Ich bin auf jeden Fall gespannt, was dabei so alles herauskommt, und freue mich, wenn du das alles mit uns teilst.
Für das Weltcup-Zeitalter dürfte deine Einteilung auf jeden Fall brauchbar sein. Bei den Flugschanzen gab es zwar in der Frühzeit des Weltcups durchaus Anlagen mit einem K-Punkt von unter 170 m (Vikersund oder Ironwood) - aber da dürfte trotzdem klar sein, dass man die als Flugschanzen zählt, wenngleich die Springer dort teilweise nicht die Weiten erreicht haben, die man heute in Willingen springt.
Beispiel aus Vikersund, 1980:
http://www.wyniki-skoki.hostingasp.pl/Konkurs.aspx?season=1980&id=641&rodzaj=M
Beispiel aus Iron Wood, 1981:
http://www.wyniki-skoki.hostingasp.pl/Konkurs.aspx?season=1981&id=62&rodzaj=M
Besonders das zweite Beispiel ist krass, da nur 11 von 43 Springern in beiden Durchgängen über 100 m gekommen sind.
Schwierig wird es eben, wenn du noch weiter in die Vergangenheit gehst. Zum Beispiel werden für die Olympischen Winterspiele 1964 in der Enzyklopädie des Skispringen für Innsbruck und Seefeld die Schanzen als K 91 und K 72,5 bezeichnet. Trotzdem waren das nach dem damaligen Verständnis natürlich eine Großschanze und eine Normalschanze, und es wäre etwas merkwüridg, die dann rückblickend als Normalschanze und mittlere Schanze zu bezeichnen.