Begründen würde ich das vor allem
mit seinem höheren ELO-best als auch mit seiner Dominanz, sowohl im klassischen Schach (da hinkt er noch Garry hinterher) als auch im
Blitzschach (da würde ich ihn vor Garry einordnen, auch wenn ich Garry hier vielleicht Unrecht tue).
b) Fischer Angst hatte, seinen Titel zu verlieren und dies mit! ein Grund war, warum er sich aus dem Schach zurückzog.
Bei der Einschätzung Bobby Fischers als Spieler wäre ich dann wieder eher bei
@speedclem. Denke schon, dass Bobby unglaublich talentiert war und er hat von den "grossen" Drei nach allem, was ich weiss, den höchsten historischen!
ELO-Peak bei klassischen Partien. Zudem sind die Anmerkungen speedclems zur sporthistorischen Einordnung Fischers schon spot on

.
Bei Garry ist einfach die Dominanz über die extrem lange Periode ein wichtiger Faktor, aber da tickt die Zeit evtl. wie gesagt auch noch für Magnus.
Super-Blitzspieler waren die alle drei. (Bobby war beim
Blitzturnier von Herceg Novi 1970 überragend. Da spielte auch Mischa Tal, der 1988 immerhin noch 1. Blitz WM wurde, mit. (Kasparov nahm 1988 auch teil, tauchte aber schon in den Viertelfinals gegen Kiril
Georgiev).
Magnus Carlsen, Garry Kasparov, Bobby Fischer werden wohl von vielen als die besten 3 Schachspieler aller Zeit genannt. Für die Reihenfolge würde ich mich nicht streiten wollen. Man findet für alle Argumente.
Wenns rein um schachliches Talent geht, würde ich sicher auch Morphy oder Jose Raul Capablanca nennen. Besonders Capablanca soll vergleichsweise nicht viel trainiert haben, ein Bonvivant der Extraklasse gewesen sein und man sagt ihm nach, dass er ein vergleichsweise lausiger Eröffnungsexperte gewesen sei. Im Endspiel soll er aber grossartiges geleistet haben und ein passabler Teil der Endspiele halte auch den modernsten Engine-Analysen stand. Zudem hab ich irgendwo gelesen, dass er über acht Jahre lang keine einzige Turnierpartie verloren habe.
Kasparov hat sich mit Karpov ordentlich abgemüht. Waren halt beide Extraklasse. Wenn man sich die Anzahl der Partien, welche die 2 bestritten haben und die schon fast lächerliche Differenz zu Gunsten Kasparovs sieht, kann man zum Beispiel (hat niemand hier behauptet) nicht sagen, dass Kasparov deutlich besser gewesen wäre.
Man kann mit den heutigen Engines die Spieler der jeweiligen Epochen auch objektiv schon gut miteinander vergleichen (Fehlermarge, optimale Züge usw.) aber gerecht wird man insbesondere den älteren Semestern damit nicht. Die hatten völlig andere Voraussetzungen und in Anbetracht dessen, haben auch die alten Kämpen eigentlich erstaunliches geleistet.
Die liebsten Schachspieler sind mir Chucky und Mischa Tal.