Was regt euch auf?


bigdog8

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(still) shiny blue ball
Was für ein pseudoüberlegenes Gequatsche hier. Wenn einer in der Mitte fährt überhole ich ihn und denke nicht weiter drüber nach.
Oooh und ich habe sogar jemanden in meiner nahen Verwandtschaft, der auf Autobahnen ständig in der Mitte fährt. Und warum auch nicht? Als ich dann mal mit dieser Person in den Urlaub fuhr und uns ständig irgendwelche traurigen Spießer, die in ihrem Leben nichts anderes zu tun haben, als sich über unwichtige Lapalien aufzuregen, böse Blicke zuwarfen, habe ich sie ausgelacht. Hoffentlich war auch einer von euch dabei.
Wen juckt es schon, wo wer auf der Autobahn fährt. Und jetzt weiter ihr verbitterter Haufen.
Der Pseudomoralapostel haut heute mal mit einer extra großen Keule klebrigen Dünnschisses um sich :wall:
Wenn ich als freier Bürger mit 240 Km/h über deutsche Autobahnen fahre, dann stören mich nunmal die Clios und Twingos, die Idioten wie dich in Elefantenrennenmanier links überholen müssen. Demzufolge natürlich auch der Verursacher solcher Ereignisse. Falls Du schon wieder pennst. Das wärst in diesem Fall Du!
 

samus1

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Ich will kein Plädoyer für in der Mitte fahren schreiben, aber mich stören irgendwelche Spinner die meinen man müsste im öffentlichen Straßenverkehr 240 fahren viel mehr. Wenn man sein Ego durch rasen aufpolieren muss kann man das auf der Rennstrecke tun. Denn es dürfte wohl ausser Frage stehen, das der 240kmh linke Spur Fahrer die größere Gefahr ist, als der 120kmh Clio in der Mitte.
 

Giftpilz

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Ich will kein Plädoyer für in der Mitte fahren schreiben, aber mich stören irgendwelche Spinner die meinen man müsste im öffentlichen Straßenverkehr 240 fahren viel mehr. Wenn man sein Ego durch rasen aufpolieren muss kann man das auf der Rennstrecke tun. Denn es dürfte wohl ausser Frage stehen, das der 240kmh linke Spur Fahrer die größere Gefahr ist, als der 120kmh Clio in der Mitte.
An die Verkehrssituation muss man seine Geschwindigkeit natürlich sowieso anpassen, also auf einer vollen Autobahn, auf der rechts LKWs mit 80 fahren und in der Mitte ein Pulk mit 100-120 überholt, sind 240 km/h selbstmörderisch, weil ständig irgendeiner mit angemessenen 130-140 auf die linke Spur zum Überholen gehen könnte.

Aber bei einer völlig leeren Autobahn hat man eben so weit rechts zu fahren wie möglich, und dann ist auch problemlos Platz für alle. Über den Sinn, mit 240 zu fahren, kann man sicherlich lange diskutieren, aber der Punkt ist dieser: 240 km/h zu fahren ist erlaubt, solange es an der Stelle kein Tempolimit gibt, aber ohne Not nicht rechts zu fahren, ist es nicht. Da ist es müßig, über mögliche Gefahrenverursacher zu reden, wenn die einen trotz hoher Geschwindigkeit innerhalb des Regelwerks bleiben, die anderen sich aber selbst ihre Regeln machen. Ich sehe da durchaus noch weitere Möglichkeiten, wer hier als Spinner bezeichnet werden kann. Das Argument kann man nämlich ausweiten: Wenn man mit 120 in der Mitte fahren und das Rechtsfahrgebot missachten dürfte, warum dann nicht auch mit 80? Oder mit der vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit von 60?
 
