The Ides of March
Einer der besseren Politthriller. Neben George Clooney und Ryan Gosling sind mit Paul Giamatti und Phillip Seymour Hoffman zwei meiner Lieblingsnebendarsteller beteiligt.
8,5 / 10
Buried - Lebendig begraben
Ich fand den Film ziemlich schlecht aufgezogen. Bei mir kam eigentlich keinerlei Spannung oder Mitgefühl auf, der Charakter war viel zu dünn. Auch beengend wurde es für mich nicht, was der Macher ja mit der Eingesperrtheit in Sarg eigentlich erreichen wollte.
5/10
Verblendung
Kannte weder die Bücher noch die schwedischen (?) Filme. Gute schauspielerische Leistung, speziell von Rooney Mara, Skarsgard und Craig auch ganz gut. Unterhaltend aber nach dem ganzen Hype um die Bücher und alles habe ich mehr erwartet.
6,5/10
Akte X - Jenseits der Wahrheit
War ein grosser Fan der Serie, aber dieser Film war schlichtweg langweilig. Kein spannender Fall, ein grosser Rumgezicke zwischen Mulder und Scully...blabla
3/10 und das nur, weil ich die Serie wirklich mochte.
Plan 9 from Outer Space
Trägt ja das Prädikat "schlechtester Film aller Zeiten". Schlechtester Film muss nicht gleich schlechtester Film sein. Habe mir schlecht gedrehte und gespielte Trashunterhaltung erhofft, die Story hätte ja Potenzial dazu gehabt. Es war schlecht gedreht und gespielt, aber auch stinklangweilig.
1/10
Fazit: Dreifacher Griff ins Klo.
Ich fand den Akte X-Film nicht langweilig. Er lebt halt hauptsächlich von Scullys Glauben/Wissenschaftsproblem und ist daher eher Melodram als Thriller. Ich fand auch, dass der Film eine gute Atmosphäre hat - aber gut, ein bisschen lahm ist der Plot schon, da würde ich zustimmen.
Und Plan 9 ist in meinen Augen feinste Trashunterhaltung - sinnlose Dialoge, ja ganze Szenen, unglaublich miese Schauspieler und Kulissen.
Und Plan 9 ist in meinen Augen feinste Trashunterhaltung - sinnlose Dialoge, ja ganze Szenen, unglaublich miese Schauspieler und Kulissen.
Ziemlich beste Freunde
Ich wäre selber ja nie auf den Film aufmerksam geworden (habe nicht so ein Faible für französische Filme), aber letztlich hat er mir gut gefallen. Eine Feel-Good Tragikkomödie (ich weiß, klingt wie ein Widerspruch, der Tragik Teil ist auch nicht so furchtbar ausgeprägt, aber schon vorhanden), manchmal ein wenig kitschig, mit zwei guten Hauptdarstellern und gutem Score. Dazu zwar oft etwas platter, aber kein schlechter Humor, inkl einigen richtig guten Lachern.
8/10
Es machte mir für etwa eine halbe Stunde Spaß, mir die hanebüchene Geschichte und stümperhafte Umsetzung anzusehen, aber dann ging es mir auch wie JL13: Der Film ist so langweilig, dass der Spaß bald nachlässt.
Meiner Meinung nach kann man sich den weitgehend schenken und guckt besser Tim Burtons "Ed Wood". Da sieht man schließlich genau die gleichen Fehler und die laienhafte Arbeit, aber eingebettet in einem ansehbaren Film, der sich zudem weitaus weniger ernst nimmt als der tatsächliche Ed Wood "Plan 9" und noch einige andere Machwerke.
"Plan 9" taugt allenfalls für Trinkspiele, oder wenn man einen anderen Weg findet, sich noch irgendwie zusätzlich dabei zu unterhalten. Einfach nur gucken und ihm etwas abgewinnen ist aber sehr schwer.
