Aber: Das hat bei mir weniger mit Titelübersättigung zu tun, sondern einfach mit verschobenen Prioritäten.
Vielleicht kommt auch einfach beides zusammen.
Aber fühlt ihr in den Jahren, in denen es quasi keine speziellen Umstände gibt, etwas bei den Titeln? Da muss doch eine unendliche Leere in euch sein oder doch nicht?
Naja, in den 00ern Jahren, auf die du auch eingehst, war die Sache doch noch eine ganz andere. Dort war man zwar auch der finanzstärkste Team, aber es gab in der Regel einen Kampf mit verschiedenen Teams um die Meisterschaft. Daher denke ich, dass damals schon ein anderes Empfinden stattgefunden hat als heute. Das sollte man nicht vermischen in der Gesamtbetrachtung.
Als "Bayern-Hater" auf nationalem Niveau (obgleich Scholl mein erstes Trikot gewesen ist

), kann ich von mir behaupten, dass sich der Blickwinkel auf die Bayern in den letzten 3 Jahren der Dominanz verändert hat. National war ich schon immer für (fast) jede Niederlage zu begeistern, aber in den letzten Jahren merke ich, dass ich sogar Bayern international öfter mal ein Scheitern gönne, was eben früher überhaupt nicht der Fall gewesen ist. Da war ich bedingunslos im internationalen Geschäft für die Bayern. Obwohl ich nicht sagen würde, dass ich generell gegen die Bayern bin international, aber wenn da ein kleines Benfica kommt, dann finde ich es schon spannend anzuschauen, ob Bayern strauchelt.
In diesem Jahr kommt dann auch noch hinzu, dass ich es Pep nicht gönne, wenn er doch noch mit einem CL-Titel abtritt. Aber das dürfte auch mehr mit Pep zu tun haben, denn ich wünsche mir, dass ManCity die CL verpasst, damit er EL coachen muss.
@Hummels: Das wäre dann wirklich der bitterste BVB zu Bayern Transfer. Lewandoswki war wegen seiner Klasse schon ein Dolchstoß, aber bei Hummels würde die Fanbase - und das könnte ich sogar verstehen - komplett durchdrehen.