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JamiLLX

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Bei euch gibts dreispurige Autobahnen? :ricardo:

Ansonsten, um mal plakativ einen rauszuhauen, von all diesen Vollidioten, die ständig in der Mitte fahren und das Rechtsfahrgebot misachten, ist ein furchtbar hoher Anteil entweder Frauen mittleren Alters, oder, und das ist eigentlich noch viel verbreiteter Anteil, Fahrer aus den sogenannten neuen Bundesländern.
und ich wollte noch schreiben "Mittelspurfahrer" ist doch nur eine andere bezeichnung für "frau"
 

theGegen

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Randbelgien
Ich bin ja ehrlich und seit langem ein Befürworter eines Tempolimits. Muss ja nicht 120 oder 140 sein, bei der heutigen Technik und der Leistungsfähigkeit von durchschnittlichen Fabrikaten auf einer deutschen Autobahn.
Doch spätestens bei 160 km/h sollte dann auch mMn vernünftigerweise Schluss sein.
Das Problem sind doch die gewaltigen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen bspw. einem Convoi von Containertrucks, Kiesschleppern und Tankern an Steigungen mit allerhöchstens 80 km/h auf rechts, einem Twingo oder Daihatsu Cuore mit sturen und penetranten 120 km/h in der Mitte und den sich gegenseitig oder im Pulk jagenden Audi A4 und 5er BMW mit 220 km/h und Xenon-Lichthupe auf der linken Spur.

Das Fahren ist bei entsprechendem Betrieb für jeden Teilnehmer aus jeder Rubrik extrem unentspannt, ärgerlich und stressig, entweder aufgrund der "verschenkten" Leistung oder der Panik, dass von hinten ein eventuell extrem schnelleres Fahrzeug unterwegs sein kann. Dabei bringt dieser große Leistungsunterschied kaum etwas, außer vielleicht der Sicherheit jederzeit noch 'ne Schüppe Tempo drauflegen zu können, um einen Überholvorgang möglichst kurz zu halten. Zeitlich gesehen (und wirtschaftlich sowieso) gibt eine unbegrenzte Raserei kaum Vorteile, zumal auf vielbefahrenen Strecken und Baustellen und Staus ohnehin schon staatliche oder natürliche Grenzen gesetzt sind.

Ich bin beruflich recht regelmäßig mit einem Ford Transit-Bus unterwegs und diese Minivans sind nun einmal recht flott. Fahre damit z.B. oft von Köln nach Wuppertal über A 3 und A 1 und natürlich ist das doof, wenn ich mit der schwammigen Kiste auf die 3. Spur ausweichen muss, weil ein Kia oder ein Corsa auf der Mittelspur Mittagsschläfchen hält.
Ich fahre immer extrem vorausschauend und schaue daher fast genauso lange in die Rück- und Außenspiegel, wie geradeaus.
Dennoch kommt es immer wieder zu fiesen Situationen, wo einfach alles stimmen muss, d.h. auch schön alle beteiligten Kandidaten das Richtige tun.
Mein "Rekord" liegt bei ca. 35 Minuten bei freier Bahn, gutem Wetter und wenig Verkehr, gnadenlosem "Geheize" mit 140 oder 160, als es möglich war, trotzdem ca. die Häflte der Strecke durch Köln-Ring und Dauer-Baustelle vor und hinter Remscheid tempobegrenzt ist. Das andere Extrem sind anderthalb Stunden (Stau). Ansonsten beträgt der Schnitt ugf. 45 Minuten, egal wie ich rumschleichen muss oder ich den Kasten höchst gestresst prügele.

Hingegen ist das Autofahren während dienstlicher Hollandfahrten recht relaxt und sozusagen cruisen zu nennen, weil da ein Tempolimit von 130 km/h herrscht und man recht stressfrei die Spuren wechseln kann, ohne dass evtl. die Drohung eines Porsches von hinten reingerauscht kommt.