Hab gerade vorher gesehen, dass es ja 2 Akte X Filme gibt. Da du den Glauben etc. ansprichst, denke ich aber, dass wir schon vom selben reden. Aber gerade das ist irgendwodurch auch ein Kritikpunkt. Scully war in der Serie schon immer die Rationale, die Wissenschaftlerin, während Mulder für alles offen war, immer schön mit seinem "I Want To Believe"-Poster und der davon ausging, dass es "da draussen" mehr gibt, als sich rational erklären lässt (nur schon wegen der Sache mit seiner Schwester etc.). Wenn ich einen Akte X Film sehen will, dann will ich einen wirklich myteriösen Fall und nicht eine in die Länge gezogene Folge der Serie. Vom Plot und der Rahmenhandlung hätte es auch eine x-beliebige Folge der Serie sein können, und dabei nicht mal eine der besseren.
Da wäre irgenwelche "Dinocroc"-Kacke unterhaltsamer gewesen.
Na ja, die Ambiguität zwischen Religiosität und Rationalismus war doch schon in der Serie ein wichtiger Charakterzug Scullys, und genau das wird in dem Film konsequent durchgespielt. Es ist halt, wie gesagt, eher ein Charakterdrama als ein Thriller. Was die Rahmenhandlung angeht, stimme ich dir zu. Die liefert zwar den Hintergrund für Scullys inneres Drama, ist aber für sich genommen eine mittelmäßige "Monster of the Week"-Folge.
Aber wie viele Trashfilme gibt es denn, die wirklich 90 Minuten lang unterhalten? Ich finde schon, dass Plan 9 da noch zu den "besseren" gehört.
Natürlich hast du recht, was Ed Wood angeht, aber man kann den wohl noch mehr genießen, wenn man zumindest eines von Woods Machwerken gesehen hat.
Das finde ich nicht. Ich zumindest sehe lieber schlechte Kulissen/Animationen als schlechte CGI.
Genau das ist doch mein Kritikpunkt. Wir haben eine Serie mit 9 Staffeln, 202 Episoden in denen diese Ambiguität doch schon zur Genüge durchgespielt wurde. Da brauchts doch nicht eigens noch einen Film, nur um diese eine Facette von Scully nochmal hervorzuheben. Ein Akte X Film als Charakterdrama ist für mich einfach ein Fehlgriff. Die Serie ist eine Mischung aus Krimi, Sci-Fi, Horror und Thriller und das steht im Vordergrund. Die Charakterzeichnung spielt dabei eine wichtige Rolle aber um die präsent zu machen hatte man 202 Folgen Zeit und damit war dann klar wie Scully und Mulder ticken. Wenn man dan einen Film dazu macht, dann erwarte ich eben die Krimi, Sci-Fi etc. Elemente im Vordergrund und das dann eine Liga höher als in der Serie. Aber so eine Rahmenhandlung einer x-beliebigen Folge um dann Scullys Ambiguität in den Vordergrund zu rücken, welche jedem, der die Serie ein wenig mitverfolgt hat mehr als nur aufgefallen ist, ist Zeit- und Geldverschwendung.
Ich kann deine Kritikpunkte schon nachvollziehen, und letztlich rechtfertigt das Niveau des Projekts auch keinen Kinofilm, von dem man in der Tat mehr erwartet als eine 08/15-Folge, die auf Spielfilmlänge aufgeblasen wird. Aber als "Charakterdrama" funktioniert der Film für mich schon ganz gut, und diesen Aspekt fand ich auch interessant genug, um mir den Film zweimal anzuschauen. Wäre aber das Akte X-Universum ärmer, wenn es diesen Film nicht gäbe? Ich denke nicht.
The Ides of March
Einer der besseren Politthriller. Neben George Clooney und Ryan Gosling sind mit Paul Giamatti und Phillip Seymour Hoffman zwei meiner Lieblingsnebendarsteller beteiligt.
8,5 / 10