Dort wiederum kann und darf und sollte man sich auch erlauben, auf der "sicheren" Mittelspur (von mindestens dreien) zu bleiben, um ja nicht eine ortsfremde, kurzfristig angekündigte, sowie meist jähe Abzweigung oder Autobahntrennung zu verpassen.
Ich musste dort auch schon einige Male kurzfristigst von der fünften linken Spur auf die rechte erste wechseln, weil sich da plötzlich die richtige Autobahn auftat. Aber es war möglich - aufgrund der marginalen Geschwindigkeitsunterschiede - was hierzulande schon mal gar nicht gegeben gewesen wäre.

Natürlich genieße ich es auch, privat und mit schnellerem Gefährt, hinter Krefeld und auf der A 57 dank freier übersichtlicher Bahn so richtig Kilometer zu machen.

Aber ich erinnere mich auch oft an den Moment, als ich Beifahrer bei einem früheren Bekannten (kein "Kumpel") in dessen Escort XR Turbo und 220 Sachen auf der linken (und lediglich zweiten) Überholspur der Eifelbahn war. Gähnend leer, bis auf einen schleichenden Renault 12 auf der rechten Seite. Der aber (Sekundenschlaf?) plötzlich nach links driftete und wo meinem früheren Bekannten nichts anderes blieb, als zu hupen, denn bremstechnisch waren wir praktisch schon hintendrauf. Das kann ich nur deswegen jetzt noch schreiben, weil der Renault-Opa noch gerade eben rechtzeitig aufgewacht ist und wieder nach rechts.
 
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mystic

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Oooh und ich habe sogar jemanden in meiner nahen Verwandtschaft, der auf Autobahnen ständig in der Mitte fährt. Und warum auch nicht? Als ich dann mal mit dieser Person in den Urlaub fuhr und uns ständig irgendwelche traurigen Spießer, die in ihrem Leben nichts anderes zu tun haben, als sich über unwichtige Lapalien aufzuregen, böse Blicke zuwarfen, habe ich sie ausgelacht. Hoffentlich war auch einer von euch dabei.
In Deutschland gilt Rechtsfahrgebot nach §2 STVO. Verstöße dagegen werden mit €80 Bußgeld und 1 Punkt bestraft. Der Hintergrund hier ist die Verkehrsicherheit, das hat mit "Spießer" gar nichts zu tun. Wegen Idioten wie Dir und Deinem "Kumpel" kommt es immer wieder zu Unfällen. Ca. 7% der Verkehrsunfälle mit Personenschäden werden durch Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot verursacht. Die Lappalie, von der Du sprichst, sind nur ca. 27000 Personenschäden (von leicht verletzt bis tot) jährlich im Straßenverkehr.

Vielleicht denkst Du mal darüber nach.
 
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Duncan

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Kann man nur zustimmen, aber "Lapalie" hätte ich in Anführung gesetzt, um es als Lapsus zu kennzeichnen, den schon der kritisierte Vorredner gemacht hat. Der ist allerdings in gewisser Weise entschuldigt, wahrscheinlich hat er das Ganze via Handy gepostet, bei Tempo 240 auf der linken Spur.

Btw: 240 auf der rechten Spur ist cool.
 

Arielle

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Was für ein pseudoüberlegenes Gequatsche hier. Wenn einer in der Mitte fährt überhole ich ihn und denke nicht weiter drüber nach...... .
Du denkst sehr wohl darüber nach, denn wenn die linke Spur nicht durch Leute wie Dich blockiert wäre, wäre die linke Spur frei und niemand würde sich aufregen.

Ich tippe eher auf verbitterter Kleinwagenfahrer mit den fehlenden PS.
 

Arielle

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PS ist auch KW ... wenn es für dann einfacher wird.

Wenn Du das Wort Penis, das nun wirklich nicht besonders lang ist, auch noch abkürzen musst und bei einer Verkürzung des Wortes dann Rückschlüsse auf denselben ziehst .... panik:
 

Giftpilz

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Er meinte sicher eher die Kompensation durch Autos mit viel PS, wenn man sonst nicht so gut bestückt ist oder wenn es sonst nicht mehr so gut klappt. "Früher hatte er einen forschen Pimmel, jetzt hat er einen Porschefimmel..." :D
 

Arielle

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logisch hat er das gemeint - aber es gibt auch Langsamfahrer in der Nobelklasse. ;)
 

Giftpilz

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logisch hat er das gemeint - aber es gibt auch Langsamfahrer in der Nobelklasse. ;)
Ja, in erster Linie die großen Seniorenschaukeln, klar. Aber wenn es um die Auseinandersetzung "Kleinwagen mit fehlenden PS steht Raser mit viel PS im Weg" geht, handelt es sich ja neben den einigen üblichen Kombis und Limousinen, in denen Familienväter die Alltagstauglichkeit mit einem PS-starken Motor kombinieren (ich jedenfalls erlebe es am häufigsten, dass Audi Avants, BMW Tourings und Mercedes Ts mit >200 an einem vorbeirasen), eher um folgende Autos: Hochgetunte Klein- und Mittelklassewagen (z.B. der von theGegen erwähnte Ford Escort XR Turbo) und typische Sportwagen, und da letztere oft für jüngere Fahrer zu teuer sind, hat man da meistens den 50+jährigen Fahrer, der in seiner Midlife Crisis nochmal auf jung macht und seine nachlassende körperliche Leistungskraft mit seinem Wagen auszugleichen versucht.
Schau mal auf die Mehrheit der Porschefahrer - da erkennst du größtenteils ein Muster. :D
 

L-X

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Hm, ich finde jemanden, der auf einer komplett freien Autobahn mit vielleicht 120 km/h konstant die Mittelspur entlang juckelt, maximal albern, aber nicht besorgniserregend.
Bei normalem Verkehrsaufkommen halte ich so etwas sogar für sinnvoll, denn kaum etwas ist nerviger als ein notorischer Rechtsfahrgebotbeachter, der ständig zwischen LKW-Lücken und der mittleren Spur hin und her zuckt und dem entspannt im Verkehrsfluss der Mittelspur Reisenden die Sicherheitsabstände zufährt.

Außerdem - wer auf einer dreispurigen Autobahn mit Mittelspurbenutzern nicht klarkommt, sollte sich mal fragen, ob seine Fahrkünste ihn denn überhaupt befähigen, eine zweispurige Autobahn zu benutzen. :licht:

Im Zweifel gilt: Links vorbei und fertig is'. Funktioniert zumindest für mich verblüffend gut.
 

Giftpilz

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Hm, ich finde jemanden, der auf einer komplett freien Autobahn mit vielleicht 120 km/h konstant die Mittelspur entlang juckelt, maximal albern, aber nicht besorgniserregend.
Bei normalem Verkehrsaufkommen halte ich so etwas sogar für sinnvoll, denn kaum etwas ist nerviger als ein notorischer Rechtsfahrgebotbeachter, der ständig zwischen LKW-Lücken und der mittleren Spur hin und her zuckt und dem entspannt im Verkehrsfluss der Mittelspur Reisenden die Sicherheitsabstände zufährt.

Außerdem - wer auf einer dreispurigen Autobahn mit Mittelspurbenutzern nicht klarkommt, sollte sich mal fragen, ob seine Fahrkünste ihn denn überhaupt befähigen, eine zweispurige Autobahn zu benutzen. :licht:

Im Zweifel gilt: Links vorbei und fertig is'. Funktioniert zumindest für mich verblüffend gut.
Ich sehe das anders, und ich nehme mal das Wochenende als Beispiel, wenn so gut wie keine LKWs unterwegs sind: Man kann in der Situation ohne das ständige "Zucken" rechts fahren, aber viele machen es trotzdem nicht, und das bemerke ich auf jeder meiner typischen Fahrten (um die 200 Kilometer Strecke) sicher gut 10-20x.
So schnell wie früher fahre ich selbst auch nicht mehr (lange Zeit hätte mich das mit 180+ auch nicht gestört, denn da klebte ich zwangsweise - vor allem wegen der notorischen Mitte-Fahrer - meistens auf der linken Spur, weil ich nach wenigen Sekunden eh wieder hätte zurückwechseln müssen, und so viele Wagen, die noch schneller fuhren, gab es selten - das gab schon der Verkehr kaum her).
Also ist die Situation jetzt so, dass ich (inzwischen meistens mit 110-130 unterwegs) fürs Überholen eines in der Mittelspur mit oft gerade mal 100 km/h dahinzuckelnden Wagens gleich zwei Spuren wechseln muss. Problematisch ist es selten, weil ich den rückwärtigen Verkehr per Spiegel ständig beobachte und genug Erfahrung habe, um die Geschwindigkeiten von anderen Wagen gut einzuschätzen, und im Zweifelsfall bremse ich lieber und bleibe hinter dem langsamen Wagen auf der Mittelspur, als dass ich ausschere und einen Wagen mit hohem Geschwindigkeitsüberschuss zu einer Vollbremsung zwinge.
Diese jetzt beschriebene Situation ist aber völlig unnötig. Der langsame Wagen könnte kilometerweit rechts fahren, ich selbst könnte ihn leicht ohne Geschwindigkeitsveränderung mit einem einfachen Spurwechsel überholen und wieder zurück nach rechts gehen, und jeder Raser hätte immer noch genug Platz, um ebenfalls ohne Geschwindigkeitsveränderung weiterfahren zu können.
Und man kann sich ja denken, dass hier das Risiko durch jede kleine Unkonzentriertheit direkt um einiges größer wird, als wenn sich alle ans Rechtsfahrgebot halten und so weniger Bremsungen und Lenkungen verursachen würden.
Die Regel gibt es nicht umsonst. Ja, man kann sich über die Maßen hineinsteigern, aber mich regen Menschen, die ohne Sicht auf die Dinge immer mit "geht doch auch so" und "Mann, wen stört das denn?" oder gar "ich verstehe das Problem gar nicht" kommen, grundsätzlich auf. So schwer kann es doch gar nicht sein, mal etwas nachzudenken oder sich selbst bei fehlendem Verständnis wenigstens einfach so an Regeln zu halten. Und die besagen nunmal, dass man rechts zu fahren hat, beim Überholen deutlich schneller sein zu müssen und - so wird es heute beurteilt - auch rechts in Lücken zu fahren, sofern man nicht innerhalb von etwa 20 Sekunden wieder einen weiteren Wagen überholen wird.
 
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tal

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Auf der mittleren Spur geht es oft nur geringfügig flotter voran als rechts im Brummiland, weil es den Helden nicht einfällt, nach zehnminütigem Überholvorgang auf die freie rechte Spur zu wechseln. Demzufolge staut sich links alles, was zwischen 120 und 200 fährt, was nicht besonders angenehm ist.

Zweispurige Autobahnen, die es in meiner Provinz leider zuhauf gibt, verschärfen das Problem noch ganz wesentlich. Ein am Horizont auftauchender LKW reicht den Helden oft schon, um links zu bleiben, auch wenn es ne halbe Stunde dauert bis der LKW erreicht ist. Garantiert ist dann auch schon der nächste in Sicht.
 

L-X

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@Giftpilz

Die von dir skizzierte Situation ist aber anders als die von mir beschriebene.

Wenn jemand die von dir angeführten 20 Sekunden auf der rechten Spur bleibt und dann erst wieder nach links zieht, dann fällt das für mich nicht unter "Zucken" sondern unter normales Autofahren.

Da das offensichtlich missverständlich war - "normales Verkehrsaufkommen" bedeutet für mich, dass die LKW-Lücken auf der rechten Spur maximal eine Länge von 200m haben. Bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h dürfte man kaum länger als 10 s in einer solchen Lücke bleiben können.

Mit 100 km/h seine Sonntagsfahrt auf der Mittelspur zu absolvieren, ist völlig indiskutabel, da bin ich ganz bei dir. Aber ebenso wie du empfinde ich die Bewältigung eines solchen Umstandes als wenig problematisch. Wahrscheinlich gelingt es mir deshalb auch nicht, mich darüber aufzuregen.
 
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Giftpilz

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Alles klar. Arielle hatte allerdings mit dieser Situation angefangen:
Autobahnfahrererzieher aber auch notorische Links- resp. Mittespurfahrer, bei einer konstanten Geschwindigkeit von 120km/h und das obwohl die rechte Spur vollkommen frei ist und dort die 120km/h niemanden nerven würden.
Bei starkem LKW-Verkehr (oder selbst "nur" ein LKW alle 200m) haben die meisten sicher Verständnis für die mit maximal 120 auf der Mittelspur fahrende Kolonne. Natürlich mit Ausnahme der notorischen Raser, die glauben, dass sie ein Grundrecht auf eine freie linke Spur hätten, auf der sie mit 200 fahren können. Solche Idioten habe ich, wenn ich dann doch mal mit 150 links fahre, natürlich auch oft hinter mir, und auch da rege ich mich auf, weil die erstens eben nicht im Recht sind und zweitens das Ganze oft so unlogisch ist, weil sie selbst wenn ich ihnen Platz mache (was dann meist nur mit gewaltigem Abbremsen und Einfädeln in eine Lücke rechts geht, und such da mal eine ausreichend große...) sowieso 10 Sekunden später auf den nächsten auf der linken Spur auffahren. Man kann doch oft schon sehen, dass es kilometerlang so weitergehen wird.

Wie gesagt: Mich nervt oft, dass viele meinen, sie seien der Mittelpunkt der Welt, und dass alle auf sie Rücksicht nehmen müssten, sie aber auf keinen. Aus dem Grund gibt es eben Regeln, und wenn man sich dann nicht an diese hält, entstehen Probleme.
 
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Arielle

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@Giftpilz, perfekt erklärt, das ist genau das, über das ich mich aufgeregt habe.

Wenn der Verkehr es zugelassen hätte, hätte ein Foto das ganze wunderbar erklärt.

Linke und mittlere Spur praktisch "dicht", rechte Spur alle 2km ein LKW und dazwischen tote Hose.

- der Erzieher überholt umständlich über die Mitte den LKW und fährt dann wieder ganz nach rechts - was nicht ganz ungefährlich ist.

- der "gleichmäßige Mittefahrer" ignoriert die o.g. Verkehrsschule - und damit auch die eventuelle Gefährdung, an der er nicht ganz unschuldig ist.

- der notorische Linksfahrer fährt dem Vordermann voll auf, den juckt das aber nicht. Der fährt "seine 120km/h weiter ohne Blick in den Rückspiegel - auch das ist gefährlich denn bei einer Vollbremsung hat er und der Drängler keine Chance.

- dann gibt es noch den 120km/h LInksfahrer mit Sicherheitsabstand - Platz für Lückenspringer.

- und dann gibt es die genervten Mitteüberholer und die ganz Rechts alles Überholer.

Da können noch so viele Plakate über die Gefahren von o.g. Fehlern aufgestellt werden. Der Egoismus steht dem Ganzen entgegen.



@L-X, normalerweise geht mir das relativ relaxt am Punktpunktpunkt vorbei ;) aber wenn der Verkehr extrem dicht ist, dann könnte mit ein klein bißchen Weitblick, gar nicht erst ein Stau entstehn. Wenn sich die Autofahrer in die "richtige" Spur gemäß ihrer Geschwindigkeit einordnen würden.
 
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